London im Februar

Hier einige Inspirationen von einer Kurzreise nach London, dort ist Dank Golfstrom bereits Frühling.

Wimbleton-Park  © Wolfgang Stoephasius

Wimbleton-Park © Wolfgang Stoephasius

Wimbleton-Park  © Wolfgang Stoephasius

Wimbleton-Park © Wolfgang Stoephasius

Holland-Park © Wolfgang Stoephasius

Holland-Park © Wolfgang Stoephasius

Holland-Park © Wolfgang Stoephasius

Holland-Park © Wolfgang Stoephasius

Notting Hill © Wolfgang Stoephasius

Notting Hill © Wolfgang Stoephasius

Rund um die Bond-Street ist Luxus angesagt und Cameron bekommt in Brüssel eine Extrawurst gebraten, wird diese den BREXIT verhindern?

Luxus in London © Wolfgang Stoephasius

Edler Weinshop © Wolfgang Stoephasius

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Luxus in London © Wolfgang Stoephasius

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Luxus in London © Wolfgang Stoephasius

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Pub für die Schönen und Reichen © Wolfgang Stoephasius

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte: Unsere Schwiegertochter ist ja Krankenschwester. Neulich machte ihr eine Krebspatientin ein Kompliment. Der Lippenstift, den Cefora aufgetragen hatte, sei wunderschön, meinte die Kranke. Cefora malte ihr die Lippen an, ließ sie in den Spiegel schauen, das Gesicht verklärte sich zu einem Lächeln. Am nächsten Morgen lag die Patientin tot in ihrem Bett, den Lippenstift hielt sie in ihrer Hand.

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Die Glücksbringerin © Wolfgang Stoephasius

London: Szenen aus einer Metropole

 Streifzüge in und um London von einem Kurztrip vergangene Woche.

Im Stadtteil Wimbledon fühlt man sich weit ab von der Hektik der Großstadt.

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In dieser Gegend findet man die älteste  Moschee von London. Sie steht für den modernen reformierten Islam und geht auf den Reformer „Promise Messiah“ zurück, der aus Qadian/Indien stammt. Die Gemeinschaft der Ahmadiyya Muslime steht für Toleranz zwischen den Religionen. Mir wird gerne Einlass gewährt. Der Türschließer kommt aus Lahore, der Führer, Mahmut, ein netter Mann, ist Pashtune aus Peshāwar.

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Ganz in der Nähe steht die wuchtige St. Michael’s Church

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Regentropfen legen sich auf die Hibiskusblüte

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Im Ortsteil Wimbledon stehen Villen welche von Reichtum künden und die neugotische Kirch St. Mary’s mit einem alten Friedhof.

 

Auch in diesem vornehmen Viertel ist nicht alles so sauber wie gedacht

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Im vornehmen Quartier um High Street Kensington haben sich die Botschaften kleinerer Länder niedergelassen.

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Hinter der Royal Albert Hall gegenüber dem spektakulären liegt die ehrwürdige  „Royal Geographical Society“.  Eine  Ausstellung ist den  Gewinnern der „Travel Photographer of the Year“ mit spektakulären Bildern gewidmet.

Vor dem „Natural History Museum“ bilden sich lange Schlangen von Menschen.

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Auf der Westminster Bridge treiben sich dubiose Typen herum. Hütchenspieler versuchen Einfältige zu finden. Plötzlich brechen sie ihre Zelte ab und verschwinden.

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Wir laufen auf dem überfüllten Souhtwalk am „London Eye“ vorbei bis London Bridge.

 

Bei einem „Poeten“ kann man sich auf einer alten Schreibmaschine nach Wunsch Gedichte tippen lassen.

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Der Borough Market (so eine Art Viktualienmarkt)  ist schon lange kein Geheimtipp mehr und ist völlig überfüllt mit Touris.

© aller Bilder: Wolfgang Stoephasius – außer die beiden Fotos aus der Ausstellung

An der Themse und wieder zurück nach München

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Gestern (28.4.) sind wir im Park des Bischofspalastes von Fullham spazieren gegangen und haben den Ruderern zugesehen, wie sie für den Wettbewerb Cambridge – Oxford trainiert haben. Heute ging es mit U-Bahn und Zug wieder quer durch London zum Flughafen in Standsted. Der Flug mit Easyjet hat für uns zwei auch weit unter 50 Euro gekostet. Unglaublich, wie diese Preise zustande kommen. In London hat es geregnet und hier in München schien zum Glück die Sonne. Nun freuen wir uns auf das Frühlingsfest auf der Theresienwiese.

