Meditatives Wandern im Dachauer Hinterland

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Wanderer © Wolfgang Stoephasius

Das Frühjahr hat sich wieder zurück gemeldet, Zeit die Landschaft zu genießen. Wir nehmen die S-Bahn und fahren in die Ortschaft Erdweg. Dort beginnt der Weg zu Kraftorten unter dem Motto „InSichGehen“.

Die Markierung © Wolfgang Stoephasius

Die Markierung © Wolfgang Stoephasius

 

Die Basilika am Petersberg – 900 Jahre ein Ort der Besinnung.

Basilika am Petersberg © Wolfgang Stoephasius

Basilika am Petersberg © Wolfgang Stoephasius

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Ein Guckrohr würde den Blick auf die Basilika freigeben, wäre da nicht das Rapsfeld.

© Wolfgang Stoephasius

© Wolfgang Stoephasius

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Zum Niederknien – Demut und Ehrfurcht vor der Großartigkeit des Universums beim  Betrachten des Sonnenmodells im Maßstab Eins zu einer Milliarde.

Sonnenmodell

Sonnenmodell

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Das Hier und Jetzt im Ein-Klang mit den Instrumenten des Waldes.

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Wo stehe ich im Leben, wo gehe ich hin?

Windrose

Windrose

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Ausblick und Rückblick unter der Krone der Hl. Brigitta.

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Balance © Wolfgang Stoephasius

Balance © Wolfgang Stoephasius

 

Unterhalb des Kalvarienberges ist es Zeit zum Rasten – Loslassen uns Kraftschöpfen.

Der Fluss des Lebens

Der Fluss des Lebens

Am Ziel!

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Der Klostergarten in Altomünster © Wolfgang Stoephasius

Unter dem Kloster von Altomünster mit seiner wunderschönen Barockkirche mahnt  der Finstergang zu innerer Einkehr und Meditation.

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Finstergang © Wolfgang Stoephasius

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Klosterkirche © Wolfgang Stoephasius

Bleibt neugierig!

 

Kamele und ein Ehrenmord in Oberbayern

Fenster in Großhelfendorf © Wolfgang Stoephasius

Fenster in Großhelfendorf © Wolfgang Stoephasius

Eine kleine Wanderung von Kreuzstraße nach Aying

Am letzten Sonntag sind wir mit der S-Bahn nach Kreuzstraße gefahren und sind an diesem wunderschönen Tag unter blauem Himmel und einer leichten Brise in Richtung Aying gewandert. Als wir zur Mangfall hinabstiegen kam uns eine Kamelkarawane entgegen. Wir dachten wir seien im falschen Film – und nach Kasachstan katapultiert worden. Tatsächlich werden in Grub seit 27 Jahren Ausflüge mit Kamelen organisiert.

Karawane © Wolfgang Stoephasius

Karawane © Wolfgang Stoephasius

Wieder auf der Höhe passierten wir Großhelfendorf.

Taubenschlag © Wolfgang Stoephasius

Taubenschlag © Wolfgang Stoephasius

Bald erreichen wir Kleinhelfendorf. Drastisch ist dort in der Marterkapelle dargestellt, wie dem Wanderbischof Emmeran im Jahre 652 vom Sohn des Herzogs Theodo und seinen Mordgesellen alle Glieder abgeschlagen wurden, um die „Ehre“ seiner Schwester Ota wieder herzustellen, Blutrache auf Bairisch.

Die Mordgesellen © Wolfgang Stoephasius

Die Mordgesellen © Wolfgang Stoephasius

Der Torso des  armen Hl. Emmeran wurde von frommen Menschen auf einen Ochsenkarren verladen, um ihn nach Aschheim zu bringen. Auf dem Fuhrwerk hauchte er die letzten Funken seines frommen Lebens aus.

Ochsenkarren mit dem  Hl. Emmeran  © Wolfgang Stoephasius

Ochsenkarren mit dem Hl. Emmeran © Wolfgang Stoephasius

Über freies Feld marschierten wir weiter in Richtung Heimatshofen.

Wiesen hinter Heimatshofen © Wolfgang Stoephasius

Wiesen hinter Heimatshofen © Wolfgang Stoephasius

Die Apfelbäume zeigten die ersten Blüten.

Apfelblüten © Wolfgang Stoephasius

Apfelblüten © Wolfgang Stoephasius

Wir kamen vor Aying auf die „Passhöhe“, stiegen hinab ins Dorf und labten uns im Biergarten an einer frischen Maß Maibock.

Vor Aying © Wolfgang Stoephasius

Vor Aying © Wolfgang Stoephasius

Bleibt neugierig!

Wiener Melange – abseits von Ring und Kärtner Straße

Ein kleiner Streifzug durch das groteske Wien.

Jeden Tag um 12 Uhr flanieren an der Ankeruhr am Hohen Markt bedeutende Persönlichkeiten aus der Wiener Geschichte vor den Zuschauern.

