Über Dubai auf die Insel Phuket in Thailand

Renate und ich sind also wieder zurück von unserer Seele-Baumeln-Reise. Am 6. Januar sind wir in München gestartet und mit dem riesigen A 380 nach Dubai geflogen, wo wir nach knapp sechs Stunden Flugzeit und drei Stunden Zeitunterschied mitten in der Nacht ankamen. Dort haben wir für einen Tag in einem Hotel in Flughafennähe ein Stopover eingelegt. Es war ja nicht das erste Mal, dass wir in diesem Emirat auf der arabischen Halbinsel Station gemacht haben, so war es uns ein Leichtes den Tag optimal zu gestalten. Dubai-City vefügt über ein effizientes Öffentliches Verkehrssystem, so haben wir uns in die bequeme voll klimatisiere U-Bahn gesetzt und sind zunächst in Richtung Creek gefahren. An diesem Meeresarm findet noch immer arabisches Leben so wie vor 100 Jahren statt. Die Dhows, die hölzernen Schiffe, werden nach wie vor in schweißtreibender Arbeit von Hand beladen und machen sich auf den Weg in diverse Häfen in der arabischen See.

© Wolfgang Stoephasius

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Am Eingang zum Goldmarkt ist der größte jemals hergestelle Goldring in 21 Karat ausgestellt, er wiegt über 57 kg.

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Für umgerechnet 25 Euro-Cent setzten wir mit einem der kleinen Motorboote auf die andere Seite des Cree über.

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Am späten Abend saßen wir schließlich in einer Boeing 777 und flogen weiter Richtung Südosten. Am frühen Morgen kamen wir nach weiteren sechs Stunden Flugzeit an, die Uhr musste nochmals um drei Stunden vorgestellt werden. Mit dem Taxi ging es vom Flughafen in knapp eineinhalb Stunden zu unserem Hotel in Karon in Süden der Insel Phuket. Ein liebevoll bezogenes Bett wartete auf uns und wir genossen es, unsere Beine endlich wieder richtig ausstrecken zu können.

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Die Strände in der Umgebung warten mit unglaublich schönen Sonnenuntergängen auf.

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Weiße Strände soweit das Auge reicht, unterbrochen von steilen Buchten, beschert uns unser Domizil.

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Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, die berühmt berüchtigten Tuk Tuks (Fahrgelegenheit auf einem lärmenden dreirädrigen Motorrad) wurden durch rote kleine  Pick Ups mit einer mit Sitzbänken bestückten Ladefläche ersetzt.

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Nur die Stromversorgung ist nach wie vor so archaisch, wie bei meinem ersten Aufenthalt in Thailand vor 40 Jahren.

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Das Angebot an Seafood aller Art war überwältigend und hat unseren Geldbeutel nicht überfordert.

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Für einige Tage mieteten wir uns ein kleines Auto und bereisten die Gegend auf eigene Faust. Wir hatten keine Lust so wie vor drei Jahren ein Motorrad zu mieten, der höllische Verkehr hat uns davon abgehalten. So fuhren wir unter anderem hinauf zum Großen Buddha, der hoch über dem Süden der Insel thront.

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Das Aquarium auf einem „Finger“ im Süden der Insel ist durchaus einen Besuch wert.

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Wir streiften durch den Khao Phra Thaep Nationalpark mit den Resten eines intakten Regenwaldes und erfrischen  uns in den Pool unterhalb eines Wasserfalls.

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Auf dem Rückweg besuchten wir den Wat Phra Thong mit dem Buddha aus purem Gold, der nach seinem Auffinden wegen seines Gewichts nicht aus dem Boden gehoben werden konnte und deshalb ragt nur sein Oberkörper aus dem Boden.

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Ein weiterer Ausflug führte über eine Brücke von der Insel auf das Festland. Von dort aus erkundeten wir mit einem Langboot die Ao Phan Nga Bucht, eine Inselwelt in welcher Kalksteinformationen in bizarrer Weise aus dem Wasser ragen. Hier wurde der 007-Film vom „goldenen Colt“ gedreht.

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Im übrigen genossen wir die Zeit der Ruhe mit Lesen am Pool und Baden im azurblauen Meer. Eines Tages machten wir uns auf den Fussweg in das benachbarte Kata. Dort hatten wir vor drei Jahren in einer Pension gewohnt und wir entdeckten das Eck, wo sie einst gestanden hat. Sie ist verschwunden und an der Stelle entsteht ein größerer Hotelkomplex. Der Fischbrater, bei welchem wir bei unserem letzten Aufenthalt gegessen hatten, existiert aber immer noch und sein gegrillter Fisch ist nach wie vor ein Sensation.

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An einem anderen Tag nahmen wir an einem organisierten Ausflug teil und ließen uns von einem großen Schnellboot umgeben von Touristen aus aller Herren Länder auf die 25 Kilometer vor Phuket gelegene Insel Raya bringen. Das Schnorcheln dort hat außer einigen bunten Fischen und abgestorbenen Korallen nicht viel geboten. Der weiße Sandstrand vor klarem blauem Wasser war wunderschöne, aber voller Menschen, wir sind nun mal nicht die einzigen Touristen in dieser Gegend.

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Wir genosseen im Übrigen das Nichtstun, die Gelegenheit endlich mal zum Lesen zu kommen, das gute und gesunde Thaiessen, im Pool zu plätschern und sich im Meer von den Wellen wiegen zu lassen. Durch E-Mail-Kontakt hatte ich erfahren, dass Helmut, ein ehemaliger Kollege aus meiner Zeit in der 60ern bei der Stadtpolizei Rosenheim, mit seiner Gattin am Nachbarstrand Urlaub macht. Wir trafen uns auf ein edles Dinner direkt am Wasser in ihrer luxoriösen Hotelanlage.

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Ganz in der Nähe unseres Hotels in Karon ist eine ganz neue Tempelanlage um einen Boddhi-Baum entstanden. In dieser wird der Erleuchtung von Shakjamuni, also Buddha, gedacht. Wir genossen es, alleine dort zu sein, und in Ruhe Einkehr zu halten, die Seele nach einem aufregenden Reiseleben in den letzten Jahrzehnten nachkommen zu lassen.

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Am 24. Januar, also wenige Tage vor unserer Abreise, war Vollmond. Damit beginnt das Jahr des Affen im Chinesischen Kalender. Mal sehen, was es uns bringt. Übrigens ist auch Renate im Jahr des Affen geboren, ein gutes Zeichen!?

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