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Auf dem Land vor den Toren Londons

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Es ist unglaublich, wie schnell man aus dem Moloch London heraus ist. Wir nehmen den Bus und sind in einer halben Stunde im Örtchen Richmond.  Wir spazieren vorbei an kleinen Häuschen mit bunten Vorgärten zum Richmond-Park, eine weite savannenähnliche Fläche. Gleich am Eingang treffen wir auf eine große Herde Hirschkühe, auf der anderen Seite steht ein Rudel Damwild. Drei junge Leute bitten uns ein Foto von ihnen zu machen. Einer der Drei trägt den Pakor, die typische Kopfbedeckung der Paschtunen. Ich frage ihn, ob er aus Afghanistan oder Pakistan komme. Seine Heimatstadt ist  Multan in Pakistan, dabei ist seine Gattin, eine freundliche junge Frau mit Kopftuch und deren Bruder. Die drei sind davon angetan, dass ich auch schon in Multan gewesen bin und mich gut an das riesige Sufi-Mausoleum erinnern kann. Wir haben einen netten Smaltalk und verabschieden uns, sie sind immer noch erstaunt, dass ein Europäer wie ich in Pakistan gewesen ist und sich dort wohl gefühlt hat. Es ist ganz einfach so, dass nur einige verwirrte Geister Terroristen sind und die weitaus überwiegende Zahl der Muslime aber freundliche hilfsbereite Menschen! Eine riesige knorrige Eiche steht auf der Wiese. In einem Eichenwald liegt eine weiße Villa. Grüne Sittiche sitzen in Büschen neben einem kleinen See. Zurück in Richmond trinken wir bei „Nero“ Kaffee und essen dazu Lemon-Cheese-Cake. So entspannt kann ein Nachmittag am Rande der Metropole sein.

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Kensington Gardens

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Natürlich steht bei unserem Londonaufenthalt der Besuch bei unseren „Londonern“ mit der kleinen Enkeltochter Olivia im Vordergrund. Aber Zeit für etwas Sightseeing muss natürlich auch sein, obwohl wir die Stadt sehr gut kennen. So sind wir gestern Nachmittag mit der Tube zum Bahnhof High Street Kensington gefahren und sind in Richtung Hyde Park spaziert. In einer Allee neben Kensington Gardens leben die Schönen und Reichen, wie zum Beispiel die Beckhams. In der gesamten Straße ist Fotografieren verboten, kein guter Raum für Paparazzis. Der Himmel war grau, deswegen waren wenig Spaziergränger unterwegs. Wir haben den Weg vorbei am Palast, wo Kathe stündlich auf ihre Niederkunft wartet, und an bunten Blumenbeeten dennoch genossen. Nach kurzem Gruss zum deutschen Mann von Queen Victoria auf der riesigen Prince-Albert-Statue vor der mächtigen Konzerthalle sind wir durch das Viertel mit teuren Bürgerhäusern flaniert. Als wir wieder in Wembley waren, trafen wir die kleine Olivia mit ihrer Mama auf dem Spielplatz, gemeinsam mit einem zweijährigen Mädchen. Dessen Mama trug Kopftuch und ihr Familie stammt aus Pakistan. Zu unserer Überraschung sprach sie perfekt Deutsch. Die hübsche junge Frau ist vor drei Jahren mit ihrem Mann aus Hamburg nach London gezogen. Als ich sie fragte, ob sie Hamburg vermisse, antwortete sie mit nahezu verklärten Augen: „Deutschland ist eben Deutschland“.

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Ueber Memmingen nach London

IMG_3990Alle Wege fuehren nach London. Gestern (24.4.) sind Renate und ich mit dem Flixbus (8 Euro pro Person) nach Memmingen gefahren. Dort haben wir ueber ABNB im Stadtzentrum ein privates Quartier gebucht. Es war ein sonniger Nachmittag und ich konnte meiner besseren Haelfte zeigen, wo ich mich vor knapp 60 Jahren herumgetrieben habe. Dort begann ich naemlich 1957 meine Lehre als Grosshandelskaufmann. Das ehemalige Quartier in der Kuttelgasse ist nun ein Haus unter Denkmalschutz und wird gerade renoviert. Die Firma ist schon Anfang der 60er an den Stadtrand gezogen. Erinnerungen kamen auf, ich zeigte Renate den Platz wo ich meinen ersten Rausch gehabt habe. Die Altstadt von Memmingen hat nach wie vor viel Charme. In einem Weinlokal in der Sonne am Stadtbach haben wir den ausklingenden Tag genossen. Heute (25.4.) ging es fuer knapp 18 Euro p.P. nach London/Standsted. Von dort war es eine lange Reise mit Express-Zug und zwei Fahrten mit der Tube (U-Bahn) bis nach Wimbledon. Dort lebt unsere junge Familie mit der kleinen Olivia seit zwei Monaten, eine gruene Gegend direkt neben einem grossen Park.

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