Impressionen aus Dubai und Mauritius

In der Vorweihnachtszeit haben wir noch etwas Sonne gesucht:

Erst in Dubai….

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Ob ihr es glaubt oder nicht: In Dubais Einkaufszentren ist Weihnachtsreklame In

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Zwei „Überflieger“ im Aquarium

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Klippenspringer-Fängerin am Wasserfall in der Dubai-Mall

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Kulisse um den Burj Kalifa

…und dann auf Mauritius

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Am Krater „Trou aux Cerfs“

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Ein Verwandter des Hindugottes Hanuman

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Rum aus Mauritius

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It’s a long way

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Bootsfahrt vor Wolmar

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Schwimmen mit Delfinen.

Südsudan: „Meine” UN-Staaten – zum 193sten – und zum Letzten

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Am 9. Juli 2011 wurde ein neuer Staat gegründet – nämlich der Südsudan. Was bleibt da einem Ländersammler anderes übrig, als möglichst bald dort hin zu reisen. Einige Wochen später war es so weit. Vom Flughafen Entebbe in Uganda flog ich nach Juba. Die Einreise war völlig problemlos und ging rasch von statten, das Visum hatte ich mir in Kampala besorgt. Ich habe mich dann von einem Motorradtaxi in die Stadt, welche eigentlich ein großes heruntergekommenes Dorf ist, fahren lassen – und auch ein passables Hotel zu einem bezahlbaren Preis bekommen.

Juba © Wolfgang Stoephasius

Juba © Wolfgang Stoephasius

Der Südsudan wird von Christen, meist vom afrikanisch-nilotischen Stamm der Dinka, sehr große schlanke Menschen, bewohnt.

Südsudan (3)

Kirche in Juba © Wolfgang Stoephasius

In zwei blutigen Bürgerkriegen von 1955 bis 1972 und von 1983 bis 2005 hat die Bevölkerung gegen den arabischen Norden um seine Unabhängigkeit gekämpft und schließlich seine Unabhängigkeit erstritten. Das Land umfasst rund 620 000 qkm, ist also eineinhalb Mal so groß wie Deutschland, hatte aber nur ungefähr 9 Millionen Einwohner, ungefähr vier Millionen waren in Nachbarländer geflohen, es waren nur wenige zurück gekommen. Schon kurz nach der Unabhängigkeit gab es in der östlichen Provinz Jonglei schwere Ausschreitungen mit vielen Toten.

In einem Lokal unterhielt ich mich lange mit dem Kellner aus Kenia und erfuhr so manches über die Schwierigkeiten im Land, insbesondere über die allgegenwärtige Korruption. Seine Chefs sind Chinesen, das Personal kommt aus Kenia, Uganda und Äthiopien, keiner aus dem Südsudan. Ein großes  Problem ist, dass bis vor der Selbständigkeit die Amtssprache Arabisch war, nun ist es Englisch. Die meisten Menschen beherrschen diese Sprache aber gar nicht, viele sind Analphabeten. Die Beherrschung der englischen Sprache ist aber Grundvoraussetzung für Bedienungspersonal mit internationalem Publikum (viele Hilfsorganisationen und natürlich Geschäftsleute, die das Ölgeschäft riechen sind hier vertreten). Juba selbst hat eigentlich gar nichts zu bieten, außer dem einen oder anderen farbenfrohen Markt.

Markt in Juba © Wolfgang Stoephasius

Markt in Juba © Wolfgang Stoephasius

Die Reise weiter in den Norden war zu gefährlich. So habe ich beschlossen, mich bald auf den Rückweg nach Uganda zu machen und ließ mich frühmorgens von einem Motorradtaxi an den Stadtrand am Ufer des Nil fahren und nahm den Bus in Richtung Uganda.

Rast auf halber Strecke © Wolfgang Stoephasius

Rast auf halber Strecke © Wolfgang Stoephasius

Ich fuhr in Richtung Grenze durch rote öde Savannenlandschaft.

Savanne © Wolfgang Stoephasius

Savanne © Wolfgang Stoephasius

Wenn es den Umständen entsprechend auch nur ein kurzer Besuch war, meine UN-Länderliste ist nun komplett. Ich war in allen 193 UN-Staaten.

Hier die Geschichte über mich und zu meiner Reise in den Südsudan in Spiegel-Online

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/wettstreit-der-meistgereisten-die-meisten-stempel-im-pass-a-983501.html

Südsudan_Bundesstaaten

Der Südsudan ist ein Staat in Afrika. Er erlangte am 9. Juli 2011 die Unabhängigkeit vom Sudan; zuvor war das Gebiet von 1972 bis 1983 und erneut von 2005 bis 2011 eine autonome Region innerhalb des Sudans. Hauptstadt ist Juba, Währung das Südsudanesische Pfund und Landessprache Englisch. Nachbarländer sind Sudan, Kenia, Demokratische Republik Kongo und Zentralafrikanische Republik. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdsudan

Nach der Unabhängigkeit hat sich die Situation im Land Zug um Zug zum schlechteren gewandelt. Heutzutage ist die Lage im Südsudan verzweifelter denn je. Die Bevölkerung leidet, nahezu unbeachtet von der Weltgemeinschaft, unter einer brutalen menschenverachtenden Regierung. Hierzu ein Bericht aus Spiegel-Online

http://www.spiegel.de/politik/ausland/suedsudan-uno-beklagt-entsetzliche-menschenrechtsverletzungen-a-1081777.html

Es ist traurig, dass die Reihe der von mir bereisten UN-Staaten mit so einem negativen Bericht beenden muss. Meine nächsten Blogbeiträge werden hoffentlich wieder über Positives berichten.

