Transnistrien 2007

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Während unseres Aufenthaltes in Moldawien ist Nationalfeiertag angesagt mit viel Musik und noch mehr herausgeputzten Mädels. Am 27. August 1989 hat sich Moldawien von der UdSSR losgesagt. Es ist das ärmste Land Europas mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von der Größe von Oberbayern. Ein Jahr nach der Unabhängigkeit begann der Bürgerkrieg, der bis 1992 dauerte und viele Opfer forderte. Die Teilrepublik Transdnjestr mit 550 000 Einwohnern wollte selbstständig werden, ist es defacto nun auch mit einer eigenen Währung, einem Rubel der außerhalb des Landes wertlos ist, und einer eigenen  Armee. Offiziell anerkannt wird dieser sogenannte Staat nur von Russland. Dort müssen wir natürlich hin und nehmen den öffentlichen Bus. An der sogenannten Grenze werden wir behandelt wie zu den schlimmsten kommunistischen Zeiten mit Einreisebeamten von denen wir nur die Hände sehen, weil sie ihre Gesichter hinter Einwegspiegeln verstecken. Tiraspol, die Hauptstadt, strotzt vor Armut mit seinen heruntergekommenen Wohnhäusern, aber wartet mit einem riesigen Paradeplatz, der mit Fahnen behängt ist, auf. Die Menschen feiern in den nächsten Tagen 20 Jahre Unabhängigkeit. Unvorstellbar bei einer greifbaren Armut ist, dass  wir an einem  Tag fünf Stretchlimousinen, jede wohl 12 Meter lang, sehen. So viele bekommen wir in der sogenannten Schicki-Micki-Stadt München in einem ganzen Jahr  nicht zu Gesicht.

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In einem Park steht ein russischer Panzer zu welchem  Brautpaare pilgern, um sich fotografieren zu lassen. Braut, Bräutigam und Hochzeitsgesellschaft in die neueste Mode gekleidet. Angeblich kontrolliert eine einzige Mafiafamilie das Leben im Land, verdient ganz offensichtlich mit Menschenhandel, Drogen und Geldwäsche recht gut.

Ungewöhnliche Weinprobe in Moldawien (2007)

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In Moldawien wird ein vorzüglicher Wein gekeltert, einst kamen die Vorzugsweine der Sowjetunion von hier. Schon bei meinem letzten Aufenthalt im Jahre 2004 wollte ich die Weinkeller  der Kelterei Cricova besichtigen, dort soll es 120 km unterirdische Gänge voller Wein geben. Damals ging es nicht, weil ich der einzige Interessent war. Nun bin ich mit Renate im Land und dieses Mal können für die nächsten Tage keine Buchungen entgegengenommen werden, weil die Führungen völlig ausverkauft sind. Die Leute von dieser Firma tragen die Nase ganz schön hoch, geben keine Antwort, ob wir vielleicht auf die Warteliste kommen könnten. Also beschließe  ich, auf eigene Faust eine Kellerei zu suchen. Nach Recherchen im Internet fahren wir  für einen lächerlichen Betrag mit einem klapprigen Bus in das Dorf Cojuschna und irren herum, bis wir endlich mit der Hilfe von Dörflern, welche unserer Zeichensprache folgen können, den Weg zur Weinkellerei finden. Das Anwesen wirkt verwaist und heruntergekommen. Pech gehabt, denken wir. Drei Männer, die mit Dachdeckerarbeiten im Nachbarhaus beschäftigt sind, fuchteln mit den Armen herum, klettern herunter  und führen uns in den Garten des verwahrlosten Geländes. Eine Dame im schwarzen Cocktailkleid mit gefühlten 30-cm-High-Heels kommt, öffnet eine Sesam-Öffne-Dich-Geheimtür und wir landen in einem riesigen Keller in dessen Gängen angeblich eine Million Weinflaschen lagern.

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Die Firma produziert nicht mehr, aber die Weine werden weiterhin vermarktet, darunter jahrzehntealte Köstlichkeiten. Bei der Probe bekommen wir Weine kredenzt, die teilweise 35 Jahre alt sind und auch entsprechend schmecken, also „oideln“, wie wir Bayern sagen würden. Unsere Führerin spricht neben der Moldauischen Sprache nur Russisch oder vielleicht auch Ukrainisch. Fachwörter aus der Weinwelt sind irgendwie international und wir können ihren Ausführungen recht gut folgen. Wann hat man die Gelegenheit kilometerweit durch Gänge voller verstaubter Weinflaschen zu spazieren  und in einem prunkvollen steinernen Saal in welchem auch schon Putin bewirtet wurde,  auf edlen Massivholzstühlen edle Tropfen zu verkosten?

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Impressionen aus Dubai und Mauritius

In der Vorweihnachtszeit haben wir noch etwas Sonne gesucht:

Erst in Dubai….

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Ob ihr es glaubt oder nicht: In Dubais Einkaufszentren ist Weihnachtsreklame In

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Zwei „Überflieger“ im Aquarium

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Klippenspringer-Fängerin am Wasserfall in der Dubai-Mall

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Kulisse um den Burj Kalifa

…und dann auf Mauritius

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Am Krater „Trou aux Cerfs“

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Ein Verwandter des Hindugottes Hanuman

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Rum aus Mauritius

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It’s a long way

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Bootsfahrt vor Wolmar

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Schwimmen mit Delfinen.

Landshuter Hochzeit

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Kurz vor Jahresende waren wir zur Hochzeit eines befreundeten Paares eingeladen…

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Es war nicht die Landshuter Fürstenhochzeit, nein, es war eine wunderschöne Multikulti-Hochzeit mit einem schönen Bräutigam und einer bildhübschen Braut….

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Stefan kommt aus Niederbayern, Hind aus Marokko….

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Beim Standesamt „Westlich“….

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Bei der Feier maghrebinisch….

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begleitet von der Familie aus Marrakesch…

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Aber auch die Bayern durften nicht fehlen….

Viel Glück!