Impressionen aus Dubai und Mauritius

In der Vorweihnachtszeit haben wir noch etwas Sonne gesucht:

Erst in Dubai….

1204-1

Ob ihr es glaubt oder nicht: In Dubais Einkaufszentren ist Weihnachtsreklame In

1204-8

Zwei „Überflieger“ im Aquarium

1204-10

Klippenspringer-Fängerin am Wasserfall in der Dubai-Mall

1204-13

Kulisse um den Burj Kalifa

…und dann auf Mauritius

1208-5

Am Krater „Trou aux Cerfs“

1208-16

Ein Verwandter des Hindugottes Hanuman

1210-9

Rum aus Mauritius

1210-23

It’s a long way

1211-3

Bootsfahrt vor Wolmar

1211

Schwimmen mit Delfinen.

Vereinigte Arabische Emirate: „Meine” UN-Staaten – zum 186sten

FahneVAR

Renate und ich sind in den letzten 20 Jahren sehr häufig in Süd- und Südostasien unterwegs gewesen, nahezu durchwegs mit Airlines der Emirate. Ab 2004 haben wir beschlossen, diese Reisen dort zu unterbrechen und sind dabei des Öfteren länger geblieben. Hier einige Inspirationen:

Am Creek, dem Meeresarm, der Dubai teilt, trifft das alte auf das moderne Arabien. Im strengen Kontrast steht die zeitgenössische Architektur mit den Dows, den Holzbooten, welche hier beladen und entladen werden und nicht nur den Persischen Golf sondern den gesamten Indischen Ozean befahren.

Dows am Creek von Dubai © Wolfgang Stoephasius

Dows am Creek von Dubai © Wolfgang Stoephasius

Im Gold-Souk von Dubai ist der größte Goldring der Welt (über 55 kg Gold) zu bewundern.

Ring aus 55 kg Gold © Wolfgang Stoephasius

Ring aus 55 kg Gold © Wolfgang Stoephasius

Bis vor einigen Jahren war der Burj al Arab das Wahrzeichen des modernen Dubai.

 

Burj al Arab © Wolfgang Stoephasius

Burj al Arab © Wolfgang Stoephasius

Mittlerweile wurde dem Burj al Arab vom 828 Meter hohen  Burj Khalifa der Rang streitig gemacht.

Burj Khalifa © Wolfgang Stoephasius

Burj Khalifa © Wolfgang Stoephasius

Keine Sensation darf fehlen in diesem Land am Rande der Wüste. In der Dubai Mall, einem riesigen Einkaufszentrum, gibt es eine Schiarena und eine Eislaufbahn, ein Energieaufwand ohne Sinn und Verstand.

Eislaufbahn in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

Eislaufbahn in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

In der Dubai Mal gibt es Restaurants, die den Gast ein Märchen aus 1000undEiner Nacht vorgaukeln sollen.

Restaurant in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

Restaurant in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

Vor den Shopping-Mals fahren die Luxuslimousinen mit Chauffeur vor, um die neureichen ehemaligen Beduinen abzuholen.

Moderne Wüstenbewohner © Wolfgang Stoephasius

Moderne Wüstenbewohner © Wolfgang Stoephasius

Die Damen lassen es sich gut gehen in einem der vornehmen Restaurants am Creek.

Araberinnen

Araberinnen

Die Jumeirah Moschee ist das einzige islamische Gotteshaus in Dubai, welches von Nichtmuslimen zu bestimmten Zeiten besucht werden darf.

Jumeirah Moschee © Wolfgang Stoephasius

Jumeirah Moschee © Wolfgang Stoephasius

Nicht weit von Dubai entfernt liegt das Städtchen Tawi-al Hibab. In der Nähe am Fuß des Hajargebirges trifft man auf eine faszinierende Dünenlandschaft. Dort kann man sich von Beduinen in  Geländewagen in wilder Fahrt herumfahren lassen.

Dünenlandschaft bei Tawi-al Hibab © Wolfgang Stoephasius

Dünenlandschaft bei Tawi-al Hibab © Wolfgang Stoephasius

Für Leute mit geringem Budget empfiehlt es sich im kleinen Emirat Schardscha zu übernachten, dort sind die Hotelpreise erheblich niedriger als in Dubai, welches nur einen Katzensprung entfernt liegt.

Das Emirat Schardscha  © Wolfgang Stoephasius

Das Emirat Schardscha © Wolfgang Stoephasius

In Abu Dhabi steht die Sheikh Zayed Moschee. Das riesige Gotteshaus in blütenweißem Marmor lässt sich mit nichts auf der Welt, höchstens noch annähernd mit dem indischen Taj Mahal, vergleichen.

Sheikh Zayed Moschee © Wolfgang Stoephasius

Sheikh Zayed Moschee © Wolfgang Stoephasius

Wer das Gefühl der wirklich Wüste und alter arabischer Städte erleben möchte, sollte nach Al Ain im Emirat Abu Dhabi fahren.

Jahili Fort bei Al Ain © Wolfgang Stoephasius

Jahili Fort bei Al Ain © Wolfgang Stoephasius

Als wir 2004 mit Freunden in Ra’s al-Chaima waren, war es ein kleines Fischerdorf. Inzwischen sind auch dort Hotelpaläste hochgezogen worden.

Ra’s al-Chaima © Wolfgang Stoephasius

Ra’s al-Chaima © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp: In der Oase Al Ain gibt es einen großzügig gestalteten Tierpark, in welcher man die Tierwelt Arabiens und Afrikas aus nächster Nähe betrachten kann. Jeden Tag werden spezielle Veranstaltungen mit hohem Informationsgehalt angeboten.

