Jordanien – „Meine” UN-Staaten – zum 70sten

JordanienFahne

Im Jahre 1988 war die „Welt noch in Ordnung“. Ich hatte eine Gruppenreise nach Syrien und Jordanien organisiert. Syrien ist heute ein nahezu völlig zerstörtes Land, Jordanien ist noch einigermaßen stabil. Allerdings leben 630.000 syrische Flüchtlinge leben offiziell in dem  kleinen Land, vermutlich sind es doppelt so viele. Die Bedingungen sind katastrophal – auch, weil die Vereinten Nationen die Menschen nicht mehr versorgen können. Wir reisten damals durch das Land von Amman nach Aqaba am Roten Meer, in die Nabatäerstadt Petra und durch die Wüste um den Wadi Arab.

Jordanien (1)

In der jordanischen Wüste © Wolfgang Stoephasius

Jordanien (2)

Beduine © Wolfgang Stoephasius

Das haschemitische Königreich Jordanien ist ein Staat in Vorderasien. Es grenzt an Israel, den im Westjordanland gelegenen Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete, wobei die Grenze  unter israelischer Kontrolle steht. Außerdem grenzt es an Syrien, Irak, Saudi-Arabien und an das Rote Meer (Golf von Aqaba), an dem es eine Seegrenze zu Ägypten hat. Jordanien zählt zu den so genannten Maschrek-Staaten. Hauptstadt ist Amman und die Währung der Jordanische Dinar. Jordanien ist ein Land mit hohem Wüstenanteil. Die Amtssprache ist Arabisch. Ferner werden regional verschiedene Beduinendialekte sowie die jeweiligen Sprachen der Minderheiten gesprochen. Das Bevölkerungswachstum liegt bei 2,6 %; gut 37 % der Jordanier sind unter 15 Jahre. Infolge starker Landflucht leben etwa 79 % der Einwohner in Städten, die vor allem im Nordwesten des Landes liegen. Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 72 Jahren. 6,459 Millionen Menschen leben auf 89.342 km².

JordanienKarte

Nach der Verfassung von 1952 ist Jordanien eine konstitutionelle Monarchie der haschemitischen Dynastie. Der König ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt den Ministerpräsidenten sowie den Ministerrat. Das Parlament besteht aus dem Abgeordnetenhaus mit 110 für vier Jahre gewählten Mitgliedern (9 Sitze für Christen, 3 für Tscherkessen und 6 für Frauen reserviert) und dem Senat mit 40 Mitgliedern, die für acht Jahre vom König ernannt werden. Frauen und Männer haben ab 18 das Wahlrecht. Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus vom 17. Juni 2003 erreichte der jordanische Zweig der Muslimbruderschaft, die Islamische Aktionsfront, 10,3 % der Stimmen. Die Wahlen 2003 brachten königstreuen Stammesführern 62 von den 110 Sitzen. Bei den Wahlen 2010, die von Muslimbrüdern wegen angeblicher Benachteiligung durch eine Reform des Wahlrechts boykottiert wurden, errangen königstreue Kandidaten aus den ländlichen Regionen die Mehrheit. Zugleich wurden nur 34 Abgeordnete des alten Parlaments in das neue gewählt. Quelle: Wikipedia.

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