Ankeruhr  © Wolfgang Stoephasius

Ankeruhr © Wolfgang Stoephasius

Das Hundertwasserhaus ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch einer der 220000 sozial geförderten Gemeindebauten.

Hundertwasserhaus © Wolfgang Stoephasius

Hundertwasserhaus © Wolfgang Stoephasius

Am 22. Mai ist die Stichwahl zum Bundespräsidenten.

Hofer-Wahlplakat © Wolfgang Stoephasius

Hofer-Wahlplakat © Wolfgang Stoephasius

Bedient bei dieser Tankstelle der Herr Ober?

Tankstelle © Wolfgang Stoephasius

Tankstelle © Wolfgang Stoephasius

In Wien gibt es sogar ein Misttelefon.

Mülleimer © Wolfgang Stoephasius

Mülleimer © Wolfgang Stoephasius

Liebeserklärung an Wien durch einen Käfer.

VW-Käfer © Wolfgang Stoephasius

VW-Käfer © Wolfgang Stoephasius

Den weltweit besten Tafelspitz gibt es beim Plachutta an der Wollzeile.

Kupferpfanne mit Tafelspitz © Wolfgang Stoephasius

Kupferpfanne mit Tafelspitz © Wolfgang Stoephasius

Am Samstag ist Flohmarkt unterhalb des Naschmarktes.

Flohmarkt an der U-Bahn-Station „Kettenbrückengasse“

Flohmarkt an der U-Bahn-Station „Kettenbrückengasse“

Kauf von Nachlässen – nicht in Wien.

Verlassenschaften © Wolfgang Stoephasius

Verlassenschaften © Wolfgang Stoephasius

In Wien feiern sich am Tag der Arbeit auch die sogenannten Arbeitgeber.

Kronenzeitung © Wolfgang Stoephasius

Kronenzeitung © Wolfgang Stoephasius

Gleich hinter dem Wurschtelprater liegt der Campus der hochmodernen Wirtschaftsuniversität.

Wirtschafts-Uni  © Wolfgang Stoephasius

Wirtschafts-Uni © Wolfgang Stoephasius

Etwas für Liebhaber großer Fleischportionen: Die Schweinsstelze im Schweizer Haus am Prater.

Schweinshaxe  © Wolfgang Stoephasius

Schweinshaxe © Wolfgang Stoephasius

Dazu gibt es das gute tschechische Budweiser mit sensationellem Schaum.

Budweiser © Wolfgang Stoephasius

Budweiser © Wolfgang Stoephasius

Schaut man vom Riesenrad aus hinüber über die Donau zeigt sich das moderne Wien.

UNO-City © Wolfgang Stoephasius

UNO-City © Wolfgang Stoephasius

Der Volkgarten steht allen Besuchern offen.

Mutter und Kind im Volkgarten © Wolfgang Stoephasius

Mutter und Kinder im Volkgarten © Wolfgang Stoephasius

Was Berlin der Prenzlauer Berg, das Wien der Spittelberg.

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

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Spittelberg © Wolfgang Stoephasius

Wiener und Wienerin haben ein ganz besonderes Verhältnis zum Tod.

Reklame eines Beerdigungsinstituts © Wolfgang Stoephasius

Reklame eines Beerdigungsinstituts © Wolfgang Stoephasius

Hollywood – nein Wien – Sterne vor dem Theater an der Wien.

Jaques Offenbach © Wolfgang Stoephasius

Jaques Offenbach © Wolfgang Stoephasius

Manche Lokale sagen den „Wischern“ den Kampf an, wie hier am Naschmarkt.

Reklametafel bei einer Gastwirtschaft © Wolfgang Stoephasius

Reklametafel bei einer Gastwirtschaft © Wolfgang Stoephasius

Im Austria Center ist kann sich die Avantgarde der modernen Bildhauerei präsentieren.

Skulptur im Austria Center © Wolfgang Stoephasius

Skulptur im Austria Center © Wolfgang Stoephasius

Bleibt neugierig!

 

Treffen mit Gleichgesinnten

Wien  29. April: Am oberen Eingang zum Belvedere standen sie, die beiden Nepalesen Lok Bandhu Karki und Janardan Khanal. Einige Touristen ließen sich mit ihnen ablichten. Ich wartete bis der Rummel vorbei war und dann hatten wir Weltenbummler Zeit, uns in Ruhe zu unterhalten. Seit 2004 sind die beiden Radler „für Weltfrieden und universelle Völkerverständigung“ unterwegs und haben mittlerweile 118 Länder mit ihren Rädern bereist. Lautes Hallo kam auf, als ich ihnen erzählte, dass ich aus München bin, da waren sie zwei Wochen vorher und es hat ihnen – wie könnte es auch anders sein – sehr gut in meiner Heimatstadt gefallen.

