Usbekistan: „Meine” UN-Staaten – zum 183sten

UsbFahne

2003, 2005 und 2010 bin ich in Usbekistan. Die Reise im Jahre 2003 führt mich in drei Monaten vom Kaukasus bis nach Indien, mehr oder weniger entlang der historischen Seidenstraße, Usbekistan ist der Höhepunkt. 2005 begleite ich gemeinsam mit Renate eine Reisegruppe vom Iran über Turkmenistan nach Usbekistan. 2010 komme ich noch einmal im Rahmen  meiner spektakulären Reise nach Afghanistan ins usbekische Termez, Samarkand und Taschkent. Hier sind einige Inspirationen von diesen Reisen. Mich nervt bei meiner ersten Reise, dass ich auf offener Straße immer wieder von Uniformierten angehalten werde und meine Papiere vorzeigen muss und kann mich allmählich in die Lage von dunkelhäutigen Menschen versetzen, die in Deutschland permanent von der Polizei kontrolliert werden. Mit einem freundlichen Lächeln geht auch diese Prozedur schnell vorbei. Auf der anderen Seite werde ich von wildfremden Menschen immer wieder in ihrer Häuser zum Essen, ja sogar auf Hochzeiten eingeladen, eine unglaubliche Gastfreundschaft in diesem muslimischen Land. Besonders beeindruckt mich der Gang durch die Allee der Mausoleen  des Friedhofes Shah-I-Zinda in Samarkand, wo am Eingang zum „Paradies“ in arabischen Schriftzeichen der Spruch steht „Alle Wege führen zu Gott“.

Hier einige Inspirationen:

Pilger im Friedhof Shah-I-Zinda © Wolfgang Stoephasius

Pilger im Friedhof Shah-I-Zinda © Wolfgang Stoephasius

Marktfrauen in Samarkand © Wolfgang Stoephasius

Marktfrauen in Samarkand © Wolfgang Stoephasius

Brotverkäufer im Ferganatal © Wolfgang Stoephasius

Brotverkäufer im Ferganatal © Wolfgang Stoephasius

Die Stadt Xiva ist nahezu perfekt erhalten, man fühlt sich um Jahrhunderte zurückversetzt.

Karawanenstadt  Xiva © Wolfgang Stoephasius

Karawanenstadt Xiva © Wolfgang Stoephasius

Usbeke in Xiva © Wolfgang Stoephasius

Usbeke in Xiva © Wolfgang Stoephasius

Der Chor Minor ist das Tor zu einer Koranschule, Wahrzeichen der Stadt Bukhara.

Chor Minor © Wolfgang Stoephasius

Chor Minor © Wolfgang Stoephasius

Das historische Zentrum von Bukhara bildet ein komplettes architektonisches Ensemble, typisch für diese ehemalige Karawanenstadt.

Bukhara © Wolfgang Stoephasius

Bukhara © Wolfgang Stoephasius

Der Registan in Samarkand ist wohl das mächtigste Bauwerk an der Seidenstraße.

Registan © Wolfgang Stoephasius

Registan © Wolfgang Stoephasius

Im Gur-e Amir Mausoleum steht der Sarkophag von Tamelan, dem grausamen Herrscher, bei uns Timur der Schreckliche genannt, dem aber Usbekistan die schönsten Bauwerke zu verdanken hat.

Gur-e Amir Mausoleum © Wolfgang Stoephasius

Gur-e Amir Mausoleum © Wolfgang Stoephasius

Gur-e Amir Mausoleum bei Nacht © Wolfgang Stoephasius

Gur-e Amir Mausoleum bei Nacht © Wolfgang Stoephasius

Der spezielle Tipp: Auf meiner Reise im Jahre 2003 erzählt mir ein bulgarischer Dokumentarfilmer  die spannende Geschichte des Museums in Nukus. Während der Stalinzeit wurde  die Avantgarde-Kunst der 1920er bis 1940er Jahre  als ähnlich entartet gesehen, wie bei den Nazis in Deutschland. Igor Sawitzki, der damalige Direktor des eigentlich unbedeutenden Museums von Nukus, bemühte sich, die gefährdeten Kunstwerke hier in der Wüste, weit entfernt von den Zentren der sowjetischen Macht und ebenso weit entfernt von den usbekischen Städten, sicher unterzubringen. So ist in diesem Ort  nach dem Russischen Museum in St. Petersburg  das bedeutendste Museum klassischer Avantgarde  zu besichtigen. Einer von vielen Gründen, nach Usbekistan zurück zu kommen. Zwei Jahre später, also im Jahre 2005, werde ich da sein. Ein Geheimtipp für jeden Kunstinteressierten!

Im Museum von Nukus © Wolfgang Stoephasius

Im Museum von Nukus © Wolfgang Stoephasius

Uz-map

Usbekistan ist ein islamisch geprägter Binnenstaat in Zentralasien. Nachbarländer sind im Westen und Norden Kasachstan, im Osten Kirgisistan, im Südosten Tadschikistan und Afghanistan, im Süden Turkmenistan. Hauptstadt ist Taschkent, die Währung heißt Soʻm. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Usbekistan

und hier noch einige Hintergrundinformationen

http://www.zeit.de/2014/20/usbekistan-zentralasien

 

6 Gedanken zu „Usbekistan: „Meine” UN-Staaten – zum 183sten

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