Die Magdalenenklause in München

An dem wunderschönen Frühlingssonntag gestern sind Renate und ich wieder einmal durch den Nymphenburger Schlosspark gestreift. Die Magdalenenklause bietet einen wirklich ruinösen Anblick. Schon bei unserem letzten Spaziergang im vergangenen Jahr hatten wir einen älteren Münchner zu seiner Ehefrau sagen hören: „Du Fini, schau, das ist noch eines von den Häusern, die im letzten Weltkrieg von Bomben getroffen worden sind und nicht wieder hergerichtet wurden“. Und schon wieder hören wir der Unterhaltung von zwei Damen zu. „Das Haus kracht glaube ich bald zusammen“ meint die eine der beiden. Nun kann ich nicht mehr an mir halten und wir beiden gesellen uns zu den beiden reizenden Damen. Gespannt hören sie mir zu, als ich ihnen die Geschichte hinter der Geschichte erzähle.

Die Klause, eine Kapelle, hatte Joseph Effner 1725 für den alten Kurfürsten Max Emanuel als Rückzugsort in die Einsamkeit errichtet. Sie liegt in dem Teil des Parks, welcher im Stil der englischen Gartenarchitektur gestaltet ist und im Gegensatz zur französischen Gartenarchitektur den Eindruck unberührter Natur vermitteln soll. In dieses Wäldchen stellte Effner eine künstliche Ruine, eine der ersten in der europäischen Gartenbaukunst.

Magdalenenklause (1)

© Wolfgang Stoephasius

Magdalenenklause (2)

© Wolfgang Stoephasius

Magdalenenklause (3)

© Wolfgang Stoephasius

Magdalenenklause (4)

© Wolfgang Stoephasius

Bis zum nächsten Mal. Bleibt neugierig!

Ein Gedanke zu „Die Magdalenenklause in München

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