München: Leben und leben lassen

muenchenvegan

Als wir heute den vielleicht letzten halbwegs warmen Tag in diesem Jahr nutzten und auf dem Weg zum Viktualienmarkt den Marienplatz querten, überraschten uns Transparente  von schrecklich malträtierten Tieren: Eine Demo unter dem Motto Weihnachten Vegan 2016.

Interessiert bummelten wir herum und fanden einen fleißig umlagerten Bratwurststand, wohl das Gegenteil von „Vegan“.

„Habt ihr die Genehmigung vom Veranstalter, weil das Produkt passt ja nicht zum Thema“, fragte ich den freundlichen dunkelhaarigen Verkäufer.

„Ja“, antwortete er kurz.

„Sind eure Würstel vom Schwein?“

„Ja“

„Sind eure Würstel vom Rind?“

„Ja“

„Oder sind eure Würstel aus Tofu?“

„Ja“

Meine bessere Hälfte tippte mich an und meinte: “ Du kannst den guten Menschen fragen was du willst, er wird immer mit Ja antworten, der kann nämlich so gut wie überhaupt kein Deutsch“ und erinnerte mich an den wunderbaren Film „Broken Silence“ aus dem Jahr 1995. In der Geschichte geht es um die abenteuerliche Reise eines Kartäusermönches mit einer amerikanischen Aussteigerin durch Indien.

Hier ist der Trailer:

Der Kartäuser Fried Adelphi und seine Begleiterin Ashaela lassen sich vom Taxi durch die staubtrockene Wüste  fahren und Fried will immer wieder vom Taxi-Wallah wissen, ob sie auf dem richtigen Weg sind, permanent bekommt er die Antwort „Yes, Sir“ begleitet vom uns unverständlichen Kopfschütteln, welches Ja bedeutet. Ashaela ist misstrauisch und sagt fragend zum Taxler: „Terrible this Rain?“ (ein fürchterlicher Regen). „Yes, Madam“ bekommt sie zur Antwort.

broken-silence

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