Euch auf alle Fälle vielen Dank, dass ihr so aufmerksam meiner Reise zu den Ländern dieser Welt gefolgt seid. Bleibt weiterhin neugierig.

 

 

Nauru: „Meine” UN-Staaten – zum 192sten

NauruFahne

Vom australischen Brisbane geht es mit dem Flieger mit Zwischenstopp in Honiara (Salomon-Inseln) nach Nauru. Wir schreiben das Jahr 2009 und es ist für mich der vierte Versuch. Der winzige Inselstaat hat nämlich in den letzten zehn Jahren mit enormen Problemen zu kämpfen, daraus resultiert, dass die Insel wegen finanziellen Engpässen der staatseigenen Airline kaum noch zu erreichen, ja fast ein Jahr total von der Umwelt abgeschottet war. Nauru war vor dem 1. Weltkrieg deutsche Kolonie. Es gibt zwar keine Grabsteine, Gebäude oder ähnliches, aber einige deutsche Wörter wie Gott, Engel, Schaf und die Wochentage Montag bis Freitag haben Eingang in die Sprache der Einheimischen  gefunden. Durch die Erschließung riesiger Phosphat-Vorkommen wurde der Inselstaat nach seiner Souveränität in den siebziger Jahren zum reichsten Staat der Welt, was das pro Kopf Einkommen anbelangt. Dieser auf der Insel gewonnene Rohstoff ist aus Guano, also aus den Exkrementen der Seevögel entstanden, der Wohlstand resultierte sozusagen aus Vogelscheiße. Irgendwann gingen die Phosphat-Vorkommen, die ohne großen technischen Aufwand zu erschließen sind, zur Neige. Der Staat war pleite. Eigentlich macht es keinen großen Sinn hierher zu kommen, außer es fehlen einem auf seiner „To-Do-Liste“ nur noch zwei UN-Staaten, nämlich Afghanistan und eben Nauru. Der Südsudan wird erst zwei Jahre später ein selbständiger Staat.

Die Flugbegleiterin, welche mir bei der Anreise einen Drink serviert, ist eine ausgesprochene Südseeschönheit.

Flugbegleiterin © Wolfgang Stoephasius

Flugbegleiterin © Wolfgang Stoephasius

Die Insel erwandere ich mir hauptsächlich zu Fuß und stoße dabei auf die  stillgelegten Verladerampen für das Phosphat.

Laderampe © Wolfgang Stoephasius

Laderampe © Wolfgang Stoephasius

Eine dieser Wanderungen führt mich ins Innere der Insel. Vorbei an einem Phosphat-Betrieb in welchem noch einige wenige Leute Restarbeiten verrichten, steige ich  in grünen Urwald über zackige Korallenfelsen.

Phosphatmine © Wolfgang Stoephasius

Phosphatmine © Wolfgang Stoephasius

Allmählich werden vom Urwald die Wunden, welche durch den Phosphatabbau entstanden sind, überwuchert.

Im Inselinneren © Wolfgang Stoephasius

Im Inselinneren © Wolfgang Stoephasius

In der „Hauptstadt“ Yaren, einer Ansammlung einiger Häuser, nehme ich am Gottesdienst teil.

Als ich mich bei der Polizei zu einem Small-Talk unter Kollegen vorstelle, haben dort haben  einig rundliche Damen  Dienst. Einer Kollegin fällt, als ich ihr sagte, dass ich ein deutscher ehemaliger Kollege bin, zu Deutschland spontan nur Hitler ein. So geht es mir zu meinem Entsetzen übrigens sehr oft auf meinen Reisen. Die Damen laden mich zu einer Inselrundfahrt mit dem Streifenwagen ein.

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Mit Kolleginnen © Wolfgang Stoephasius

 

Fast jeder Fahrer der alten Autowracks will mich bei meinen Erdkundungsspaziergängen mitnehmen. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass die Insel vor 20 Jahren nur von dicken Allradfahrzeugen befahren wurde. Ich lehne dankend ab und blicke immer wieder auf  Hausruinen.

Verfallenes Haus © Wolfgang Stoephasius

Verfallenes Haus © Wolfgang Stoephasius

Die Maschine, die von der australischen Norfolk-Air gepumpt ist, startet mit halbstündiger Verspätung. Ich habe einen Fensterplatz und freien Blick auf das Meer. Noch ein Staat, Afghanistan steht auf meiner „To-Do-Liste“. Zu diesem Zeitpunkt weiß ich nicht, dass es zwei Jahre später einen neuen Staat geben wird.

Abflug © Wolfgang Stoephasius

Abflug © Wolfgang Stoephasius

Bleibt neugierig!

NauruKarte

Nauru ist ein Inselstaat mit etwa 10.000 Einwohnern. Nauru ist nach Fläche der drittkleinste und nach Einwohnerzahl neben Tuvalu der zweit- oder drittkleinste anerkannte Staat, sowie die kleinste Republik der Erde. Nauru liegt im Pazifischen Ozean und besteht aus der gleichnamigen Koralleninsel, die zur Inselwelt Mikronesiens gehört. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Nauru

 

 

 

 

