Wiener Melange – abseits von Ring und Kärtner Straße

Ein kleiner Streifzug durch das groteske Wien.

Jeden Tag um 12 Uhr flanieren an der Ankeruhr am Hohen Markt bedeutende Persönlichkeiten aus der Wiener Geschichte vor den Zuschauern.

Ankeruhr  © Wolfgang Stoephasius

Ankeruhr © Wolfgang Stoephasius

Das Hundertwasserhaus ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch einer der 220000 sozial geförderten Gemeindebauten.

Hundertwasserhaus © Wolfgang Stoephasius

Hundertwasserhaus © Wolfgang Stoephasius

Am 22. Mai ist die Stichwahl zum Bundespräsidenten.

Hofer-Wahlplakat © Wolfgang Stoephasius

Hofer-Wahlplakat © Wolfgang Stoephasius

Bedient bei dieser Tankstelle der Herr Ober?

Tankstelle © Wolfgang Stoephasius

Tankstelle © Wolfgang Stoephasius

In Wien gibt es sogar ein Misttelefon.

Mülleimer © Wolfgang Stoephasius

Mülleimer © Wolfgang Stoephasius

Liebeserklärung an Wien durch einen Käfer.

VW-Käfer © Wolfgang Stoephasius

VW-Käfer © Wolfgang Stoephasius

Den weltweit besten Tafelspitz gibt es beim Plachutta an der Wollzeile.

Kupferpfanne mit Tafelspitz © Wolfgang Stoephasius

Kupferpfanne mit Tafelspitz © Wolfgang Stoephasius

Am Samstag ist Flohmarkt unterhalb des Naschmarktes.

Flohmarkt an der U-Bahn-Station „Kettenbrückengasse“

Flohmarkt an der U-Bahn-Station „Kettenbrückengasse“

Kauf von Nachlässen – nicht in Wien.

Verlassenschaften © Wolfgang Stoephasius

Verlassenschaften © Wolfgang Stoephasius

In Wien feiern sich am Tag der Arbeit auch die sogenannten Arbeitgeber.

Kronenzeitung © Wolfgang Stoephasius

Kronenzeitung © Wolfgang Stoephasius

Gleich hinter dem Wurschtelprater liegt der Campus der hochmodernen Wirtschaftsuniversität.

Wirtschafts-Uni  © Wolfgang Stoephasius

Wirtschafts-Uni © Wolfgang Stoephasius

Etwas für Liebhaber großer Fleischportionen: Die Schweinsstelze im Schweizer Haus am Prater.

Schweinshaxe  © Wolfgang Stoephasius

Schweinshaxe © Wolfgang Stoephasius

Dazu gibt es das gute tschechische Budweiser mit sensationellem Schaum.

Budweiser © Wolfgang Stoephasius

Budweiser © Wolfgang Stoephasius

Schaut man vom Riesenrad aus hinüber über die Donau zeigt sich das moderne Wien.

UNO-City © Wolfgang Stoephasius

UNO-City © Wolfgang Stoephasius

Der Volkgarten steht allen Besuchern offen.

Mutter und Kind im Volkgarten © Wolfgang Stoephasius

Mutter und Kinder im Volkgarten © Wolfgang Stoephasius

Was Berlin der Prenzlauer Berg, das Wien der Spittelberg.

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

Wiener und Wienerin haben ein ganz besonderes Verhältnis zum Tod.

Reklame eines Beerdigungsinstituts © Wolfgang Stoephasius

Reklame eines Beerdigungsinstituts © Wolfgang Stoephasius

Hollywood – nein Wien – Sterne vor dem Theater an der Wien.

Jaques Offenbach © Wolfgang Stoephasius

Jaques Offenbach © Wolfgang Stoephasius

Manche Lokale sagen den „Wischern“ den Kampf an, wie hier am Naschmarkt.

Reklametafel bei einer Gastwirtschaft © Wolfgang Stoephasius

Reklametafel bei einer Gastwirtschaft © Wolfgang Stoephasius

Im Austria Center ist kann sich die Avantgarde der modernen Bildhauerei präsentieren.

Skulptur im Austria Center © Wolfgang Stoephasius

Skulptur im Austria Center © Wolfgang Stoephasius

Bleibt neugierig!

 

Treffen mit Gleichgesinnten

Wien  29. April: Am oberen Eingang zum Belvedere standen sie, die beiden Nepalesen Lok Bandhu Karki und Janardan Khanal. Einige Touristen ließen sich mit ihnen ablichten. Ich wartete bis der Rummel vorbei war und dann hatten wir Weltenbummler Zeit, uns in Ruhe zu unterhalten. Seit 2004 sind die beiden Radler „für Weltfrieden und universelle Völkerverständigung“ unterwegs und haben mittlerweile 118 Länder mit ihren Rädern bereist. Lautes Hallo kam auf, als ich ihnen erzählte, dass ich aus München bin, da waren sie zwei Wochen vorher und es hat ihnen – wie könnte es auch anders sein – sehr gut in meiner Heimatstadt gefallen.