Der Tierpark von Al Ain  © Wolfgang Stoephasius

Oryx-Antilope im Tierpark von Al Ain © Wolfgang Stoephasius

United_arab_emirates_rel95

Die Vereinigten Arabischen Emirate, kurz VAE, sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain) im Südosten der Arabischen Halbinsel in Südwestasien. An der Küste des Persischen Golfes gelegen und mit Zugang zum Golf von Oman, grenzt das Land an Saudi-Arabien und Oman. Von den Einwohnern sind lediglich 20 Prozent Staatsbürger der VAE und die übrigen 80 Prozent  ausländische Arbeitsmigranten. Hauptstadt ist Abu Dhabi, Währung der VAE-Dirham und Amtssprache Arabisch. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Arabische_Emirate

Auch wenn man als Tourist das Gefühl hat willkommen zu sein, darf man nicht übersehen, dass Politik und Menschenrecht  durchaus mit Problemen behaftet sind. Hierzu ein Link

http://www.humanrights.ch/de/service/laenderinfos/vae/

 

 

 

 

 

Kuweit „Meine” UN-Staaten – zum 88sten

KuweitFahne

2004 bin ich zwei Monate in Ostafrika und auf der Arabischen Halbinsel unterwegs. In Kenia und Tansania haben Renate und ich eine Reisegruppe begleitet. Die Rückreise mit „Emirates“ geht über Dubai und von dort aus machen wir beiden uns auf zu einer Tour durch  verschiedene arabische Staaten. Von Bahrein fliegen wir nach Kuweit und stellen fest, dass man in dem  reichen Ölstaat immer noch Ecken entdecken kann, in welchem sich das Leben so abspielt, wie es vor dem Erdölboom gewesen ist, so wie auf dem Fischmarkt:

Die Wassertürme sind das Wahrzeichen von Kuweit:

Kuweittowers © Wolfgang Stoephasius

Kuweittowers © Wolfgang Stoephasius

Das Emirat Kuwait ist ein Staat in Vorderasien auf der Arabischen Halbinsel. Es grenzt im Norden und Westen an den Irak, im Süden an Saudi-Arabien und im Osten an den Persischen Golf. Hauptstadt ist Kuweit City und die  Währung der Kuwait-Dinar (KWD). Amtssprache ist Arabisch, Umgangssprache der Kuwaitis untereinander ist Irakisch-Arabisch, Persisch wird in Kuwait als Zweitsprache verwendet, Handelssprache ist Englisch. Auf einer Fläche von 17.818 km² leben drei Millionen Menschen.

KuweitKarte

Von den rund drei Millionen Einwohnern sind nur etwa 33 % Kuwaiter. 150.000 bis 180.000 Beduinen und die übrigen Einwohner, die aus dem Iran, Indien, Pakistan, und vielen anderen,  hauptsächlich arabischen und südostasiatischen, Ländern zugewandert sind, besitzen nicht die kuwaitische Staatsbürgerschaft. Die Beduinen und die Zuwanderer sind den Staatsbürgern gegenüber gesellschaftlich benachteiligt. Die Bevölkerung ist überwiegend muslimisch, davon sind 65 % Sunniten und 35 % Schiiten. Der Islam ist Staatsreligion. Der römisch-katholischen Kirche gehören 6 % der Bevölkerung an. Die restlichen 9 % umfassen vorwiegend andere christliche Konfessionen, Hindus und Parsen. Bis 1991 war Kuwait eine absolute Monarchie unter der Herrschaft der Familie as-Sabah. Gemäß der Verfassung von 1962, zuletzt geändert 1997, ist Kuwait jetzt eine konstitutionelle Erbmonarchie. Der Emir ist sowohl weltliches als auch geistliches Staatsoberhaupt. Er ernennt und entlässt die Regierung und kann außerdem das Parlament auflösen. Das Rechtssystem orientiert sich am islamischen Recht (Scharia) und an britischen Vorbildern. Frauen werden laut Amnesty durch Gesetze sowie im täglichen Leben diskriminiert. 2011 hatten Jura-Absolventinnen Klagen gegen das Justizministerium auf Einstellung eingereicht. Das Ministerium hatte Stellen mit dem Hinweis ausgeschrieben, sie seien Männern vorbehalten. Im September 2012 kündigte der Oberste Justizrat an, Frauen könnten sich auf eine Reihe von Stellen bei der kuwaitischen Staatsanwaltschaft und im Justizwesen bewerben und reagierte damit auf die anhängigen Klagen der Frauen. Besonders die Situation von Arbeitsmigranten aus Asien ist in Kuwait unzureichend. Immer wieder kommt es in Kuwait zum Übergriff auf weibliche Haushaltshilfen. Sie werden teilweise von ihren kuwaitischen Arbeitgebern geschlagen, seelisch terrorisiert oder sexuell missbraucht. Die Philippinen, Nepal und Indonesien haben 2011 und 2012 es ihren Staatsbürgerinnen verboten, sich von Kuwait und anderen arabischen Staaten anwerben zu lassen. Nach Einschätzung des US-Außenministeriums ist die Misshandlung von Haushaltshilfen in Kuwait so verbreitet, dass dies den Tatbestand des Menschenhandels erfüllt. Der Reichtum des Landes basiert auf Erdöl, das seit 1946 gefördert wird. Kuwait ist Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). 94 Prozent der Einnahmen sind von Erdöl abhängig, von dem täglich etwa 2,6 Millionen Barrel gefördert werden. Quelle: Wikipedia.