Gabun – „Meine” UN-Staaten – zum 47sten

FahneGabun

2008 war ich in Zentralafrika unterwegs. Ich war froh, als ich das triste Äquatorialguinea verlassen konnte und nach Gabun kam, in welchem die Menschen – zumindest augenscheinlich – voller Lebensfreude waren.

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Palmwein © Wolfgang Stoephasius

In Lambarene besuchte ich die Klinik, welche einst von Albert Schweizer gegründet worden war.

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Grab von Albert Schweizer © Wolfgang Stoephasius

Ein kleiner Laden zeugte davon, dass der FC Bayern München auch in Zentralafrika seine Fans hat.

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Hütte mit FCB-Emblem © Wolfgang Stoephasius

Im Grenzgebiet zum Kongo ging ich auf Pirsch und konnte unter anderem diesen Mandrill aus nächster Nähe beobachten.

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Mandrill © Wolfgang Stoephasius

Auf abenteuerlichen Wegen reiste ich weiter in die Republik Kongo.

KarteGabun

Gabun ist ein Staat in Zentralafrika. Er grenzt an Kamerun, Äquatorialguinea und die Republik Kongo sowie an den Golf von Guinea. Durch das Land verläuft der Äquator. Hauptstadt ist Libreville, Währung der CFA-Franc (BEAC), Amtssprache ist Französisch und wird von rund 80 % der Gesamtbevölkerung beherrscht, wobei es ein Drittel der Einwohner der Hauptstadt Libreville als Muttersprache spricht. Im Alltag werden überwiegend Bantusprachen gesprochen. Gabun gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern Afrikas. Es hat mit 267.667 km² etwa 75 % der Fläche Deutschlands, aber nur etwas mehr Einwohner als München (1.640.286). Auf dem Staatsgebiet von Gabun leben etwa 40 verschiedene Völker bzw. ethnische Gruppen. 1888 wurde Gabun Teil von Französisch-Kongo und 1910 als selbständiger Teil von Französisch-Äquatorialafrika wieder ausgegliedert. Als sich Französisch-Äquatorialafrika 1958 auflöste, erlangte Gabun als Gabunische Republik die Autonomie.

Die Gefängnisse sind überfüllt und die Haftbedingungen sehr hart. Lebensmittel, hygienische Bedingungen und Belüftung sind mangelhaft. Medizinische Versorgung ist so gut wie nicht vorhanden. In Gabun arbeiten viele Kinder, die von Menschenhändlern aus ihrer Heimat verschleppt wurden, vor allem Mädchen von 8 bis 15 Jahren aus Togo, Benin und Nigeria. Homosexualität ist in Gabun legal, jedoch wird diese in der Öffentlichkeit tabuisiert, vielfach wird sie als Krankheit betrachtet. „Offen vorgetragene Bekenntnisse zur Homosexualität“ werden von größeren Bevölkerungsteilen als „Verstoß gegen die guten Sitten“ betrachtet und würden nicht verstanden, so das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland. Quelle: Wikipedia.

 

 

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