Ruhige Tage in Sachsen

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Wir hatten Glück, dass wir die Sonnentage der vergangenen Woche nutzen konnten, um wieder einmal mit der Bahn in das pittoreske Zschopautal zu reisen.

Beim Umsteigen in Leipzig waren wir erst einmal um eine Erfahrung reicher, im Zug gab es ein eigenes Frauenabteil. So etwas kennen wir eigentlich nur von den Staaten auf der arabischen Halbinsel. Ist die Islamisierung in den neuen Bundesländern schon so weit fortgeschritten, fragten wir uns? Und im Bahnhof in Chemnitz wurden wir beim Anblick dieser Dampflok gleich wieder ins vergangene Jahrhundert zurückversetzt. Waren wir etwa auf einer Zeitreise?

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Rund um das Schloss Lichtenwalde genossen wir Ruhe, gutes Essen und die Begegnung mit freundlichen Menschen, die alles andere als „besorgte Bürger“ waren.

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Und in Leipzig wurde uns klar, dass der Widerstand gegen Rechts nicht verblasst. Das macht uns froh. Auch wenn die Nachricht vom Brexit, von welchem erfahren haben, als wir wieder in München waren, alles andere, als eine gute Nachricht für uns überzeugte Europäer war.

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Und in Leipzig wurde uns klar, dass der Widerstand gegen Rechts nicht verblasst. Das macht uns froh. Auch wenn die Nachricht vom Brexit, von welchem erfahren haben, als wir wieder in München waren, alles andere, als eine gute Nachricht für uns überzeugte Europäer war.

Hier noch ein Link zu unserer Reise nach Sachsen im vergangenen Jahr:

https://laendersammler.com/2015/07/27/sachsen-abseits-der-touristenpfade/

Fotos © Wolfgang Stoephasius

Bleibt neugierig!

Einige Tage in Oberfranken

Die Gemeinde Aufseß steht seit 2000 mit der weltweit größten Brauereidicht im Guinness Buch der Rekorde. Eine Genussbierwanderung führt auf schönen Wanderwegen von Brauereiwirtschaft zu Brauereiwirtschaft. Dort probiert man vom Eigenbrau – und jeder schmeckt sensationell gut aber jedes Mal anders und die Brotzeiten sind auch nicht zu verachten.

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© Wolfgang Stoephasius

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Burg Aufseß © Wolfgang Stoephasius

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Kalksteinfelsen prägen die Gegend © Wolfgang Stoephasius

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Genußbierwanderer © Wolfgang Stoephasius

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© Wolfgang Stoephasius

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© Wolfgang Stoephasius

Auf Schloss Greifenstein lebte der Onkel von Klaus Schenk Graf Staufenberg. Die Nachfolger des Onkels wohnen noch immer dort. Es gibt hochinteressante Führungen durch die Innenräume.

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© Wolfgang Stoephasius

Natürlich ist Bamberg immer wieder einen Besuch wert.

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Der Bamberger Dom © Wolfgang Stoephasius

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Der Bamberger Reiter © Wolfgang Stoephasius

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Rauchbier im Schlenkerla © Wolfgang Stoephasius

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Heiße Tage in der Pfalz.

Am Sonntag war Weinstraßen-Erlebnistag angesagt, das heißt die gesamte Weinstraße war an diesem Tag für den Autoverkehr gesperrt. In der Mitte der Weinstraße, in Diedersfeld bei Neustadt erlebten wir die Tage rund um dieses Ereignis. Neben dem Erlebnis „Weinstraße“ war uns der Besuch im Hambacher Schloss, der Wiege der deutschen Demokratie und dem Weg zu einem friedlichen Europa besonders wichtig. (c) der Fotos: Wolfgang Stoephasius

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Sachsen abseits der Touristenpfade

 Inspirationen von einem verlängerten Wochenende in und um Chemnitz

Das Tal der Zschopau um Braunsdorf, Gemeinde Niederwiesa:

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(c) Wolfgang Stoephasius

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Theodor Körner hat 1810 seine berühmte Ballade „Harras, der kühne Springer“ der Sage nachempfunden, die hier am Harrasfelsen bei Braunsdorf spielt. (c) Wolfgang Stoephasius

Schlosspark von Lichtenwalde:

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(c) Wolfgang Stoephasius

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(c) Wolfgang Stoephasius

Hier hat die Bildhauerin Christel Lechner Figurengruppen geschaffen, die alltägliche Situationen wiedergeben und die Besucher zum Mitmachen einladen.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Chemnitz, für einige Jahre Karl-Marx-Stadt:

Die Industriestadt wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu völlig zerbombt. Von der historischen Altstadt ist wenig übrig geblieben.