Zypern: „Meine” UN-Staaten – zum 191sten

FahneZypern

Es ist fast symbolträchtig, dass ich 1989, eine Woche eine Woche nach Fall der Mauer  in ein anderes geteiltes Land fahre. Seit dem Einmarsch der türkischen Armee im Jahre 1974 ist den Nordteil der Insel genau so geteilt, wie Deutschland. Mein Herz ist noch voll von den Ereignissen in meiner Heimat, verständlich, dass der Wunsch besteht,  auch dem türkischen Teil der Insel einen Besuch abzustatten. Ich mache mich von Nikosia mit einem Sammeltaxi auf den Weg in Richtung Grenze und freunde mich mit zwei indischen Touristinnen an, die ebenfalls in den türkischen Teil wollen. An der Greenline, der gesicherten Demarkationslinie, winkt uns ein österreichischer UN-Soldat zu. Der griechische Grenzer  schaut leicht angesäuert, als er mir den Tagespassierschein ausstellt. Ausländer dürfen den griechischen Teil für 24 Stunden verlassen, Einheimischen ist der Übertritt strengstens verboten. Dies wird sich erst viel später, nämlich nach dem Beitritt des griechischen Teiles von Zypern zur EU im Jahr 2004,  ändern. Das türkische Gebiet wirkt auf mich ziemlich ärmlich, weit hinter dem griechischen Teil mit seinem prosperierenden Tourismus zurückgeblieben. In einer knappen halben Stunde erreichen wir Kyrenia. Mit seinem mittelalterlichen Hafenbecken voller Fischerbooten vor dem massigen venezianischen Kastell ein regelrechtes Idyll. Hier verabschiede ich mich vorläufig von den Mädels  und setze mich in eine Taverne, wo ich mir eine prächtige Mezze mit diversen Köstlichkeiten munden lasse. Am späteren Nachmittag treffen wir uns  wieder zur gemeinsamen Fahrt an die Grenze. Von dort nehme ich ein Sammeltaxi zurück nach Nikosia und weiter nach Limassol. Nach der Aufnahme Südzyperns in die EU wird der türkische Teil nach wie vor ein eigener von der Türkei abhängiger Staat bleiben. Das tut  mir persönlich aufrichtig  leid, wollten doch die türkischen Bewohner die Wiedervereinigung und sind am Widerstand der nationalistischen griechischen Volksgruppe gescheitert. Ich genieße das Baden am Strand von Limassol, besuche die Bucht der Aphrodite, staune über die wunderschönen Mosaike in der Villa des Dionysos in Paphos und genieße den Blick auf die Stadt von der verfallenen  Basilika über der Stadt. Im Todros Gebirge besuche ich versteckte orthodoxe Klöster.

Zehn Jahre später bin ich gemeinsam mit Renate  noch einmal auf Zypern. Von dort aus nehmen wir das Fährschiff nach Haifa in Israel.

Blick auf Paphos von den Ruinen der Kathedrale © Wolfgang Stoephasius

Blick auf Paphos von den Ruinen der Kathedrale © Wolfgang Stoephasius

Todros Gebirge © Wolfgang Stoephasius

Todros Gebirge © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp:  Ihr kennt sicher alle die Mezze, die griechische Vorspeise aus den Restaurants in Deutschland. Auf Zypern ist die „Meze“ eine ganz typische Landesspeise, die einen Querschnitt über die kulinarischen Spezialitäten des Landes verschafft. Sie besteht hauptsächlich aus Fleischgerichten, die „Fisch-Meze“ basiert  aber auf der Grundlage von Meeresgetier. Eine füllige köstliche Angelegenheit für den leeren Magen.

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Die Republik Zypern ist ein Inselstaat im östlichen Mittelmeer. Der Staat entstand am 16. August 1960 durch Unabhängigkeit der bisherigen Kronkolonie vom Vereinigten Königreich. Die Insel ist seit 1974 de facto geteilt. Hauptstadt ist  Nikosia und die Währung der Euro. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Zypern

Hier ein Link aus dem Jahre 2014 anlässlich 40 Jahre Teilung

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/188336/teilung-zyperns-15-07-2014

 

Zentralafrikanische Republik: „Meine” UN-Staaten – zum 190sten

Flagge Zentralafrika

2006 war ich auf meiner großen Zentralafrikareise unterwegs. Da das Grenzgebiet zwischen Tschad und Zentralafrikanischer Republik von Rebellen kontrolliert wurde, hatte ich mich entschieden nach Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik zu fliegen. Von diesem Land hört man so gut wie gar nichts und wenn, dann nur das Schlimmste. Eine deutsche Auslandsvertretung gibt es dort auch nicht. Beim Aussteigen aus dem Flugzeug war mir schon ziemlich flau im Magen. Aber ich wurde nur positiv überrascht. Die Straßen waren sauber gekehrt. Ich fand ein ordentliches Hotel und fühlte mich allmählich so sicher, dass ich auch nachts auf die Straße ging, was wirklich nicht in allen afrikanischen Großstädten ratsam ist. Die Stadt liegt direkt am mächtigen Oubangui, einem der großen zentralafrikanischen Ströme – gleich auf der anderen Seite ist die Demokratische Republik Kongo (Zaire). Ich klapperte die Umgebung mit dem Taxi ab (ist dort durchaus bezahlbar) und sah schöne Kolonialkirchen und eine üppige tropische Vegetation am Ufer des Oubangui. Es gibt nette Cafés (meist betrieben von Libanesen) bei denen ich problemlos Euro tauschen konnte. Die Zentralafrikanische Republik ist den meisten von uns noch in Erinnerung mit seinem „Kaiser“ Bokassa, der das Land völlig ausgesaugt hat, das übrigens lange Zeit mit Unterstützung der Franzosen, die als Gegenleistung ungehindert Zugang zu den Uranvorkommen hatten. Er wurde erst gestürzt, als ruchbar wurde, dass er Kannibalismus zelebrierte. Es kamen noch einige unangenehme Nachfolgeregierungen. Die Regierung während meiner Reise  kam auch durch einen Putsch an die Macht, wurde aber dann durch faire Wahlen bestätigt – der Präsident schien recht beliebt. Ich konnte ihn übrigens am Flughafen sehen; als er mit der einzigen Linienmaschine des Landes abflog, die Inlandflüge wurden dafür gestrichen. Die Republik hat nur circa vier Millionen Einwohner, das bei fast der doppelten Größe Deutschlands. Aber das Land ist überwiegend von tropischem Regenwald bedeckt. Hier leben auch noch etliche Pygmäenstämme. Auch hier hatte ich mich kurzfristig entschlossen, zurück nach Kamerun zu fliegen. Richtung Westen gehen nur Pisten und es war Ende der Regenzeit. Ich hatte Sorge, dass ich unterwegs irgendwie hängen bleibe. Die Entscheidung war gut so. Denn am Flughafen erfuhr ich von einem Franzosen, dass im Grenzgebiet zu Kamerun Kämpfe zwischen Armee und Rebellen ausgebrochen waren, wahrscheinlich wäre ich gar nicht durchgekommen – und wenn mit erhöhtem Risiko. Das ist Afrika – Situationen ändern sich dort sehr schnell. Heutzutage, also 2016 versinkt das Land wieder im Chaos.

