Malediven „Meine” UN-Staaten – zum 101ten

MaledivenFahne

1988 unternehme ich mit Frau und Tochter eine große Reise durch Indien und Sri Lanka. Den Abschluss bildet ein erholsamer Urlaub auf den Malediven.

Moschee auf der Inselhauptstadt Malé © Wolfgang Stoephasius

Moschee auf der Inselhauptstadt Malé © Wolfgang Stoephasius

Strand auf der Insel Helengeli © Wolfgang Stoephasius

Strand auf der Insel Helengeli © Wolfgang Stoephasius

Transport in einem Inselstaat © Wolfgang Stoephasius

Transport in einem Inselstaat © Wolfgang Stoephasius

Meine Tochter Jutta auf  Helengeli © Wolfgang Stoephasius

Meine Tochter Jutta auf Helengeli © Wolfgang Stoephasius

Die Malediven sind ein islamischer Inselstaat im Indischen Ozean nahe der Südspitze Indiens und bestehen aus mehreren Atollen und 1196 Inseln, von denen 220 von Einheimischen bewohnt und 87 weitere für touristische Zwecke genutzt werden. Hauptstadt ist Malé und  die Währung heißt Rufiyaa. Auf insgesamt 298 km² leben 345.023 Menschen. Die maledivische Sprache, Dhivehi, leitet sich vom mittelalterlichen Singhalesisch ab, ist aber inzwischen vollkommen eigenständig. Sie ist die einzige Amtssprache des Landes, in letzter Zeit gewinnt aber die arabische Sprache stark an Bedeutung.

MaledKarte

Die Malediven sind eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka. Insgesamt sind von den 1196 Inseln nur 220 Inseln bewohnt. Die Inseln liegen alle rund 1 Meter (m) über dem Meeresspiegel, was sie besonders anfällig für den stetig ansteigenden Meeresspiegel macht. Der Islam ist die alleinige Staatsreligion. Religionsfreiheit wird ausdrücklich ausgeschlossen: Die öffentliche Religionsausübung jeder anderen Religion ist verboten und unterliegt strafrechtlicher Verfolgung. Nicht-Muslime werden diskriminiert und die gesellschaftliche Kontrolle ist enorm. Zum 1. Januar 2008 wurde allen Staatsbürgern, die Christensind, die Staatsbürgerschaft entzogen. Mehr als 700 Christen wurden so zu Staatenlosen. Kirchen sind verboten; der Import christlicher Literatur ist untersagt; Staatspräsident Mohamed Nasheed bat deutsche Islam-Gelehrte darum, ihm bei der Durchsetzung der Scharia auf den Malediven zu helfen. In maledivischen Gefängnissen sitzen nach wie vor zahlreiche politische Häftlinge ein. Die Herausgeber des unabhängigen Internetmagazins „Sandhaan“ wurden wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt, unliebsame Politiker seien ebenso weggesperrt worden wie religiöse Führer oder Künstler. 2010 besuchten knapp 800.000 Touristen die Malediven (ca. 77.000 aus Deutschland, 28.000 aus der Schweiz und 15.000 aus Österreich). Quelle: Wikipedia.

 

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