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(c) Wolfgang Stoephasius

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(c) Wolfgang Stoephasius

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(c) Wolfgang Stoephasius

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(c) Wolfgang Stoephasius

München – Venedig – Tag 2

Hier ist die Fortsetzung der Wanderung vor fünf Jahren.

Am Kloster Schäftlarn vorbei  folgen wir dem  Gregoriweg durch die Icklinger Au und kommen schließlich in das malerische Wolfratshausen. Dort haben wir erst mal Mühe den richtigen Weiterweg zu finden.

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Quelle: Wikipedia

Dann verlassen wir die wilde Isar und kommen an die Loisach. Die Sonne macht noch mal richtig Dampf als wir am Loisach-Isar-Kanal  entlang wandern.

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Quelle: Wikipedia

Wir sind 27 Kilometer gelaufen, als wir an der „Mühle“ in Beuerberg ankommen. Dort lassen wir uns die Radlermaß und eine kräftige Brotzeit schmecken und schauen in den Hof des säkularisierten Klosters der Augustiner Chorherren.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Auf dem Goetheweg von München nach Venedig

Vor fünf Jahren sind Renate, die Frau an meiner Seite, und ich von München nach Venedig gegangen. Wir folgten der leichteren Variante, nämlich der, welcher unser Dichterfürst einst genommen hat. Von dieser Wanderung will ich in den nächsten Folgen erzählen.

Tag 1: Von München nach Ebenhausen

„Auch die längste Wanderung beginnt mit dem ersten Schritt“ sagt der chinesische Philosoph Laotse. Das denken wir uns auch, als wir an einem sonnigen Herbsttag aus dem Haus gehen. Wir marschieren mit unseren Rucksäcken (je 10 bis 12 Kilo) von unserer Wohnung in Schwabing zum Marienplatz, das ist der eigentliche Startpunkt.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Unser Weg führt uns an die Isar und flott wandern wir flussaufwärts.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Wir passieren das Asam-Schlößl in Thalkirchen und kommen schließlich zum Kloster Schäftlarn.

Schäftlarn

Quelle: Wikipedia

Im Bräustüberl des Klosters kehren wir auf eine kräftige Brotzeit ein. Nur noch einen steilen schmalen Weg nach oben und unser erstes Ziel Ebenhausen ist nach 30 Kilometern erreicht.

Inspirationen aus Berlin

Brandenburger Tor

Der Raum der Stille im Brandenburger Tor lädt ein zur Besinnung und man hat die Gelegenheit das Gebet der Vereinten Nationen nachzusprechen:

„Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.
Amen.“

Berlin Mitte:

Alexander von Humboldt:

“Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.”

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“

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Kreuzberg:

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Markthalle Neun in Kreuzberg:

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Charlottenburg und Theater des Westens:

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Bis zum nächsten Mal! 

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Ein Tag in Berlin

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Im Willy-Brandt-Haus ist eine Ausstellung über die besten Fotografen der Welt, nämlich die welche den Worlpress-Preis gewonnen haben.

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Wir spazieren von Kreuzberg ins Regierungsviertel und besuchen den Ullstein-Verlag, der in einem wunderschönen historischen Gebäude residiert. Dort bespreche ich den Fortgang beim Entstehen meines Buches.

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Zurück in Kreuzberg beobachten wir schockiert die Drogendealter um den Görlitzer Park. In der Markthalle Neun ist „Streetfood Festival“ mit internationalen Essenständen. Wir bedienen uns mit koreanischem Essen, spanischen Tapas und Wein aus Brandenburg.

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Der Tag endet in der Kantstraße im „Theater des Westens“ mit „Ich war noch niemals ind New York“, ein fröhliches Musical mit Liedern von Udo Jürgens, es macht Spaß.

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Ein kleines Wunder

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Die Fahrt mit dem Flixbus ging ziemlich flott und nach sieben Stunden Fahrtzeit waren wir am ZOB in Berlin, gleich nebenan ist das IBIS in dem wir wohnen. Es war blauer Himmel und wir haben uns mit U-Bahn und Bus gleich auf den Weg gemacht. Vor zwei Tagen wurde Richtfest am Hohenzollernschloss gefeiert. Das Original war ja nach dem Krieg gesprengt worden und es wurde der hässliche DDR-Bau „Palast der Republik“ gebaut. Nach langem Hin und Her und Suche nach Sponsoren fiel die Entscheidung das Schloss wieder zu errichten. Richtfest sollte 2016 sein. Es scheint also tatsächlich in Berlin auch anders zu gehen, nämlich dass ein Bauwerk eher als geplant fertig wird.

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An dem lauen Abend freuten wir uns über ein deftiges Abendessen im Garten des „Nußbaum“ im Nikoleiviertel.