Am Ufer des Oubangui © Wolfgang Stoephasius

Am Ufer des Oubangui © Wolfgang Stoephasius

Zentralafrikanischen_Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenstaat in Zentralafrika. Sie grenzt an den Tschad, den Sudan, den Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, die Republik Kongo und Kamerun. Die Hauptstadt ist Bangui. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralafrikanische_Republik

Detailinformationen zur heutigen Lage im Land unter

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konflikte/185581/zentralafrikanische-republik

 

Vietnam: „Meine” UN-Staaten – zum 189sten

VietnamFahne

Zweimal bin ich in Vietnam gewesen, das erste Mal 1992. Da war ich auf dem Weg nach Kambodscha. Seit Jahren hatte ich den Traum, die Mauern des Ankor Wat zu berühren, aber es herrschte lange Zeit Krieg. Gleich als die Roten Khmer vertrieben worden waren machte ich mich auf den Weg. Zehn Jahre später, also 2002 kam ich wieder nach Vietnam. Hier sind einige Inspirationen aus diesen spannenden Land:

1992 war das Hauptverkehrsmittel das Fahrrad.

Radlerinnen in Saigon © Wolfgang Stoephasius

Radlerinnen in Saigon © Wolfgang Stoephasius

Nahezu an allen Straßenecken gab es Kriegsveteranen, welche die Räder reparierten.

„Reparaturwerkstatt“ © Wolfgang Stoephasius

„Reparaturwerkstatt“ © Wolfgang Stoephasius

Zehn Jahre später beherrschten Motorräder den Straßenverkehr (auf den Link klicken):

Vietnam

Bei der ersten Reise kroch ich in eines der berühmt berüchtigten Củ Chi Tunnel, welche der Vietcong während des Krieges unter die Stellungen der Amerikaner  gegraben hatte.

Befehlskeller des Vietcong © Wolfgang Stoephasius

Befehlskeller des Vietcong © Wolfgang Stoephasius

Das dörfliche Leben hatte sich in den zehn Jahren überhaupt nicht verändert.

Auf einem Markt © Wolfgang Stoephasius

Auf einem Markt © Wolfgang Stoephasius

Ein besonderes Naturerlebnis ist eine Schifffahrt in der Halong-Bucht im Norden Vietnams.

Halong-Bucht  © Wolfgang Stoephasius

Halong-Bucht © Wolfgang Stoephasius

Im Land leben heute die Religionen friedlich nebeneinander, hauptsächlich Katholiken und Buddhisten.

Buddha mit seinen Jüngern © Wolfgang Stoephasius

Buddha mit seinen Jüngern © Wolfgang Stoephasius

 

Fast allen Religionen ist es gemein, dass ihre Toten erst einmal in der Erde begraben, die Knochen Jahre später wieder ausbuddeln und in sogenannten Friedhöfen für die Ewigkeit endgültig beisetzen.

Friedhof für die Ewigkeit © Wolfgang Stoephasius

Friedhof für die Ewigkeit © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp:  Knapp 100 km von Ho Chi Minh City (Saigon) entfernt liegt das Dorf Tay Ninh. Dort steht  der sogenannte „göttliche Tempel“ der Caodaista. Die drei Heiligen dieser Religion sind der Gründer der Republik China Sun Yat – Sen, der Dichter Victor Hugo und der vietnamesische Professor Nguyen Binh Khiem. Diese Religion folgt Grundsätzen von Buddhismus, Christentum und Hinduismus, bedient sich aber auch Ideen anderer Glaubensrichtungen. Ein Besuch bei einem der Gottesdienste ist ein ganz besonderes  Erlebnis.

Cao Dai Tempel © Wolfgang Stoephasius

Cao Dai Tempel © Wolfgang Stoephasius

VietnamKarte

Vietnam ist ein langgestreckter Küstenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha, den Golf von Thailand und das Südchinesische Meer. Hauptstadt ist Hanoi und Währung der Vietnamesische Đồng. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnam

 

 

 

Vereinigtes Königreich: „Meine” UN-Staaten – zum 188sten

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1967 war ich das erste Mal in Großbritannien. Damals war ich mit R4 und Zelt auf dem Dach unterwegs. Mit der Fähre ging es von Calais nach Dover und über London bis hoch in den Norden Schottlands. Vor dreizehn Jahren ist unser Andreas nach London gezogen und lebt nun mit Frau und Töchterlein dort, Grund genug,  jedes Jahr mehrmals in seine neue Heimat zu fahren. Um euch, liebe „Follower“,  nicht zu stark zu strapazieren, will ich es in diesem Beitrag bei einigen Inspirationen belassen und euch zu einem kleinen Ausflug in das Königreich und seine Territorien mitnehmen.

