Philippinen „Meine” UN-Staaten – zum 134sten

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1985 endete meine erste Weltreise auf den Philippinen. Unter anderem stand von Manila aus ein Ausflug zu den Wasserfällen von Pagsanjan, eine der größten Touristenattraktionen des Landes, auf dem Programm. Mühselig wurden wir im Boot den Fluss hinauf zu den 90 Meter hohen Fällen gezogen.

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Boot zu den Fällen von Pagsanjan © Wolfgang Stoephasius

1991 starteten Renate und ich von den Philippinen aus unsere große Südseereise. Bei dieser Gelegenheit bereiteten wir vor Ort zwei Gruppenreisen in dieses Land vor. Unter anderem besuchten wir in Manila den protzigen Friedhof, in welchem die Reichen des Landes ihren Toten richtige Protzbauten errichten, die zum Teil sogar über Klimaanlage verfügen. Das Perverse daran ist, dass dieser Friedhof direkt neben den schlimmsten Slums der Stadt liegt, dort wo die Ärmsten der Armen unter menschenunwürdigen Umständen leben.

Friedhof in Manila © Wolfgang Stoephasius

Friedhof in Manila © Wolfgang Stoephasius

1991 führten wir eine 90-köpfige Reisegruppe rund um den Globus. Von Thailand aus kamen wir nach Manila und flogen von dort aus weiter nach Australien. Gruppentouristen muss natürlich auch Folkloristisches geboten werden. So führten wir unsere Touris in das Restaurant Zamboanga, welches seinen Namen von einem Teil der Insel Mindanao  herleitet, Ausgangspunkt in die pazifische Inselwelt.

Touristengaudi in Manila © Wolfgang Stoephasius

Touristengaudi in Manila © Wolfgang Stoephasius

1992 begleiteten wir wieder eine Gruppe – und zwar durch Südostasien. Auf den Philippinen stand anfangs natürlich wieder Manila auf dem Programm. Dort werden die Straßen von ganz besonderen Motorfahrzeugen befahren.

Sogenannte Jeepneys als Sammeltaxi in Manila © Wolfgang Stoephasius

Sogenannte Jeepneys als Sammeltaxi in Manila © Wolfgang Stoephasius

Was in Thailand die Tuk Tuk sind in Manila die Motorrikschas.

Motorrikscha in Manila © Wolfgang Stoephasius

Motorrikscha in Manila © Wolfgang Stoephasius

Bei dieser Reise kamen wir auch zu den Reisterrassen von Banaue, eine Meisterleistung der Agrarkultur.

Reisterrassen von Banaue © Wolfgang Stoephasius

Reisterrassen von Banaue © Wolfgang Stoephasius

Die Menschen vom Stamm der Ifugao lebten damals noch in der Welt ihrer archaischen Strukturen.

Ifugao © Wolfgang Stoephasius

Ifugao © Wolfgang Stoephasius

So werden die Toten nachdem sie begraben wurden nach einiger Zeit, nämlich dann wenn sie völlig skelettiert sind, wieder ausgegraben und im Haus in einem Stoffbeutel aufbewahrt.

Stoffbeutel mit Skelett © Wolfgang Stoephasius

Stoffbeutel mit Skelett © Wolfgang Stoephasius

Einer der Dorfbewohner zeigte uns die sterblichen Überreste seines Großvaters.

Ifuaga mit Totenkopf des Großvaters © Wolfgang Stoephasius

Ifuaga mit Totenkopf des Großvaters © Wolfgang Stoephasius

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Die Philippinen sind ein Staat und Archipel mit 7107 Inseln im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Sie bilden den fünftgrößten Inselstaat der Welt.  Hauptstadt ist Manila, Währung der Philippinische Peso, Filipino ist National- und Amtssprache, daneben aber auch Englisch als Amtssprache. Im Land leben knapp 99 Millionen Menschen. Quelle: Wikipedia.

Weitere Infos unter folgendem Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Philippinen

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