Oman „Meine” UN-Staaten – zum 125ten

OmanFahne

2004 waren Renate und ich in Ostafrika unterwegs, dort begleiteten wir eine Gruppe. Auf der Rückreise blieben wir noch längere Zeit auf der Arabischen Halbinsel und unternahmen eine längere Rundreise mit dem Leihwagen durch den Norden des Omans.

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Der Palast des Sultan in Muscat © Wolfgang Stoephasius

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Die Moschee von Nizwa © Wolfgang Stoephasius

Damals war es uns zu weit, um in die Oase rund um Salalah an der Grenze zum Jemen zu fahren, wir hätten an die 1000 Kilometer mit dem Auto fahren müssen. Das holten wir dieses Jahr nach und verbrachten interessante Tage in dem Land, aus welchem der Weihrauch kommt, Badespaß inbegriffen.

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Jeepsafari im „Leeren Viertel“, der Wüste Rub Al Khali © Wolfgang Stoephasius

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Die Sultan-Qabos-Moschee © Wolfgang Stoephasius

Im Palast des Provinzvorstehers von Tagah © Wolfgang Stoephasius

Im Palast des Provinzvorstehers von Tagah © Wolfgang Stoephasius

Der Strand beim Rotana-Hotel © Wolfgang Stoephasius

Der Strand beim Rotana-Hotel © Wolfgang Stoephasius

Oman ist ein Staat im Osten der Arabischen Halbinsel. Die etwas mehr als drei Millionen Einwohner leben vorwiegend in Städten. Etwa 75 % der Bevölkerung sind muslimische Ibaditen. Hauptstadt ist Maskat, die Währung der Omanische Rial und die Landessprache Arabisch. Nachbarländer sind  Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und  Jemen. Auf einer Fläche von 309.500 km² leben 3.259.775, das entspricht  10,4 Einwohnern pro km².

OmanKarte

Oman ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Etwa 5 % der Bevölkerung leben noch als Nomaden. Zwischen 1994 und 2004 wuchs die Bevölkerung um 17,5 %. Zu dem steigenden Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren trug vor allem der Zuzug ausländischer Arbeitnehmer bei. Staatsreligion ist der Islam. Etwa 75 % der Bevölkerung sind muslimische Ibaditen. Die verbleibenden 25 % der Bevölkerung sind im Wesentlichen Sunniten, Schiiten und Hindus. Die Christen in Oman, die 2,5 % der Bevölkerung ausmachen, sind größtenteils Immigranten aus Ost- und Mittelasien. Das 1913 von Bergstämmen im Landesinnern ausgerufene Ibaditen-Imamat wurde 1955 von Truppen des Sultans besetzt, der Imam nach einem Aufstandsversuch 1957 vertrieben. Sultan Said ibn Taimur, der von 1932 bis 1970 herrschte, beließ das Land in seiner Rückständigkeit und außenpolitischen Isolierung: Die Sklaverei wurde aufrechterhalten, hohe Binnenzölle erhoben, das Schulsystem auf Koranschulen beschränkt. Erst mit Beginn der Erdölförderung und dem Regierungsantritt von Qabus ibn Said, der seinen Vater 1970 abgesetzt hatte, kam es zu ersten Reformen: Abschaffung der Sklaverei sowie der Ausgangs- und Reisebeschränkungen, Verwendung von Teilen der Erdöleinnahmen für die Verbesserung der Infrastruktur. Im Sultanat Oman stehen die Menschenrechte nach der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam unter dem Vorbehalt der Gesetze der Scharia. Die absolut regierende königliche Familie geht konsequent gegen oppositionelle Stimmen und Kritiker vor. Im Sultanat werden Oman viele Menschenrechte missachtet bzw. verletzt. Noch vor wenigen Jahren war Oman ein Land für abenteuerlustige Individualreisende, inzwischen hat sich ein staatlich geförderter Tourismus entwickelt, der sich den internationalen Standards angleicht. Offensichtlich haben die Erfolge der Vereinigte Arabische Emirate hier als Vorbild gedient. Quelle: Wikipedia.

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