Lok (rechts) und  Janardan © Wolfgang Stoephasius

Lok (rechts) und Janardan © Wolfgang Stoephasius

Das Rad von Janardan © Wolfgang Stoephasius

Das Rad von Janardan © Wolfgang Stoephasius

Artikel in der TZ München © Wolfgang Stoephasius

Artikel in der TZ München © Wolfgang Stoephasius

Die Philosophie der beiden © Wolfgang Stoephasius

Die Philosophie der beiden © Wolfgang Stoephasius

Drei Weltenbummler © Wolfgang Stoephasius

Drei Weltenbummler © Wolfgang Stoephasius

Bis zum nächsten Mal. Bleibt neugierig!

Die Feiern zum Ersten Mai im „Roten Wien“

Wiener Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Wiener Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Wir waren mit dem Reisedienst der SPD in Wien und wollten erleben, wie die SPÖ nach dem Erdrutschergebnis der FPÖ bei der ersten Runde zur Wahl des Bundespräsidenten die Feierlichkeiten begeht. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl hatte am Vorabend in den prunkvollen Festsaal geladen. Bei Wein und Würsteln hörten wir uns seine Ausführungen an. Großes Wundenlecken war angesagt, aber auch so etwas wie zaghafte Aufbruchstimmung.

Im Festsaal des Rathauses © Wolfgang Stoephasius

Im Festsaal des Rathauses © Wolfgang Stoephasius

Als wir das Rathaus verließen, leuchtete  es ganz in Rot. Ganz so rot ist es allerdings nicht mehr, regiert doch wie vor einigen Jahren in München eine Rot/Grüne Koalition. In München ist es nun Rot/Schwarz!

Das rote Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Das rote Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Die Jungsozialisten hatten den diesjährigen Fackelzug unter das Motto „Menschen statt Profite“ gestellt.

Motto der Jusos © Wolfgang Stoephasius

Motto der Jusos © Wolfgang Stoephasius

Einige Tausend marschierten im Schein der Fackeln von der Oper zum Rathausplatz.

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Am 1. Mai marschieren die Teilnehmer der Kundgebung aus allen Stadtteilen sternförmig zum Rathaus. Wir hatten uns der Gruppe im Arbeiterviertel Hernals angeschlossen. Der Zug wurde von einer Musikkapelle angeführt.

Beeindruckende 80 000 Menschen trafen schließlich vor dem Rathaus ein. Es ist immer noch die größte zentrale Maikundgebung in Europa und die wird nicht von den Gewerkschaften, sondern von den Sozialdemokraten organisiert. Markenzeichen der Wiener SPÖ ist, dass sie sich schon in den Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg der einfachen Menschen annahm und seit damals Sozialwohnungen baut und klassische sozialdemokratische Politik betreibt. 220 000 sogenannte Gemeindewohnungen gibt es in Wien. So ist es kein Wunder, dass im österreichischen Bundestag neben der SPÖ keine linken Parteien vertreten sind, wie bei uns „Die Linke“, die erst durch die Agenda 2010 der Schröder-Regierung eine wesentliche Rolle spielt. Einen Rechtsruck konnte allerdings auch die SPÖ nicht verhindern.

Das Wiener Rathaus am 1. Mai © Wolfgang Stoephasius

Das Wiener Rathaus am 1. Mai © Wolfgang Stoephasius

Bürgermeister Michael Häupl begrüßte die einzelnen Delegationen.

Bürgermeister Michael Häupl begrüßte die einzelnen Delegationen.

Bürgermeister Michael Häupl © Wolfgang Stoephasius

Die SPÖ ist wegen der Flüchtlingspolitik stark gespalten, das macht sich bei den Demonstranten bemerkbar.

Pro-Faymann-Demonstranten © Wolfgang Stoephasius

Pro-Faymann-Demonstranten © Wolfgang Stoephasius

Anti-Faymann-Transparent © Wolfgang Stoephasius

Anti-Faymann-Transparent © Wolfgang Stoephasius

Maskenträger gegen Faymann © Wolfgang Stoephasius

Maskenträger gegen Faymann © Wolfgang Stoephasius

Beeindruckende 80 000 Menschen standen vor dem Rathaus. Als der SPÖ-Vorsitzende und Bundeskanzler mit seiner Rede begann, wurden Rücktrittsplakate hochgehalten und Buh-Rufe erklangen. Augenscheinlich sind viele SPÖ-Anhänger nicht mit der Kertwende in der Flüchtlingspolitik einverstanden.

Bundeskanzler Werner Faymann © Wolfgang Stoephasius

Bundeskanzler Werner Faymann © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Trotz gegenseitiger Auffassungen endete die Veranstaltung friedlich mit dem gemeinsamen Gesang der „Internationale“.

 

 

Bis zum nächsten Mal. Bleibt neugierig!

 

München – Venedig – Tag 2

Hier ist die Fortsetzung der Wanderung vor fünf Jahren.

Am Kloster Schäftlarn vorbei  folgen wir dem  Gregoriweg durch die Icklinger Au und kommen schließlich in das malerische Wolfratshausen. Dort haben wir erst mal Mühe den richtigen Weiterweg zu finden.

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Quelle: Wikipedia

Dann verlassen wir die wilde Isar und kommen an die Loisach. Die Sonne macht noch mal richtig Dampf als wir am Loisach-Isar-Kanal  entlang wandern.

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Quelle: Wikipedia

Wir sind 27 Kilometer gelaufen, als wir an der „Mühle“ in Beuerberg ankommen. Dort lassen wir uns die Radlermaß und eine kräftige Brotzeit schmecken und schauen in den Hof des säkularisierten Klosters der Augustiner Chorherren.

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(c) Wolfgang Stoephasius