Senegal „Meine” UN-Staaten – zum 148sten

SenegalFahne

Auf meiner großartigen Reise von Marokko nach Timbuktu im Jahre 2001 kam ich zweimal in den Senegal. Das erste Mal überquerte ich von Mauretanien her kommend den Senegal-River.

Senegal-River © Wolfgang Stoephasius

Senegal-River © Wolfgang Stoephasius

 

In der Stadt Saint-Louis, kulturelles Zentrum des Landes, erhole ich mich erst einmal von der anstrengenden Reise bis hierher. Sie war einst Hauptstadt von Französisch Westafrika. Antoine de Saint-Exupéry, der einst das wunderschöne Buch „der kleine Prinz“ geschrieben hat, war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Chef der Postflieger auf der Route Casablanca – Dakar. Daran erinnert noch heute das Hotel de la Poste.

Hotel de la Poste © Wolfgang Stoephasius

Hotel de la Poste © Wolfgang Stoephasius

Nach spannender entbehrungsreicher Reise durch Mali kam ich schließlich wieder in den Senegal und traf im Aldiana-Club bei Mbour meine Renate und wir verbrachten dort die Weihnachts- und Neujahrstage.

Aldiana-Club © Wolfgang Stoephasius

Aldiana-Club © Wolfgang Stoephasius

Dann mussten wir uns noch einmal trennen. Renate flog direkt nach Deutschland, ich nahm die Route über Marokko und als ich wieder daheim war, hatte ich das erste den Mal Euro in der Hand.

2007 war ich wieder auf großer Reise in Westafrika unterwegs und zwar von Ghana bis in den Senegal. Von Guinea Bissau ging es mit Buschtaxis durch das nicht ganz unproblematische Grenzgebiet in die senegalesische Provinz Casamance. Nach einer Nacht in einem fabelhaften Hotel in der Provinzhauptstadt Zigeunchor mache ich mich auf den Weg nach Cap Skiring, einem urigen Strandort am Atlantik. Dort verlebe ich einige ruhige Tage in netter Gesellschaft.

Cap Skiring © Wolfgang Stoephasius

Cap Skiring © Wolfgang Stoephasius

Auf der Weiterreise nach Dakar musste ich durch Gambia und unternahm, wieder im Senegal, eine Fahrt mit einer Piroge (Langboot) auf dem breiten Saloum-Fluss zu einer Insel.

Piroge auf dem Saloum-Fluss © Wolfgang Stoephasius

Piroge auf dem Saloum-Fluss © Wolfgang Stoephasius

Auf der Insel geht alles noch seinen Gang wie seit Jahrhunderten, allerdings gibt es mittlerweile eine Schule und für elektrischen Strom sorgt hier und da eine einfache Solaranlage.

Inseldorf © Wolfgang Stoephasius

Inseldorf © Wolfgang Stoephasius

Ortsvorsteher  ist  eine alte Frau – einmalig im muslimischen Afrika. Als ich sie nach ihrem Alter fragte, sagte sie, sie sei 400 Jahre, im Klartext, sie kannte ihr wahres Alter nicht. Sie ist nicht nur der Häuptling, sondern zugleich Marabu, also religiöse Kapazität und der „Medizinmann“ des Ortes.

Autor und „Medizinmann“ © Wolfgang Stoephasius

Autor und „Medizinmann“ © Wolfgang Stoephasius

Ich genoss die Ruhe am Saloum-Fluss.

Sonnenuntergang © Wolfgang Stoephasius

Sonnenuntergang © Wolfgang Stoephasius

Die letzte Etappe führte mich nach Saly Portugal, Eldorado für französische Touristen.

Saly Portugal © Wolfgang Stoephasius

Saly Portugal © Wolfgang Stoephasius

Von Dakar flog ich dann über Paris zurück nach München.

Senegal_map_(de)

Der Senegal ist ein Staat in Westafrika. Er erstreckt sich von den Ausläufern der Sahara im Norden, wo das Land an Mauretanien grenzt, bis an den Beginn des tropischen Feuchtwaldes im Süden. Hauptstadt ist Dakar, die Währung der CFA-Franc und Amtssprache Französisch. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter

https://de.wikipedia.org/wiki/Senegal

 

 

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