Kroatien „Meine” UN-Staaten – zum 86sten

KroatienKarte

Als ich im Jahre 1968 mit meinem R4 über das ehemalige Jugoslawien nach Griechenland fuhr, übernachtete ich unterwegs in Zagreb, ohne mir bewusst zu sein, dass ich mich in der Teilrepublik Kroatien befand. Einige Jahre später besuchte ich die Halbinsel Istrien.

1984 war ich mit einem kleinen Kreuzfahrschiff im östlichen Mittelmeer unterwegs und lernte dabei das alte Ragusa, das malerische Dubrovnik, kennen:

Dubrovnik 1984 © Wolfgang Stoephasius

Dubrovnik 1984 © Wolfgang Stoephasius

Als sich Kroatien  1991 von Jugoslawien lossagte begann ein brutaler Krieg der bis 1995 dauerte. Erst über zwanzig Jahre später, im Jahre 2005, kam ich auf meiner großen Balkanreise wieder in das Land. Das zerbombte Dubrovnik war wieder restauriert worden und erstrahlte im alten Glanz. Ich blieb mehrere Tage in der Stadt und seiner Umgebung, wohnte privat bei einer freundlichen alten Dame. So konnte ich die Stadt in den frühen Morgenstunden und am Abend in Ruhe erleben. Tagsüber war sie überfüllt von Kreuzfahrtouristen.

Kroatien (3)

Dubrovnik 2005 © Wolfgang Stoephasius

2006 bestiegen Renate und ich ein Flusskreuzfahrschiff in Passau und wir reisten bis ans Schwarze Meer. Entsetzt stellten wir fest, dass die Stadt Vukovar sich immer noch nicht vom Krieg erholt hatte partiell in Trümmern lag:

Kroatien (2)

Vukovar 2006 © Wolfgang Stoephasius

Kroatien, amtlich Republik Kroatien, ist ein Staat in Europa und seit dem 1. Juli 2013 Mitglied der Europäischen Union. Kroatien ist außerdem Mitglied der NATO, der Welthandelsorganisation, der OSZE und der Vereinten Nationen. Das Staatsgebiet liegt östlich des Adriatischen Meeres und zum Teil im Südwesten der Pannonischen Tiefebene. Im Nordwesten bildet Slowenien, im Norden Ungarn, im Nordosten Serbien, im Osten Bosnien und Herzegowina und im Südosten Montenegro die Grenze. Das Gebiet der einstigen Republik Ragusa (Dubrovačka Republika), das heute den südlichsten Teil des Staates ausmacht, verfügt über keine direkte Landverbindung zum übrigen Staatsgebiet, da der wenige Kilometer breite Meereszugang von Bosnien und Herzegowina dazwischen liegt; das Gebiet um Dubrovnik bildet damit die einzige Exklave des Landes. Hauptstadt ist Zagreb, Währung der Kuna und Landessprache ist Kroatisch (regional gibt es auch Minderheitensprachen). Auf 56.594 km² leben 4.284.889 Menschen.

KroatienKart

Die Lebenserwartung in Kroatien beträgt etwa 78 Jahre. Seit einigen Jahren verzeichnet das Land wegen niedriger Geburtenraten eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung. Die kroatische Diaspora ist überdurchschnittlich groß. Es gibt zahlreiche kroatische Minderheitenverbände im Ausland. Als größter Verband gilt die Hrvatska bratska zajednica in den USA. Im kroatischen Parlament gibt es eigene Abgeordnete der kroatischen Diaspora, die auch von diesen gewählt werden. Die serbische und bosnische Minderheit ist nach dem Krieg erheblich geschrumpft, außerdem gibt es im Land noch weitere Minderheiten, die allerdings zahlenmäßig unbedeutend sind, darunter 16.975Roma. Nachdem sich am 19. Mai 1991 in einem Referendum über die Unabhängigkeit Kroatiens 93,2 % der Wahlbeteiligten für die Souveränität ausgesprochen hatten, erklärte Kroatien im Juni 1991 unter Franjo Tuđman seine Unabhängigkeit. Die erste Anerkennung erfolgte am 26. Juni 1991 durch Slowenien, das sich ebenfalls gerade für unabhängig erklärt hatte. Die de facto von Serbien dominierte Jugoslawische Volksarmee (JNA) versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen militärisch niederzuwerfen. Der militärische Versuch, kroatische Gebiete sowohl mit großem als auch geringem Anteil an serbischer Bevölkerung von Kroatien abzuspalten und mittelfristig an Serbien anzugliedern, mündete in den fast vier Jahre andauernden Kroatienkrieg, der erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 in der Militäroperation „Sturm“ mit dem Abkommen von Erdut vom 12. November 1995 endete. Ihren Abzug aus Kroatien vollzog die JNA unter Zerstörung vieler militärischer Objekte und Verminung strategisch wichtiger Zonen, so auf der am weitesten vom Festland entfernten Insel Vis oder in den Donausümpfen an der kroatisch-serbischen Grenze. Quelle Wikipedia.

Hier noch ein Link zu einem Artikel aus der „Zeit“ aus dem Jahre 2013:

http://www.zeit.de/2013/21/Kroatien-EU

 

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