Beginnen wir mit einem kleinen Videoclip vom großen Military-Tattoo in Edinburgh:

London etwas anders:

Die Prince-Albert-Hall erinnert  an den Gatten von Königin Victoria und damit an die deutschen Wurzeln im Königshaus.

Prince-Albert-Hall © Wolfgang Stoephasius

Prince-Albert-Hall © Wolfgang Stoephasius

In Wimbledon wird nicht nur Tennis gespielt.

Wimbledon © Wolfgang Stoephasius

Wimbledon © Wolfgang Stoephasius

Im Richmond-Park vor den Toren der Stadt erinnert nichts an die Metropole.

Richmond-Park © Wolfgang Stoephasius

Richmond-Park © Wolfgang Stoephasius

Die London Moschee steht für den modernen reformierten Islam. Sie geht auf den Reformer „Promise Messiah“ zurück der aus Qadian/Indien stammt. Die Gemeinschaft der Ahmadiyya Muslime steht für Toleranz zwischen den Religionen.

London Moschee © Wolfgang Stoephasius

London Moschee © Wolfgang Stoephasius

Am Borough Market werden Spezialitäten aus ganz Europa angeboten.

Borough Market © Wolfgang Stoephasius

Borough Market © Wolfgang Stoephasius

Und nun unternehmen wir eine Reise zu den Gebieten, die direkt der Krone unterstehen.

Die Kanalinseln oder Normannischen Inseln sind eine Inselgruppe im Ärmelkanal. Sie waren während des 2. Weltkriegs von deutschen Truppen besetzt. Dieses Schild in Guernsey erinnert an die Kapitulation der Inseln am 9. Mai 1945:

Guernsey © Wolfgang Stoephasius

Guernsey © Wolfgang Stoephasius

Die Insel Herm ist ein Naturparadies und autofrei.

Herm © Wolfgang Stoephasius

Herm © Wolfgang Stoephasius

Die Isle of Man ist eine Insel in der Irischen See. Sie ist als autonomer Kronbesitz direkt der britischen Krone unterstellt, jedoch weder Teil des Vereinigten Königreichs noch Britisches Überseegebiet. Die Insel ist nicht nur für Isle of Man TT das weltberühmte Motorradrennen bekannt, sondern beeindruckt durch abwechslungsreiche Landschaft.

Kirche und Friedhof bei der Ortschaft Patrick © Wolfgang Stoephasius

Kirche und Friedhof bei der Ortschaft Patrick © Wolfgang Stoephasius

Weiter geht die Reise – und zwar in einige der Überseeterritorien.

Bermuda ist ein britisches Überseegebiet im Atlantik, das aus den Bermudainseln besteht. Bermuda ist namensgebend für das Bermudadreieck und die Bermudashorts. In der Hauptstadt Hamilton lebt der ehemalige Busfahrer Johnny Barnes, heute bereits über 90 Jahre alt. Jeden Morgen grüßt er die Menschen, wenn sie zur Arbeit fahren, man nennt ihn den Botschafter der Liebe und der Freude. Ihm zu Ehren wurde ein Denkmal errichtet.

Johnny Barnes © Wolfgang Stoephasius

Johnny Barnes © Wolfgang Stoephasius

Anguilla ist eine der Inseln über dem Winde der Kleinen Antillen in der Karibik. Der ideale Ort zum Seele baumeln lassen.

Strand in Anguilla © Wolfgang Stoephasius

Strand auf Anguilla © Wolfgang Stoephasius

Die Cayman Islands sind eine Inselgruppe in der Karibik und britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs. Kein Wunder, dass der Namensgeber allgegenwärtig ist.

Kaiman mit Dame auf Cayman © Wolfgang Stoephasius

Kaiman mit Dame auf Cayman © Wolfgang Stoephasius

Die Britischen Jungferninseln sind ein britisches Überseegebiet in der Karibik. Sie umfassen geographisch über 60 Inseln und Riffs im nordöstlichen Teil der Inselgruppe der Jungferninseln am nördlichen Ende des Inselbogens der Kleinen Antillen. Die kleine Insel Virgin Gorda vermittelt Barcadi-Feeling.

Die Insel Virgin Gorda © Wolfgang Stoephasius

Die Insel Virgin Gorda © Wolfgang Stoephasius

Die Turks- und Caicosinseln, manchmal auch nur Turks & Caicos genannt, sind ein Britisches Überseegebiet im Atlantischen Ozean. Es setzt sich aus zwei Inselgruppen, den Turks- und den Caicos-Inseln, zusammen.

Hier ist ein besonderer Sport zuhause, nämlich das Schwimmen mit Stingrays, den Rochen.

Baden mit Rochen © Wolfgang Stoephasius

Baden mit Rochen © Wolfgang Stoephasius

Die Falklandinseln, auch Malwinen, sind eine Inselgruppe im südlichen Atlantik. Sie gehören geographisch zu Südamerika und liegen 395 km östlich von Südargentinien und Feuerland. Mir ist ein Rätsel, warum zwei sogenannte zivilisierte Staaten um so eine winzige Insel Krieg führen können. Auf alle Fälle weht dort stets ein kräftiger Wind.

