Österreich „Meine” UN-Staaten – zum 127ten

ÖsterrFahne

Mit knapp sechs Jahren kam ich nach Passau und verbrachte dort einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend. Die Stadt war und ist auf der rechten Seite des Inn quasi von Österreich umschlossen. Nahezu jedes Wochenende war ich mit meinen Eltern  in Österreich zum Wander und zum Schmuggeln, die Preise in unserem Nachbarland waren um vieles günstiger als bei uns. In den Ferien ging es ins Salzkammergut oder in die Steiermark.

RoseggerHaus

Hier ist Peter Rosegger, der Waldbauernbub aufgewachsen © Wolfgang Stoephasius

Als ich so etwa dreizehn Jahre alt war, wollte ich von Deutschland nach Österreich hinüber schwimmen, hatte aber dabei unterschätzt, dass der Inn ein reißender Gebirgsfluss ist und hätte das Abenteuer beinahe mit dem Leben bezahlt.

Passau 1954, auf der anderen Seite des Inn ist Österreich © Wolfgang Stoephasius

Passau 1954, auf der anderen Seite des Inn ist Österreich © Wolfgang Stoephasius

1955 fuhr ich mit meinen Eltern mit dem Linienschiff die Donau hinunter. In Dürnstein wurde die Reise unterbrochen.

Auf der Donau mit meinem Vater © Wolfgang Stoephasius

Auf der Donau mit meinem Vater © Wolfgang Stoephasius

Schließlich kamen wir nach Wien.

Park von Schloss Schönbrunn mit meiner Mutter © Wolfgang Stoephasius

Park von Schloss Schönbrunn mit meiner Mutter © Wolfgang Stoephasius

Es sollten noch unzählige  Reisen nach Österreich folgen, darunter viele Wanderungen im Kaisergebirge sowie im Karwendel.

2014 nahm ich meine Stammtischspetzl mit auf eine Fahrt auf der Donau nach Wien. Natürlich waren wir auch in Schönbrunn – und nahezu 60 Jahre später hat sich fast nichts verändert.

Schönbrunn mit Stammtischbrüdern © Wolfgang Stoephasius

Schönbrunn mit Stammtischbrüdern © Wolfgang Stoephasius

Im gleichen Jahr feierten wir Renates Geburtstag ebenfalls in Wien. Das war mit Sicherheit nicht der letzte Aufenthalt in Österreich. Dieses Land des Wiener Walzers mit seinen Bergen, der lieblichen Donaulandschaft und den Ausläufern der Ungarischen Tiefebene mit seinen Menschen, die uns Bayern so vertraut sind, hat unendlich viel zu bieten. Man muss es einfach lieben.

Prost im Cafe Demel © Wolfgang Stoephasius

Prost im Cafe Demel © Wolfgang Stoephasius

Österreich ist ein mitteleuropäischer Binnenstaat mit rund 8,5 Millionen Einwohnern. Die angrenzenden Staaten sind Deutschland und Tschechien im Norden, Slowenien und Italien im Süden, die Slowakei und Ungarn im Osten sowie die Schweiz und Liechtenstein im Westen. Hauptstadt ist Wien. Auf einer Fläche von 83.855 km² leben 8.579.747 Menschen, mit 102 Einwohnern pro km² ist Österreich weniger als halb so dicht besiedelt wie Deutschland.  Amtssprache ist Deutsch, aber Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch sind anerkannte Minderheitssprachen. Außerdem wir die österreichische Gebärdensprache als Amtssprache anerkannt.
Österreich_Übersichtskarte

Österreich erstreckt sich in west-östlicher Richtung über maximal 575, in nord-südlicher über 294 Kilometer. Etwa 60 % des Staatsgebietes sind gebirgig und haben Anteil an den Ostalpen (vor allem Tiroler Zentralalpen, Hohe Tauern und Niedere Tauern, Nördliche Kalkalpen, Südliche Kalkalpen und Wienerwald). Deshalb wird das Land umgangssprachlich auch Alpenrepublik genannt. Von der Gesamtfläche Österreichs mit 83.879 Quadratkilometern entfällt etwa ein Viertel auf Tief- und Hügelländer. Nur 32 % liegen tiefer als 500 Meter, 43 % der Landesfläche sind bewaldet.

Das heutige Bundesgebiet und insbesondere Wien waren schon in den fünfzig Jahren vor dem Ersten Weltkrieg Ziel vieler Zuwanderer aus anderen Teilen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, besonders aus Böhmen und Mähren. Diese Zuwanderung bewirkte, dass Wien 1910 mehr als zwei Millionen Einwohner hatte. Im Ersten Weltkrieg flüchteten Bewohner Galiziens (darunter viele jüdischer Religion) vor der russischen Armee nach Wien. Seit dem Beginn des starken Wirtschafts- und Wohlstandswachstums, das Österreich ab den 1950er-Jahren zu einem wohlhabenden Land machte, hat sich die Wanderungsbilanz umgedreht: Gastarbeiter wurden gezielt angeworben. So wurde mit der Türkei im Jahr 1964 ein Anwerbeabkommen für Arbeitskräfte abgeschlossen. Ein ähnlicher Vertrag wurde 1966 mit Jugoslawien abgeschlossen. 2014 lebten rund 1,714 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund (Zuwanderer der 1. oder 2. Generation) in Österreich, das waren 20,4 % der Gesamtbevölkerung. Die Zahl der ausländischen Wohnbevölkerung lag Anfang 2015 bei 1,146 Millionen Personen, das waren 13,3 % der Bevölkerung. Auf breiter Basis entwickelte sich das österreichische Nationalbewusstsein erst nach dem Kriegsende. Dazu trugen auch politische und gesellschaftliche Erfolge wie der Abschluss des Staatsvertrages und der Wirtschaftsaufschwung der 1960er Jahre bei. Heute ist das Vorhandensein einer österreichischen Nation, beziehungsweise eines österreichischen Volkes, überwiegend anerkannt. Die polizeilich registrierte Kriminalität in Österreich war 2012 im europäischen Vergleich eher unterdurchschnittlich, zudem signifikant gesunken und sank bis 2014 weiter. Überdurchschnittlich ist dagegen die Gefangenenrate, im Vergleich mit Deutschland und der Schweiz werden deutlich häufiger Freiheitsstrafen verhängt. Die Menschenrechtskonvention steht in Österreich im Verfassungsrang. Seit der Öffnung der Grenzen des früheren Ostblocks 1989/90 liegt Österreich nicht mehr an der Ostgrenze des kapitalistisch ausgerichteten Europas. Österreich wurde einer der stärksten Investoren in den Reformländern. In der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurden Menschen aus den einander bekriegenden jugoslawischen Nationalitäten verstärkt in Österreich aufgenommen. Quelle: Wikipedia.

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