Nepal „Meine” UN-Staaten – zum 118ten

NepalFahne

1986 habe ich für eine kleine Gruppe eine Reise an den Rand des Himalaya organisiert nachdem ich 1984 das erste Mal in Nepal war. Wir sind im Katmandutal mit seiner großartigen Tempelkultur unterwegs, wandern auf den umliegenden Bergen und kommen schließlich ins Terai, dem nepalesischen Tiefland. Von dort geht es weiter in Richtung Darjeeling und Sikkim.

Der Stupa birgt die Asche von Heiligen, der Donnerkeil gilt als Symbol der Weisheit und des Mitgefühls in der buddhistischen Tradition.

Stupa und Donnerkeil © Wolfgang Stoephasius

Stupa und Donnerkeil © Wolfgang Stoephasius

Ein Bub begeht durch das Läuten der Glocke Einlass in einen Tempel.

Glocke vor Tempel © Wolfgang Stoephasius

Glocke vor Tempel © Wolfgang Stoephasius

Im Katmandutal liegt auch die hinduistische Tempelstadt Baktapur.

Baktapur © Wolfgang Stoephasius

Baktapur © Wolfgang Stoephasius

Auf einer Wanderung um die Ortschaft Nagarkot entrinnen wir dem Smog im Tal und erblicken in der Ferne die Himalayakette.

Nagarkot © Wolfgang Stoephasius

Nagarkot © Wolfgang Stoephasius

Vom Terai, dem nepalesischen Tiefland mit seiner Dschungellandschaft reisen wir weiter in das indische Darjeeling.

Straßen im Terai © Wolfgang Stoephasius

Straßen im Terai © Wolfgang Stoephasius

1994 komme ich wieder mit einer Gruppe in das Land – und zwar auf dem beschwerlichen Landweg von Tibet. Wir reisen von Nepal weiter nach Bhutan.

An der Grenze verabschieden wir uns von der im Grunde sanftmüdigen tibetischen Bevölkerung.

Tibeterinnen © Wolfgang Stoephasius

Tibeterinnen © Wolfgang Stoephasius

Auf dieser Reise geht es unter anderem auch nach Pokhara, die Stadt von welcher die Trekker Richtung Himalaya starten.

Das Hotel „New Christal“ in Pokhara © Wolfgang Stoephasius

Das Hotel „New Christal“ in Pokhara © Wolfgang Stoephasius

Nepal ist ein Binnenstaat in Südasien. Er grenzt im Norden an die Volksrepublik China (Tibet) und im Osten, Süden und Westen an Indien. Die Hauptstadt Kathmandu ist der Sitz der SAARC  (Südasiatische Vereinigung für regionale Kooperation). In dem ehemaligen Königreich wurde am 28. Mai 2008 die Republik ausgerufen.  Hauptstadt ist Kathmandu und  die Währung die Nepalesische Rupie. Nepal ist ethnisch und kulturell ein Minoritätenmosaik. Bei einer Volkszählung im Jahre 2001 wurden über 100 verschiedene ethnische Gruppen und Kasten sowie 124 verschiedene Sprachen und Dialekte gezählt (von denen die meisten vom Aussterben bedroht sind). Amtssprache ist Nepali. Auf 147.181 km² leben 26.494.504 Menschen.

NepalKarte

Im Norden und im Osten liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Metern den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Der tiefste Punkt dagegen liegt auf 70 Meter bei Kencha Kalan im Süden Nepals. Das ethnische Mosaik Nepals besteht hauptsächlich aus indo-arischen und tibeto-birmanischen Volksgruppen. Viele der Volksgruppen sind Nachkommen von Flüchtlingen, die sich einst nach Nepal zurückgezogen hatten. Etwa 80 % der Bevölkerung sind Angehörige des Hinduismus. Weiterhin sind 9 % der Bevölkerung als Buddhisten ausgewiesen (insbesondere in Mustang). Das an der Grenze zu Indien gelegene Lumbini gilt der Überlieferung nach als Geburtsort Buddhas. Außerdem gibt es signifikante Minderheiten von Muslimen (etwa 4 %) sowie kleineren animistischen Glaubensrichtungen. Der Anteil derChristen in Nepal liegt bei 1,4 %. Von 1996 bis 2006 befand sich die Kommunistische Partei Nepals (Maoistisch) in einem Bürgerkrieg gegen die Monarchie und das hinduistische Kastensystem. Es wurde oft von der Brutalität der Maoisten gesprochen; in der Tat gingen sie gegen die Armee und gegen die Polizei mit drastischen Mitteln vor. Letztere waren beim Vorgehen gegen die Maoisten auch nicht zimperlich und gingen auf Verdacht gegen Zivilisten, die als Sympathisanten oder Unterstützer der Maoisten galten, vor oder ließen sie sogar verschwinden. Schätzungsweise zwei Drittel der Toten gingen auf das Konto von Armee und Polizei. Bei dem Guerillakrieg kamen insgesamt mehr als 12.700 Menschen ums Leben. Am 21. November 2006 wurde die Vereinbarung zum Ende des zehnjährigen Bürgerkrieges durch Premierminister Koirala und Maoistenführer Prachanda unterzeichnet. Am 28. Dezember 2007 beschloss das Parlament die Abschaffung der Monarchie und der König verlor seine Funktion als Staatsoberhaupt. Premierminister Girija Prasad Koirala bekleidete dieses Amt interimsweise. Am 28. Mai 2008 wurde die Republik ausgerufen und Ram Baran Yadav wurde am 23. Juli 2008 als erster Präsident der Republik vereidigt. Im Oktober 2015 wurde Bidhya Devi Bhandari seine Nachfolgerin im Amt. Die Diskriminierung und Ausbeutung von Minderheiten, unteren Kasten und Kastenlosen, Frauen und Kindern ist immer noch, trotz Schutz durch die Verfassung, weit verbreitet und mit ein Grund für die kriegsähnliche Situation im Land. Für internationale Proteste – unter anderem durch Amnesty International – sorgte in letzter Zeit das gewaltsame Vorgehen der nepalesischen Polizei gegen Schwule und Transvestiten. Allein in Nepal werden jährlich etwa 20.000 Mädchen zwischen acht und 18 Jahren verkauft. Sie landen im Sexgewerbe, meistens in indischen Bordellen. Quelle: Wikipedia.

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