Montenegro „Meine” UN-Staaten – zum 114ten

MontenegroFahne

Im Sommer 2005 bin ich wieder auf dem Balkan unterwegs. Ich fliege nach Dubrovnik und mache mich von dort aus mit Öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg nach Bosnien-Herzegowina, in den Kosovo und der Kreis schließt sich mit verschiedenen Stopps in Montenegro. Vom kosovarischen Priština fahre ich durch die sogenannte Republik Srbska nach Portgorica, das ehemalige Titograd und durch die blauen Berge an die Adriaküste in das malerische Budva:

Budva in Montenegro © Wolfgang Stoephasius

Budva in Montenegro © Wolfgang Stoephasius

Von der Festungsruine in Kotar hat man einen ausgezeichneten Blick auf den pittoresken Fjord:

Die Bucht von Kotar  © Wolfgang Stoephasius

Die Bucht von Kotar © Wolfgang Stoephasius

Unvorstellbar, aber auf einer kleinen Insel ist in einzigartiger Lage ein Resort für die Schönen und Reichen dieser Welt entstanden, wo astronomische Preise für die Logis verlangt werden:

Montenegro (2)

Sveti Stephan © Wolfgang Stoephasius

Montenegro ist eine Republik an der südöstlichen Adriaküste in Südosteuropa. Sie hat gemeinsame Landesgrenzen mit Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, dem Kosovo und Albanien. Nachdem Montenegro nahezu 90 Jahre zu Jugoslawien gehört hatte, wurde es am 3. Juni 2006 erneut unabhängig. Amtssprache ist Montenegrinisch, regional wird aber auch Serbisch, Bosnisch, Albanisch und  Kroatisch gesprochen. Hauptstadt ist Podgorica. Im Jahr 1999 wurde als Währung die Deutsche Mark eingeführt. Im Zuge der Umstellung der Deutschen Mark auf den Euro wird seit 2002 als Landeswährung der Euro verwendet. Da das Land nicht an der Europäischen Währungsunion teilnimmt, hat es nicht das Recht, eigene Euromünzen zu prägen. Auf einer Fläche von 13.812 km² leben 621.383 Menschen.

MontenegroKarte

Montenegro ist ein im europäischen Vergleich relativ dünn besiedeltes waldreiches Gebirgsland im südöstlichen Teil desDinarischen Gebirges. Die unzugänglichen Hochgebirge werden oftmals durch steile abweisende Canyons zerteilt. Darunter gilt die Tara-Schlucht als tiefste Schlucht Europas. Daher ist nur das durch zahlreiche Verbreiterungen geprägte Tal des Lims dichter besiedelt. Die Bevölkerung Montenegros ist wie die vieler Staaten Südosteuropas multiethnisch. Bei der Volkszählung 2011 bezeichneten sich 278.865 Personen oder 44,98 % der Bevölkerung als Montenegriner, 178.110 oder 28,73 % als Serben, 53.605 oder 8,65 % als Bosniaken, 30.439 oder 4,91 % als Albaner, 20.537 oder 3,31 % als Muslime (im ethnischen Sinn), 6251 oder 1,01 % als Roma und Sinti, 6021 oder 0,97 % als Kroaten und 47.513 oder 7,68 % gaben eine andere oder keine Nationalität an bzw. gaben gar keine Daten an. Montenegro galt seit den 1990er Jahren unter anderem als Zentrum des internationalen Zigarettenschmuggels. Die Opposition sieht in den Verwicklungen des ehemaligen Ministerpräsidenten Ðukanović in den Schmuggel einen Grund für dessen Unabhängigkeitskampagne.  Noch heute beschäftigen Montenegro zunehmend Schmuggel von Narkotika, Zigaretten, Waffen, Menschen, gestohlene Fahrzeuge aus der EU und unaufgeklärte Auftragsmorde der organisierten Kriminalität. Weiterhin bemängeln die EU und andere internationale Organisationen die erdrückende Korruption im zudem für das kleine Land unverhältnismäßig sehr großen, seit den 1990er Jahren nicht restrukturierten Staatsapparat. Als Montenegro der Status eines offiziellen EU-Beitrittskandidaten 2010 verliehen wurde, wies die Europäische Kommission darauf hin, es bestehe weiterhin die Notwendigkeit, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen, die Situation der Vertriebenen zu verbessern und das Recht auf freie Meinungsäußerung zu gewährleisten. Amnesty International schätze die Menschenrechtslage 2011 immer noch als problematisch ein: Journalisten und einige Nichtregierungsorganisationen (NGO) waren von Einschüchterungen betroffen. Angehörigen der Roma werden nach wie vor soziale und wirtschaftliche Rechte vorenthalten. Allerdings sei die strafrechtliche Verfolgung von Kriegsverbrechen im Gange. Quelle: Wikipedia.

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