Niederlande „Meine” UN-Staaten – zum 121ten

NLFahne

1976 kam ich – damals mit dem Kultauto R4 und Zelt – das erste Mal in die Niederlande.

Damals besuchte ich mit meiner Familie auch den Käsemarkt in Alkmaar, eine absolute Sehenswürdigkeit:

Holland

Alkmaar © Wolfgang Stoephasius

Es sollten noch einige Reisen folgen. Die letzte führte Renate und mich 2014 mit dem Schiff von Basel den Rhein abwärts in die Niederlande. Hier einige Impressionen:

Keukenhof © Wolfgang Stoephasius

Keukenhof © Wolfgang Stoephasius

Der Bahnhof von Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

Der Bahnhof von Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

0510Rotlichtviertel (1)

Rotlichtviertel in Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

Weltradelhauptstadt Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

Weltradelhauptstadt Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

Volgenpark in Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

Volgenpark in Amsterdam © Wolfgang Stoephasius

Die Niederlande sind eine parlamentarische Monarchie und einer der vier autonomen Landesteile des Königreiches der Niederlande.  Das weit überwiegend im nördlichen Westeuropa liegende Land wird durch die Nordsee im Norden und Westen, das Königreich Belgien im Süden und die Bundesrepublik Deutschland im Osten begrenzt. Zusammen mit Belgien und Luxemburg bilden die Niederlande die Benelux-Staaten. Die Hauptstadt der Niederlande ist Amsterdam, der Regierungssitz ist Den Haag. Amtssprache ist Niederländisch, regional wird Friesisch (Provinz Friesland) gesprochen. Auf 41.548 km² leben 16.829.289 Menschen, das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 405 Einwohnern pro km² und das Land gehört damit zu den am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der Welt.

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Zu dem Gebiet der Niederlande, gehören neben den zwölf Provinzen des europäischen Teils die drei Karibikinseln Bonaire, Sint Eustatius und Saba, die in corpore als „besondere Gemeinden“ bezeichnet werden. Diese Konstruktion besteht seit der Auflösung des Landesverbandes der Niederländischen Antillen im Jahre 2010.  Weitere karibische Gebiete sind kein integraler Teil der Niederlande, sondern autonome Landesteile im Königreich der Niederlande: dies sind Aruba, Curaçao und Sint Maarten.

Hierzu noch einige Bilder von meinen Reisen in diese Gebiete:

St. Maarten: Die Airport-Beach-Bar © Wolfgang Stoephasius

St. Maarten: Die Airport-Beach-Bar © Wolfgang Stoephasius

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St. Eustatius, ehemalige Synagoge © Wolfgang Stoephasius

 

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Saba: Kürzeste Start-und Landebahn eines kommerziellen Flughafens weltweit © Wolfgang Stoephasius

 

Cuarcao: Willemstad © Wolfgang Stoephasius

Cuarcao: Willemstad © Wolfgang Stoephasius

Cuarcao: Karneval © Wolfgang Stoephasius

Cuarcao: Karneval © Wolfgang Stoephasius

Bonaire: Salzgewinnung © Wolfgang Stoephasius

Bonaire: Salzgewinnung © Wolfgang Stoephasius

Aruba: Die Hauptstadt Oranjestad © Wolfgang Stoephasius

Aruba: Die Hauptstadt Oranjestad © Wolfgang Stoephasius

Außerhalb der Niederlande werden die Niederländer zumeist als Holländer bezeichnet und auch die niederländische Tourismusindustrie und sonstige Wirtschaft vermarkten das Land durchweg als Holland.   Niederländer, die nicht aus der Region Holland stammen, hegen meist eine gewisse Abneigung gegenüber der Bezeichnung Holland für die Niederlande und Holländer für den Niederländer. Ungefähr die Hälfte des Landes liegt weniger als einen Meter über, rund ein Viertel des Landes unterhalb des Meeresspiegels (gemessen bei Amsterdam). Die flachen Gebiete werden in der Regel durch Deiche vor Sturmfluten geschützt, die insgesamt eine Länge von etwa 3.000 km haben. Trotz aller wirtschaftlicher Erfolge war in der niederländischen Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein „untergründiger Strom der Unzufriedenheit“ (Christoph Driessen) wahrnehmbar. Die Gründe dafür waren vielfältig, hatten aber auch mit einem ausgeprägten Hang zur politischen Korrektheit zu tun. Viele Bürger hatten das Gefühl, dass bestimmte Themen wie Ausländerkriminalität oder mangelnde Integration von der politischen Elite nicht offen angesprochen wurden. Das Ausmaß der Unzufriedenheit wurde schlagartig deutlich, als Ende 2001 unter dem Eindruck der Terroranschläge am 11. September ein Politiker völligen neuen Typs die Bühne betrat: der charismatische Rechtspopulist Pim Fortuyn. Binnen weniger Monate stieg seine Bewegung aus dem Nichts zur größten Partei in den Meinungsumfragen auf. Doch dann wurde Fortuyn am 6. Mai 2002, neun Tage vor der Parlamentswahl, von einem fanatischen Tierschützer erschossen. Zwei Jahre später wurden die Niederlande von einem weiteren politischen Mord erschüttert: Am 2. November 2004 schoss ein 26-jähriger gebürtiger Amsterdamer marokkanischer Herkunft den islamkritischen Regisseur Theo van Gogh nieder. Die Morde führten zu heftigen Debatten über das Selbstverständnis der niederländischen Gesellschaft. Insgesamt brachte das 21. Jahrhundert dem Land einen Rechtsruck, weil die Themen von Fortuyn und seinem rechtspopulistischen Nachfolger Geert Wilders auch von anderen Parteien aufgegriffen wurden. Seit April 2001 sind in den Niederlanden gleichgeschlechtliche Ehen möglich. Damit waren die Niederlande der weltweit erste Staat, der über den Status der „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ hinauskam und einen rechtlichen Rahmen für homosexuelle Beziehungen einrichtete. Quelle: Wikipedia.

 

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