Island „Meine” UN-Staaten – zum 64sten

IslandFahne

1990 kam ich das erste Mal nach Island. Was mir gefiel war die ursprüngliche Landschaft, weniger angetan war ich von den horrenden Preisen. Damals war Island eines der teuersten Länder auf der Welt. Ein Jahr später organisierte ich wieder einmal eine Gruppenreise in den Südosten der USA und wir flogen mit Icelandair und nutzten dies für einen mehrtägigen Aufenthalt auf der Insel der Nordmänner. 2009 war ich auf meiner großen Nordlandreise mit Ziel Grönland unterwegs. Mit dem Fährschiff erreichte von den Färöern kommend erreichte ich Seydisfjordur in Ostisland und reiste von dort über Reykjavik weiter nach Grönland. Wie sich die Zeiten ändern: Island steckte damals voll in der Bankenkrise und die Isländische Krone war massiv abgewertet worden, so dass ich mir sogar ein mehrgängiges Dinner mit Wein im besten Restaurant von Reykjavik leisten konnte.

Die Ortschaft Seydisfjordur ist eine bedeutende Hafenstadt in Ostisland.

Island (1)

Seydisfjordur © Wolfgang Stoephasius

Der Ort liegt am Rande einer grünen Gebirgslandschaft.

Island

Seydisfjordur © Wolfgang Stoephasius

Von Reykjavik ging es mit dem Flugzeug weiter nach Grönland.

Island (3)

Reykjavik © Wolfgang Stoephasius

Island ist mit rund 103.000 km² – nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises. Geographisch gehört Island zu Nordeuropa, geologisch zu Europa und Nordamerika, geopolitisch zu den Nordischen Ländern und kulturell zu Nordwesteuropa. Der Inselstaat befindet sich südöstlich von Grönland. Nordöstlich liegt die Insel Jan Mayen, östlich befindet sich Norwegen, südöstlich liegen die Färöer, Großbritannien und Irland. Island hat 331.310 Einwohner, Amtssprache ist Isländisch, Währung die Isländische Krone und Landeshauptstadt Reykjavik.

IslandKarte

Island liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und damit sowohl auf der Nordamerikanischen als auch auf der Eurasischen Platte, wobei sich die Plattengrenzen von Südwesten nach Nordosten in etwa diagonal über die Insel ziehen. Die Platten entfernen sich jährlich etwa 2 cm voneinander. Ein Mantelplume unter der Insel, der sogenannte Island-Plume, sorgt mittels Vulkanismus für ständigen Nachschub von geschmolzenem Gesteinsmaterial aus dem Erdinneren, weshalb die Insel nicht auseinanderbricht. Die aktiven Vulkane in Island sind in etwa 30 Vulkansysteme eingeordnet. Island vergletscherte in den Eiszeiten fast vollständig. Nach einer Wärmeperiode war die Insel fast gletscherfrei, bevor es vor etwa 1000 Jahren begann, wieder kühler zu werden. Heute bedecken Gletscher wieder 11,1 Prozent der Landesoberfläche. Im Gegensatz zu vielen anderen westlichen Staaten stieg die Bevölkerungszahl in Island bis 2008 kontinuierlich an. Am 9. Januar 2006 wurde die 300.000-Marke überschritten. Infolge der Finanzkrise ab 2008 war ein leichter Rückgang der Bevölkerungszahlen zu verzeichnen. Im Januar 2012 lag die Zahl der Einwohner wieder bei 319.575. Prognosen gehen davon aus, dass 2020/2021 etwa 350.000 Menschen in Island leben werden. Zwischen 1950 und 1990 betrug der Ausländeranteil durchschnittlich etwa 1,5 %, bis 2003 war die Quote auf 3,5 % gestiegen. Unter den Ausländern hatten zu diesem Zeitpunkt Polen mit 18,2 % den größten Anteil, gefolgt von Dänen mit 8,6 %, Philippinos mit 6,0 % und Deutschen mit 5,4 %. Laut OECD-Bericht vom Mai 2010 sind Island inzwischen beträchtliche Konsolidierungen im Wirtschaftsbereich gelungen. Diese bildeten nach Einschätzung der OECD eine gute Grundlage für eine weitere wirtschaftliche Erholung und einen beginnenden Aufschwung im Jahr 2011. Die Empfehlungen der OECD-Kommission gingen dahin, 2011 weitere energieintensive Unternehmen in Island zu installieren, um die private Nachfrage anzukurbeln. Außerdem soll weiterhin der bisher erfolgreiche Kurs fiskalischer Konsolidierung verfolgt werden. Der Bankensektor hat sich stabilisiert und entsprechende Reserven in internationaler Währung sind vorhanden. Die Währungskonsolidierung wird weiter ein Ziel sein. Im Juni 2011 kehrte Island erstmals an den internationalen Kapitalmarkt zurück. Island begann im Frühjahr 2012 vorzeitig mit der Rückzahlung sowohl des IWF Beistandskredites in Höhe von insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar als auch der Kredite der nordischen Länder. Quelle: Wikipedia.

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