Türkei: „Meine” UN-Staaten – zum 176sten

TürkeiFahne

1970 kam ich das erste Mal nach Istanbul und zwar mit dem Schiff von Constanza (Rumänien)

Zehn Jahre später war ich wieder in Istanbul. Ich begleitete eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen. Dort besuchte ich unter anderem mit Münchner Kolleginnen und türkischen Kollegen ein Fischrestaurant.

Fischrestaurant am Bosporus © Wolfgang Stoephasius

Fischrestaurant am Bosporus © Wolfgang Stoephasius

Anschließend machte ich mich mit Bahn und Bus alleine auf den Weg durch Westanatolien.

Anatolischer Busbahnhof © Wolfgang Stoephasius

Anatolischer Busbahnhof © Wolfgang Stoephasius

Auf dieser Reise kam ich auch nach Ankara. Es war übrigens die Zeit der Militärdiktatur.

Ehrenformation am Atatürk-Denkmal © Wolfgang Stoephasius

Ehrenformation am Atatürk-Denkmal © Wolfgang Stoephasius

Die Türkei mit seinen gastfreundlichen Menschen wurde zu einem meiner Lieblingsreiseziele und ich kam in den nächsten Jahren immer wieder in das Land, alleine oder gemeinsam mit Renate. Leider macht sich im Moment eine zunehmende Islamisierung breit, eine Abwendung vom Kemalismus.

Die heißen Quellen von Pamukkale © Wolfgang Stoephasius

Die heißen Quellen von Pamukkale © Wolfgang Stoephasius

Im Jahre 2009 unternahm ich eine ausgedehnte Reise durch Südostanatolien, welche mich auch in den kurdischen Teil vom Irak führte.

Das kurdisch-arabische Städtchen Savur bei Mardin © Wolfgang Stoephasius

Das kurdische Städtchen Savur bei Mardin © Wolfgang Stoephasius

Das syrisch-orthodoxe Kloster Deir az-Zafaran liegt wenige Kilometer östlich von Mardin.

Kloster Deir az-Zafaran © Wolfgang Stoephasius

Kloster Deir az-Zafaran © Wolfgang Stoephasius

In der Stadt Şanlıurfa soll der biblische Patriarch Abraham geboren worden sein. Für die Muslime ist er der Prophet Ibrahim. Wenige Kilometer entfernt liegt jenseits der Grenze die syrische Stadt Kobanê in welcher im vergangenen Jahr unter den Augen der Weltöffentlichkeit der verbrecherische IS versuchte die kurdische Bevölkerung zu massakrieren.

Ibrahims Geburtsmoschee in Şanlıurfa © Wolfgang Stoephasius

Ibrahims Geburtsmoschee in Şanlıurfa © Wolfgang Stoephasius

In der Stadt Diyarbakır, Zentrum von Türkisch-Kurdistan herrscht heute Bürgerkrieg. Die Zentralregierung in Ankara versucht mit allen Mitteln kurdische Autonomiebestrebungen im Keim zu ersticken.

Diyarbakır © Wolfgang Stoephasius

Diyarbakır © Wolfgang Stoephasius

2013 war ich das letzte Mal in Istanbul. Damals wurde ich Augenzeuge der ersten Gezi-Park-Proteste. Das war der Beginn der autoritären Machtpolitik von  Recep Tayyip Erdoğan.

 

Istanbul 2013 © Wolfgang Stoephasius

Istanbul 2013 © Wolfgang Stoephasius

Gestern hat es  wieder einen fürchterlichen Terroranschlag in Ankara gegeben. Die Spirale der Gewalt dreht sich weiter.

TürkeiKarte

Die Türkei ist eine „demokratische Republik“ in Vorderasien und Südosteuropa. Der Einheitsstaat ist seit seiner Gründung im Jahr 1923 laizistisch und kemalistisch geprägt (Anmerkung des Verfassers: durch Recep Tayyip Erdoğan allmähliche Überführung in eine islamische Demokratur) ; er wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Hauptstadt ist Ankara und Währung die Türkische Lira. Im Land leben 75 Millionen Menschen. Nachbarländer sind Syrien, Griechenland, Irak, Iran, Aserbaidschan, Armenien, Bulgarien und Georgien. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkei

Ein Beitrag zur Lage der Menschenrechte in der Türkei

https://www.amnesty.de/laenderbericht/tuerkei

 

2 Gedanken zu „Türkei: „Meine” UN-Staaten – zum 176sten

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