Tansania: „Meine” UN-Staaten – zum 168sten

TansaniaFahne

1978 reiste ich durch Kenia und hatte eigentlich vor auch nach Tansania weiterzureisen. Plötzlich herrschte dort aber Krieg, weil Idi Amin, der Schächter von Afrika, in das Land einmarschiert war.

Im Herbst 2004 war es soweit und Renate und ich begleiteten eine Safari-Gruppe durch Kenia und Tansania. In der Massai Mara bekamen wir das letzte Stück der Migration mit zig-tausenden von Gnus und Zebras mit. Unser kenianisches Team brachte uns an die Grenze hinter Rongo und wir wurden von der tansanischen Mannschaft mit Landcruisern übernommen. Als wir im Camp am Mara-Fluss ankamen, waren unsere Zelte bereits aufgebaut.

Zelte am Mara-River © Wolfgang Stoephasius

Unsere Zelte am Mara-River © Wolfgang Stoephasius

Am nächsten Morgen fuhren wir hinein in die Weiten der Serengeti.

Die Serengeti © Wolfgang Stoephasius

Die Serengeti © Wolfgang Stoephasius

Es erwartete uns ein unglaublicher Artenreichtum.  „Neid“ kam auf, als das Team in einem unserer Fahrzeuge gleich bei der ersten Pirsch einen der nur schwierig auszumachenden Leoparden sichtete. Am nächsten Tag wurden wir dann alle fündig – und wir sahen einen faulen Leoparden in einer Baumkrone Siesta halten.

Big five:Leopard

Big five: Leopard

Nun hatten wir die Big Five beieinander: Denn in der Massai Mara brüllten die Löwen nachts direkt in unserem Camp. Elefanten, Büffel und Nashörner hatten wir bereits vorher vor die Objektive bekommen und wir würden mit Ausnahme von Leoparden immer wieder auf sie treffen. Leoparden haben wir keinen mehr gesehen. Es sollte aber noch besser kommen. Im Ngorongoro Krater machte es sich eine große Löwenfamilie mit einem mächtigen Männchen und einigen putzigen Babys zur Mittagszeit  im Schatten unserer Autos bequem.

Big five: Löwe © Wolfgang Stoephasius

Big five: Löwe © Wolfgang Stoephasius

Big five: Elephant © Wolfgang Stoephasius

Big five: Elephant © Wolfgang Stoephasius

Big five: Büffel © Wolfgang Stoephasius

Big five: Büffel © Wolfgang Stoephasius

Big five: Nashorn © Wolfgang Stoephasius

Big five: Nashorn © Wolfgang Stoephasius

Den Rand des Ngorongoro Kraters besiedeln die Massai mit ihren Viehherden, ab und zu kommt es zum Konflikt zwischen Mensch und Tier.

Massai © Wolfgang Stoephasius

Massai © Wolfgang Stoephasius

In erhabener Ruhe präsentierte sich eine Gepardenfamilie.

Geparden © Wolfgang Stoephasius

Geparden © Wolfgang Stoephasius

Am Kraterrand wurde Professor Grzimek ein Denkmal gesetzt.

Denkmal für Professor Grzimek © Wolfgang Stoephasius

Denkmal für Professor Grzimek © Wolfgang Stoephasius

Die Safari endete am Lake Manyara, dort wo einst der Film „Hatari“ gedreht wurde.

Hippos am Lake Manyara © Wolfgang Stoephasius

Hippos am Lake Manyara © Wolfgang Stoephasius

Nach den eindrucksvollen Safari-Erlebnissen und Schnappschüssen einiger junger Massai in schwarzer Kleidung, die sich außerhalb ihrer Dörfer auf das Mannwerden vorbereiten (diese Zeremonie findet nur ca. alle 10 Jahre statt) ging es in die Provinzhauptstadt Arusha.

Junge Massai © Wolfgang Stoephasius

Junge Massai © Wolfgang Stoephasius

Kwa Heri – Good By Afrika!

Baobab © Wolfgang Stoephasius

Baobab © Wolfgang Stoephasius

Von Arusha flogen wir nach Sansibar. Wir verbrachten einige relaxte Tage im Norden an traumhaft schönem Strand, unter anderem mit einer Bootsfahrt bei der viel einheimischer Gin zum Sonnenuntergang konsumiert wurde – da passte das Lied „Wir lagen vor Madagaskar“. Und natürlich besuchten wir Stonetown, dort wo einst Freddy Mercuri geboren wurde. Hier lässt sich der omanische Einfluss nicht verbergen.

Bub in Stonetown © Wolfgang Stoephasius

Bub in Stonetown © Wolfgang Stoephasius

2005 kamen Renate und ich mit dem Schiff nochmals nach Sansibar.Die Menschen dort  sind ein buntes Völkergemisch aus Malaien, Arabern, Europäern und Schwarzafrikanern.

Die Hauptpost zeugt von der Kolonialzeit.

2005 kamen Renate und ich mit dem Schiff nochmals nach Sansibar.  Die Menschendort  sind ein buntes Völkergemisch aus Malaien, Arabern, Europäern und Schwarzafrikanern.  Die Hauptpost zeugt von der Kolonialzeit.

Hauptpost in Stonetown © Wolfgang Stoephasius

Sansibar mit seiner eigenen stark arabisch geprägten Geschichte strebt nach Unabhängigkeit, es kommt immer wieder zu Demonstrationen gegen die Zentralregierung.

TansaniaKarteUn-tanzania

Tansania ist ein Staat in Ostafrika. Es liegt am Indischen Ozean und grenzt an Kenia und Uganda im Norden, Ruanda, Burundi und die DR Kongo im Westen und Sambia, Malawi und Mosambik im Süden.Hauptstadt ist Dodoma, Währung der Tansania-Schillingund Amtssprachen sind  Swahili sowie Englisch. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Tansania

Tansania galt in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Vorzeigestaat in Afrika. Leider ist das Vergangenheit. Das Land nimmt nun einen der hinteren Plätze auf dem Korruptionsindex ein.

 

3 Gedanken zu „Tansania: „Meine” UN-Staaten – zum 168sten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s