Die Antarktis ist nicht weit © Wolfgang Stoephasius

Die Antarktis ist nicht weit © Wolfgang Stoephasius

Die Pitcairninseln sind eine isoliert gelegene Inselgruppe im südöstlichen Pazifik, die administrativ zu den Britischen Überseegebieten gehört. Hier fanden einst die Meuterer von der Bounty mit ihren tahitianischen Frauen Unterschlupf. Anführer der Meuterer war Fletcher Christian. Heute leben dort noch die Nachfahren.

Grabstein auf Pitcairn © Wolfgang Stoephasius

Grabstein auf Pitcairn © Wolfgang Stoephasius

Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Es steht seit 1704 unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs und wurde 1713 von Spanien offiziell im Frieden von Utrecht abgetreten. Auf dem Weg vom spanischen Festland muss man den Flugplatz überqueren, um in das Territorium zu gelangen. Bei unserer Fahrt mit der Fähre von der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika nach Algeciras bot sich uns ein eigenartiges Bild auf den Felsen von Gibraltar.

Der Felsen von Gibraltar © Wolfgang Stoephasius

Der Felsen von Gibraltar © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp: Auf der Isle of Man waren im ersten Weltkrieg deutsche Zivilisten interniert und es gab auch ein Kriegsgefangenenlager. In der Ortschaft Patrick gibt es einen kleinen Friedhof, dort ruhen  neben zwei deutschen Juden sieben türkische Kriegsgefangene, ein symbolträchtiger Ort meine ich.

Jüdischer Grabstein in Patrik © Wolfgang Stoephasius

Jüdischer Grabstein in Patrik © Wolfgang Stoephasius

Türkischer Grabstein in Patrik © Wolfgang Stoephasius

Türkischer Grabstein in Patrik © Wolfgang Stoephasius

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Das Vereinigte Königreich, Langform Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland ist ein auf den Britischen Inseln vor der Nordwestküste Kontinentaleuropas gelegener Staat. Hauptstadt ist London und  Währung das Pfund Sterling. Auf einer Fläche von 242.495 km² leben 64,1 Millionen Menschen. Landesteile sind England, Wales, Schottland und Nordirland. Ferner gibt es die Britischen Überseegebiete

Akrotiri und Dekelia (Militärbasen auf Zypern)

Anguilla

Bermuda

Britische Jungferninseln

Britisches Antarktis-Territorium

Britisches Territorium im Indischen Ozean

Falklandinseln

Gibraltar

Kaimaninseln

Montserrat

Pitcairninseln

St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha

Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln

Turks- und Caicosinseln

sowie Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen, das sind die Kanalinseln sowie  Isle of Man.

Quelle hierzu und im obigen Text: Wikipedia

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich

 

 

 

Vereinigte Staaten: „Meine” UN-Staaten – zum 187sten

USA-Fahne

Über die USA zu erzählen wird für mich ein Spagat, zum einen, weil ich das Land ambivalent betrachte, zum anderen, weil ich auf meinen vielen Reisen in die Staaten eine Fülle von Erlebnissen zu berichten hätte und über ein riesiges Bildmaterial verfüge. Geprägt von AFN mit Bill Haley und Elvis Presley,  die durchwegs positiven Erfahrungen mit den GI’s als Kind und dankbar für die Schulspeisung aus Mitteln das Marshall-Plans war ich ursprünglich ein ausgesprochener Amerikafan. Vietnamkrieg und insbesondere der völkerrechtswidrige Krieg gegen den Irak machten mich skeptisch, nicht gegen das Volk als solches, sondern gegen die Politik.

Nun aber mal von vorne. 1973 war ich das erste Mal in den USA und wollte mit Flugzeug und Leihwagen so viel wie möglich von diesem riesigen Land kennenlernen. Diese Reise führte von New York zu den Niagara-Fällen, in den mittleren Westen, in die Rockies, nach Los Angeles und San Franzisco, New Orleans und nach Florida. Hier zwei kleine Video-Clips aus San Franzisco und dem Yellowstone-Nationalpark:

Nun nehme ich euch mit auf eine kleine Reise kreuz und quer durch das Land mit Bildern, die im Laufe der Jahre entstanden sind:

Chicago © Wolfgang Stoephasius

Chicago © Wolfgang Stoephasius

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Detroit © Wolfgang Stoephasius

Las Vegas © Wolfgang Stoephasius

Las Vegas © Wolfgang Stoephasius

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Venice Beach bei Los Angeles © Wolfgang Stoephasius

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Monument Valley © Wolfgang Stoephasius

New York (Brooklyn-Brige) © Wolfgang Stoephasius

New York (Brooklyn-Brige) © Wolfgang Stoephasius

Zuschauer bei einem ursprünglich indianischen Pow Wow © Wolfgang Stoephasius

Zuschauer bei einem ursprünglich indianischen Pow Wow © Wolfgang Stoephasius

San Franzisco (Golden Gate Bridge) © Wolfgang Stoephasius

San Franzisco (Golden Gate Bridge) © Wolfgang Stoephasius

Seattle © Wolfgang Stoephasius

Seattle © Wolfgang Stoephasius

Alaska: White Pass Railway © Wolfgang Stoephasius

Alaska: White Pass Railway © Wolfgang Stoephasius

Neben dem Rodeo ist der Bullride eine Attraktion im mittleren Westen. Hier ein Video-Clip:

Ein kleiner Ausflug führt euch mit mir auf die Hawaii-Inseln:

USAHawaiiInseln (1) USAHawaiiInseln (2) USAHawaiiInseln (3) USAHawaiiInseln (4)

Guam im Marianen-Archipel in der Südsee ist ein US-amerikanisches Territorium.