Lok (rechts) und  Janardan © Wolfgang Stoephasius

Lok (rechts) und Janardan © Wolfgang Stoephasius

Das Rad von Janardan © Wolfgang Stoephasius

Das Rad von Janardan © Wolfgang Stoephasius

Artikel in der TZ München © Wolfgang Stoephasius

Artikel in der TZ München © Wolfgang Stoephasius

Die Philosophie der beiden © Wolfgang Stoephasius

Die Philosophie der beiden © Wolfgang Stoephasius

Drei Weltenbummler © Wolfgang Stoephasius

Drei Weltenbummler © Wolfgang Stoephasius

Bis zum nächsten Mal. Bleibt neugierig!

Die Feiern zum Ersten Mai im „Roten Wien“

Wiener Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Wiener Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Wir waren mit dem Reisedienst der SPD in Wien und wollten erleben, wie die SPÖ nach dem Erdrutschergebnis der FPÖ bei der ersten Runde zur Wahl des Bundespräsidenten die Feierlichkeiten begeht. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl hatte am Vorabend in den prunkvollen Festsaal geladen. Bei Wein und Würsteln hörten wir uns seine Ausführungen an. Großes Wundenlecken war angesagt, aber auch so etwas wie zaghafte Aufbruchstimmung.

Im Festsaal des Rathauses © Wolfgang Stoephasius

Im Festsaal des Rathauses © Wolfgang Stoephasius

Als wir das Rathaus verließen, leuchtete  es ganz in Rot. Ganz so rot ist es allerdings nicht mehr, regiert doch wie vor einigen Jahren in München eine Rot/Grüne Koalition. In München ist es nun Rot/Schwarz!

Das rote Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Das rote Rathaus © Wolfgang Stoephasius

Die Jungsozialisten hatten den diesjährigen Fackelzug unter das Motto „Menschen statt Profite“ gestellt.

Motto der Jusos © Wolfgang Stoephasius

Motto der Jusos © Wolfgang Stoephasius

Einige Tausend marschierten im Schein der Fackeln von der Oper zum Rathausplatz.

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Fackelzug © Wolfgang Stoephasius

Am 1. Mai marschieren die Teilnehmer der Kundgebung aus allen Stadtteilen sternförmig zum Rathaus. Wir hatten uns der Gruppe im Arbeiterviertel Hernals angeschlossen. Der Zug wurde von einer Musikkapelle angeführt.

Beeindruckende 80 000 Menschen trafen schließlich vor dem Rathaus ein. Es ist immer noch die größte zentrale Maikundgebung in Europa und die wird nicht von den Gewerkschaften, sondern von den Sozialdemokraten organisiert. Markenzeichen der Wiener SPÖ ist, dass sie sich schon in den Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg der einfachen Menschen annahm und seit damals Sozialwohnungen baut und klassische sozialdemokratische Politik betreibt. 220 000 sogenannte Gemeindewohnungen gibt es in Wien. So ist es kein Wunder, dass im österreichischen Bundestag neben der SPÖ keine linken Parteien vertreten sind, wie bei uns „Die Linke“, die erst durch die Agenda 2010 der Schröder-Regierung eine wesentliche Rolle spielt. Einen Rechtsruck konnte allerdings auch die SPÖ nicht verhindern.

Das Wiener Rathaus am 1. Mai © Wolfgang Stoephasius

Das Wiener Rathaus am 1. Mai © Wolfgang Stoephasius

Bürgermeister Michael Häupl begrüßte die einzelnen Delegationen.

Bürgermeister Michael Häupl begrüßte die einzelnen Delegationen.

Bürgermeister Michael Häupl © Wolfgang Stoephasius

Die SPÖ ist wegen der Flüchtlingspolitik stark gespalten, das macht sich bei den Demonstranten bemerkbar.

Pro-Faymann-Demonstranten © Wolfgang Stoephasius

Pro-Faymann-Demonstranten © Wolfgang Stoephasius

Anti-Faymann-Transparent © Wolfgang Stoephasius

Anti-Faymann-Transparent © Wolfgang Stoephasius

Maskenträger gegen Faymann © Wolfgang Stoephasius

Maskenträger gegen Faymann © Wolfgang Stoephasius

Beeindruckende 80 000 Menschen standen vor dem Rathaus. Als der SPÖ-Vorsitzende und Bundeskanzler mit seiner Rede begann, wurden Rücktrittsplakate hochgehalten und Buh-Rufe erklangen. Augenscheinlich sind viele SPÖ-Anhänger nicht mit der Kertwende in der Flüchtlingspolitik einverstanden.

Bundeskanzler Werner Faymann © Wolfgang Stoephasius

Bundeskanzler Werner Faymann © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Rücktrittsforderungen © Wolfgang Stoephasius

Trotz gegenseitiger Auffassungen endete die Veranstaltung friedlich mit dem gemeinsamen Gesang der „Internationale“.

 

 

Bis zum nächsten Mal. Bleibt neugierig!