Kenia „Meine” UN-Staaten – zum 77sten

KeniaFahne

Kenia ist das Land welches uns hauptsächlich wegen seiner Tierwelt ein Begriff ist. Aber mit seiner ethnischen Vielfalt hat es ebenfalls eine Menge zu bieten. 1977  war meine erste Reise in ein Land südlich der Sahara.

Hier ist ein kurzer Videoclip von einem digitalisierten Super-8-Schmalfilm vom Amboseli-Nationalpark am Fuße des Kilimandscharo:

Es folgten weitere Reisen in den Jahren 2004, 2005 und 2010. Hier einige Inspirationen:

Kenia (1)

Bei den Massai © Wolfgang Stoephasius

Kenia (3)

Flamingos im Nakuro-Nationalpark © Wolfgang Stoephasius

Kenia (2)

Auf Fotopirsch – Nashorn © Wolfgang Stoephasius

Kenia (4)

Auf Fotopirsch – Gnus und Zebras © Wolfgang Stoephasius

Kenia (5)

Auf Fotopirsch – Pascha © Wolfgang Stoephasius

Kenia (6)

Auf Fotopirsch – junger Elefant © Wolfgang Stoephasius

Kenia2010 (3)

Auf Fotopirsch – Gepard © Wolfgang Stoephasius

Kenia2010 (4)

Auf Fotopirsch – Elefanten © Wolfgang Stoephasius

Kenia2010 (6)

Auf Fotopirsch – Giraffe © Wolfgang Stoephasius

Kenia (7)

Mutter mit Kind vom Volk der Samburos © Wolfgang Stoephasius

Kenia (8)

Strand am indischen Ozean © Wolfgang Stoephasius

Kenia2010 (1)

Mombasa 2010 © Wolfgang Stoephasius

Kenia2010 (5)

Schulkinder in Nairobi © Wolfgang Stoephasius

Kenia, offiziell die Republik Kenia, ist ein Staat in Ostafrika. Er grenzt an den Südsudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Tansania, Uganda und im Südosten den Indischen Ozean. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Nairobi und die Landeswährung der Kenia-Schilling (KES). Amtssprachen sind Swahili und Englisch, daneben gibt es Sprachen von insgesamt 52 Volksgruppen (die Linguisten führen ganz genau 61 Sprachvarianten inkl. indischer Sprachen und Dialekte auf). Im Land leben 45.010.056 Menschen auf 580.367 km².

KeniaKarte

Die Wirtschaft Kenias ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, die größte in Südost- und Zentralafrika. Es gibt eine Vielzahl an Nationalparks in Kenia, die ein wichtiges Standbein für den Tourismus darstellen. Der größte Nationalpark ist der Tsavo-Nationalpark, der in Tsavo-Ost und Tsavo-West gegliedert ist. Die bekannte Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti, ist formell kein Nationalpark, sondern ein Naturschutzgebiet. Hier findet man besonders in den Monaten Juli und August einen großen Tierreichtum, bedingt durch die Herdenwanderungen von Gnus, Zebras, Antilopen, Büffeln und Impalas. Weitere bedeutende Nationalparks sind Amboseli, Lake Nakuru und Meru. Ebenso sehenswert ist der Nationalpark in Nairobi, ein kleineres tierreiches Reservat inmitten der Hauptstadt. Wohl nirgends sonst kann man Giraffen und Zebras so dicht vor einer Großstadtskyline beobachten. Kenia nimmt mit etwa 45 Millionen Einwohnern  Rang 34 unter allen Ländern der Erde ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt wird mit 55,6 bis 59,8 Jahren angegeben. Mehr als 42 % der Bevölkerung ist weniger als 15 Jahre alt. Insgesamt leben in Kenia mehr als 40 verschiedene Volksgruppen, die mehr als 50 verschiedene Sprachen und Dialekte sprechen. Die meisten Einwohner Kenias gehören bantusprachigen Volksgruppen an. Zu diesen zählen die Kikuyu (mit rund 17,2 % Bevölkerungsanteil die größte Volksgruppe Kenias),  Luhya (13,8 %), Kamba (10,1 %), Kisii (5,7 %),  Mijikenda(5,1 %) und die Meru (4,3 %). Des Weiteren leben im Nordwesten Kenias nilotische Volksgruppen wie die Kalendjin (mit 12,9 % die drittgrößte Gruppe), die Luo (mit 10,5 %), die Turkana (2,6 %), die Massai (2,2 %) und die Samburu (0,6 %). Zu den kuschitischsprachigen Völkern im Nordosten des Landes gehören die kenianischen Somali (6,2 %) und die Oromo sowie kleinere Gruppen wie die Rendille (0,2 %) und die El Molo. Nicht-afrikanische Bevölkerungsgruppen (Europäer vorwiegend englischer Herkunft, Asiaten, Araber) machen etwa 1 % der Bevölkerung aus. Menschenrechtsverteidiger sahen sich Bedrohungen und großen persönlichen Risiken ausgesetzt. Bei pogromartigen Zusammenstößen zwischen einzelnen Ethnien kommt es ebenfalls immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen. Tausende von Menschen wurden bereits gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben. Sexualverbrechen wie Vergewaltigungen und Zwangsbeschneidungen von Frauen und Mädchen ist nach wie vor weit verbreitet. Im März erschien eine Studie der International Federation of Women Lawyers (FIDA), der zufolge in Kenia für Frauen und Mädchen mit Behinderungen das Risiko, Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt zu werden, dreimal so hoch ist wie für nicht behinderte Frauen. Die Studie stellte außerdem fest, dass entsprechende Vorfälle praktisch nie zur Anzeige gelangen. Im Human Rights Report 2009 der Vereinigten Staaten von Amerika wird zur Situation der Menschenrechte in Kenia der Menschenhandel und die Rekrutierung von Kindersoldaten erwähnt. Korruption kann in Kenia in allen Regierungsperioden der drei bisherigen Präsidenten Kenyatta, Moi und Kibaki beobachtet werden. Im Korruptions-Index (Corruption Perceptions Index; CPI) von Transparency International rangiert Kenia unter 178 Ländern an 154. Stelle. Eine Schätzung besagt, dass der durchschnittliche kenianische Stadtbewohner 16 Mal pro Monat besticht, z. B. Polizisten an Straßensperren. Sicherlich sind die meisten dieser Bestechungsgelder klein und nicht immer im politischen Raum zu suchen. In die großen Korruptionsfälle, seien es Bestechungen, Verschwendungen oder das Abzweigen von Geldern bei völlig überteuerten Geschäften, waren nicht nur Geschäftsleute, sondern immer auch Regierungsstellen, teils in großem Ausmaß, verwickelt.

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