Guam © Wolfgang Stoephasius

Guam © Wolfgang Stoephasius

2011 fuhren Renate und ich in  vier Wochen mit dem Leihwagen die gesamte Route 66 ab. Eine kleine Bildergalerie zu dieser Reise möchte ich euch nicht vorenthalten.

Route 66 © Wolfgang Stoephasius

Route 66 © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp: Amerikanisch-Samoa ist als Teil von Amerikanisch-Ozeanien ein US-amerikanisches Außengebiet im südlichen Pazifik. Außer Fast Food und dicken Menschen findet ihr dort nichts wirklich Amerikanisches sondern Polynesien pur.

American Samoa © Wolfgang Stoephasius

American Samoa © Wolfgang Stoephasius

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Die Vereinigten Staaten, offiziell Vereinigte Staaten von Amerika, kurz auch Amerika, sind eine föderale Republik, die aus 50 Bundesstaaten, einem Bundesdistrikt, fünf größeren Territorien und etlichen Inselterritorien besteht. Hauptstadt ist Washington, D.C. Auf 9.857.000 km² leben rund 320 Millionen Mensch. Quelle: Wikipedia.

Allgemeine Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten

 

 

Vereinigte Arabische Emirate: „Meine” UN-Staaten – zum 186sten

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Renate und ich sind in den letzten 20 Jahren sehr häufig in Süd- und Südostasien unterwegs gewesen, nahezu durchwegs mit Airlines der Emirate. Ab 2004 haben wir beschlossen, diese Reisen dort zu unterbrechen und sind dabei des Öfteren länger geblieben. Hier einige Inspirationen:

Am Creek, dem Meeresarm, der Dubai teilt, trifft das alte auf das moderne Arabien. Im strengen Kontrast steht die zeitgenössische Architektur mit den Dows, den Holzbooten, welche hier beladen und entladen werden und nicht nur den Persischen Golf sondern den gesamten Indischen Ozean befahren.

Dows am Creek von Dubai © Wolfgang Stoephasius

Dows am Creek von Dubai © Wolfgang Stoephasius

Im Gold-Souk von Dubai ist der größte Goldring der Welt (über 55 kg Gold) zu bewundern.

Ring aus 55 kg Gold © Wolfgang Stoephasius

Ring aus 55 kg Gold © Wolfgang Stoephasius

Bis vor einigen Jahren war der Burj al Arab das Wahrzeichen des modernen Dubai.

 

Burj al Arab © Wolfgang Stoephasius

Burj al Arab © Wolfgang Stoephasius

Mittlerweile wurde dem Burj al Arab vom 828 Meter hohen  Burj Khalifa der Rang streitig gemacht.

Burj Khalifa © Wolfgang Stoephasius

Burj Khalifa © Wolfgang Stoephasius

Keine Sensation darf fehlen in diesem Land am Rande der Wüste. In der Dubai Mall, einem riesigen Einkaufszentrum, gibt es eine Schiarena und eine Eislaufbahn, ein Energieaufwand ohne Sinn und Verstand.

Eislaufbahn in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

Eislaufbahn in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

In der Dubai Mal gibt es Restaurants, die den Gast ein Märchen aus 1000undEiner Nacht vorgaukeln sollen.

Restaurant in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

Restaurant in der Dubai Mal © Wolfgang Stoephasius

Vor den Shopping-Mals fahren die Luxuslimousinen mit Chauffeur vor, um die neureichen ehemaligen Beduinen abzuholen.

Moderne Wüstenbewohner © Wolfgang Stoephasius

Moderne Wüstenbewohner © Wolfgang Stoephasius

Die Damen lassen es sich gut gehen in einem der vornehmen Restaurants am Creek.

Araberinnen

Araberinnen

Die Jumeirah Moschee ist das einzige islamische Gotteshaus in Dubai, welches von Nichtmuslimen zu bestimmten Zeiten besucht werden darf.

Jumeirah Moschee © Wolfgang Stoephasius

Jumeirah Moschee © Wolfgang Stoephasius

Nicht weit von Dubai entfernt liegt das Städtchen Tawi-al Hibab. In der Nähe am Fuß des Hajargebirges trifft man auf eine faszinierende Dünenlandschaft. Dort kann man sich von Beduinen in  Geländewagen in wilder Fahrt herumfahren lassen.

Dünenlandschaft bei Tawi-al Hibab © Wolfgang Stoephasius

Dünenlandschaft bei Tawi-al Hibab © Wolfgang Stoephasius

Für Leute mit geringem Budget empfiehlt es sich im kleinen Emirat Schardscha zu übernachten, dort sind die Hotelpreise erheblich niedriger als in Dubai, welches nur einen Katzensprung entfernt liegt.

Das Emirat Schardscha  © Wolfgang Stoephasius

Das Emirat Schardscha © Wolfgang Stoephasius

In Abu Dhabi steht die Sheikh Zayed Moschee. Das riesige Gotteshaus in blütenweißem Marmor lässt sich mit nichts auf der Welt, höchstens noch annähernd mit dem indischen Taj Mahal, vergleichen.

Sheikh Zayed Moschee © Wolfgang Stoephasius

Sheikh Zayed Moschee © Wolfgang Stoephasius

Wer das Gefühl der wirklich Wüste und alter arabischer Städte erleben möchte, sollte nach Al Ain im Emirat Abu Dhabi fahren.

Jahili Fort bei Al Ain © Wolfgang Stoephasius

Jahili Fort bei Al Ain © Wolfgang Stoephasius

Als wir 2004 mit Freunden in Ra’s al-Chaima waren, war es ein kleines Fischerdorf. Inzwischen sind auch dort Hotelpaläste hochgezogen worden.

Ra’s al-Chaima © Wolfgang Stoephasius

Ra’s al-Chaima © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp: In der Oase Al Ain gibt es einen großzügig gestalteten Tierpark, in welcher man die Tierwelt Arabiens und Afrikas aus nächster Nähe betrachten kann. Jeden Tag werden spezielle Veranstaltungen mit hohem Informationsgehalt angeboten.

Der Tierpark von Al Ain  © Wolfgang Stoephasius

Oryx-Antilope im Tierpark von Al Ain © Wolfgang Stoephasius

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Die Vereinigten Arabischen Emirate, kurz VAE, sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Adschman, Dubai, Fudschaira, Ra’s al-Chaima, Schardscha und Umm al-Qaiwain) im Südosten der Arabischen Halbinsel in Südwestasien. An der Küste des Persischen Golfes gelegen und mit Zugang zum Golf von Oman, grenzt das Land an Saudi-Arabien und Oman. Von den Einwohnern sind lediglich 20 Prozent Staatsbürger der VAE und die übrigen 80 Prozent  ausländische Arbeitsmigranten. Hauptstadt ist Abu Dhabi, Währung der VAE-Dirham und Amtssprache Arabisch. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Arabische_Emirate

Auch wenn man als Tourist das Gefühl hat willkommen zu sein, darf man nicht übersehen, dass Politik und Menschenrecht  durchaus mit Problemen behaftet sind. Hierzu ein Link

http://www.humanrights.ch/de/service/laenderinfos/vae/

 

 

 

 

 

Venezuela: „Meine” UN-Staaten – zum 185sten

VenFahne

Am 1. Januar 1987, also vor über 29 Jahren,  fliege ich mit British Airlines von Frankfurt nach London und von dort mit dem Jumbo nach Caracas. Das Sylvesterfeuerwerk über München habe ich vom ausfahrenden Zug erlebt. Bereits zu dieser Zeit steckt das ölreiche Venezuela in einer schweren Wirtschaftskrise und der Wechselkurs des Bolivar ist im Keller, gut für mich. So kostet beispielsweise die Halbe Fassbier 50 Pfennig. Ich bin überrascht von der hochmodernen U-Bahn, an den Stationen klingt aus Lautsprechern klassische Musik.

Vom Kalvarienberg habe ich einen wunderbaren Blick auf die weitläufige Metropole.

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Caracas © Wolfgang Stoephasius

An der Plaza Bolivar suchen sich die Großstädter ein geruhsames Plätzchen.

Plaza Bolivar © Wolfgang Stoephasius

Plaza Bolivar © Wolfgang Stoephasius

Amerikanische spritfressende Autos prägen das Straßenbild, der Treibstoff kostet so gut wie gar nichts.

Amerikanische spritfressende Autos prägen das Straßenbild, der Treibstoff kostet so gut wie gar nichts.

Amerikanischer Pik Up © Wolfgang Stoephasius

Für umgerechnet 9 Mark fahre ich nach einigen erlebnisreichen Tagen (auch bei einem Raubüberfall wurde ich Zeuge)  in Caracas mit dem Nachtbus 1000 Kilometer in die Grenzstadt San Antonio. Vom Busbahnhof nehme ich den direkten Bus ins kolumbianische Cúcuta und muss mit dem Taxi wieder zurück, weil ich versäumt habe mir den Ausreisestempel zu holen.

Nach meiner Reise quer durch Kolumbien und Ecuador bin ich einige Wochen später wieder in Cúcuta. Am Abend wird mein Flieger von San Antonio auf der anderen Seite der Grenze nach Caracas gehen. Das Ticket habe ich in der Tasche. Den Einreisestempel für Venezuela erhalte ich nicht am Grenzübergang sondern muss mit dem Bus in die Grenzstadt San Antonio fahren. Dort erfahre ich, dass sich für die Wiedereinreise ein Visum brauche, ein ernsthaftes Problem, muss ich doch am Abend den Flieger erwischen und am übernächsten Tag soll es von Caracas weiter nach Trinidad gehen. In einer Gewaltaktion und einem Wettlauf gegen die Zeit bekomme ich am gleichen Tag im eigentlich geschlossenen Konsulat in  Cúcuta das Visum, durch die Unterstützung hilfreicher deutschlandfreundlicher Engel in Form eines kolumbianischen Gendarmerieoffiziers, der Konsulatssekretärin und des Konsuls persönlich. Um 18 Uhr sitze ich in der Boeing 727 in Richtung Caracas, die ich sozusagen in letzter Sekunde erreicht habe. Eigentlich will ich irgendwann einmal wieder nach Venezuela kommen, gäbe es doch so viel zu sehen. Vielleicht im nächsten Leben.

Der spezielle Tipp: Falls ihr nach Venezuela reisen wollt, informiert euch vorher genau über Sicherheitslage und  sogenannten Hot Spots. Das Land hat eine der höchsten Mordraten der Welt. Am 21.08.2015 hat Venezuela übrigens bis auf Weiteres den Ausnahmezustand im Grenzgebiet zu Kolumbien verhängt. Von Reisen in die Grenzregion zu Kolumbien wird abgeraten, abgeraten wird auch von der Ein- und Ausreise über den Landweg von und nach Kolumbien, sagt das Auswärtige Amt.

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Venezuela ist ein südamerikanischer Staat an der Karibikküste. Er grenzt an  Brasilien, Kolumbien und Guyana.  Hauptstadt ist Caracas, Währung der Venezolanische Bolívar und Amtssprache Spanisch. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela