„Meine” UN-Staaten – zum 32sten

China.

China

Die Volksrepublik China (chinesisch 中華人民共和國 / 中华人民共和国, Pinyin Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó  [tʂʊŋ˥xua˧˥ʐɛn˧˥mɪn˧˥kʊŋ˥˩xə˧˥kuɔ˧˥]), meist als China abgekürzt, im 20. Jahrhundert in ideologischer Abgrenzung zu National-China auch „Rotchina“ genannt, ist mit rund 1,37 Milliarden Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat der Erde, mit 9.571.302  km² der flächengrößte in Ostasien und hinsichtlich der Fläche nach Russland, Kanada und den Vereinigten Staaten der viertgrößte der Erde. Das Land hat mehr Einwohner als Nordamerika, Europa und Russland zusammen. Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten und hat damit gemeinsam mit Russland die meisten Nachbarländer der Welt (Mongolei, Russland, Nordkorea, Vietnam, Laos, Myanmar, Indien,Bhutan, Nepal, Pakistan, Afghanistan, Tadschiki-stan, Kirgisistan und Kasachstan).

Währung ist der Renminbi, Hauptstadt Peking (Beijing) und offizielle Landessprache Hochchinesisch (Mandarin).

Das Staatsgebiet gliedert sich in 22 Provinzen (ohne Taiwan), fünf autonome Gebiete, vier regierungsunmittelbare Städte und zwei Sonderverwaltungszonen. Davon entfallen auf die drei größten Gebiete 45 Prozent der Staatsfläche: Xinjiang und Tibet im Westen sowie die Innere Mongolei im Norden. Allerdings sind diese Gebiete nur wenig fruchtbar und mit einem Anteil von vier Prozent an der Bevölkerung sehr dünn besiedelt. Die Zugehörigkeit von Tibet ist völkerrechtlich umstritten.

Um das rasche Bevölkerungswachstum einzudämmen, wurde die Ein-Kind-Politik betrieben, die wieder gemildert wurde, nachdem es zu großen Fehlplanungen und demographischen Verwerfungen kam. In den letzten Jahrzehnten hat das Bevölkerungswachstum von etwa 2,8 % in den 1960ern auf weniger als 0,5 % pro Jahr abgenommen.

Das politische System der Volksrepublik wird von vielen westlichen Beobachtern, von seinem Nachbarn Indien, den Bewohnern Taiwans und von Oppositionellen im eigenen Land weiterhin als autoritäre Diktatur bewertet.

China ist seit 1945 in der UNO, zunächst wurde es von der Republik China (Taiwan) vertreten.

Die Generalversammlung beschloss am 25. Oktober 1971., die Volksrepublik China als einzig rechtmäßigen Vertreter des chinesischen Volkes anzuerkennen und ihre Vertreter in den UN-Organen gegen die der „nationalchinesischen“ auszutauschen. Dabei handelte es sich argumentativ nicht um einen satzungsgemäßen Ausschluss Taiwans (Republik China), der nur bei einer „beharrlichen Verletzung der Grundsätze der UN-Charta“ vorgesehen ist, sondern nur um einen Austausch der Volksvertretung. Allerdings ist Taiwan seitdem bis heute nicht mehr in der UNO vertreten. Einer neuerlichen Mitgliedschaft werden aufgrund des zu erwartenden Vetos der Volksrepublik wenig Chancen eingeräumt. Quelle: Wikipedia.

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Das moderne Peking © Wolfgang Stoephasius

Im Jahre 1978, also kurz nach der Kulturrevolution, kam ich das erste Mal in das Land. Die Städte waren voller Radfahrer. Die Fahrräder waren mit Nummernzeichen versehen, Autos waren die Ausnahme. Ich kam noch viele Male in das riesige Land zumal meine Tochter zeitweise dort lebte und habe so gut wie alle Landesteile bereist. Es war atemberaubend zu beobachten, wie sich der Fortschritt dort breitmachte. Als ich im Jahre 2007, also knapp 30 Jahr nach meiner ersten Reise, zum letzten Mal dort war gab es kaum noch Fahrräder, die Umwelt von Auspuffgasen verpestet.  Allerdings war auch bei meiner ersten Reise die Umwelt stark belastet, damals von den allgegenwärtigen Holz- und Kohleöfen.

Das ursprünglich atheistische Land hat mittlerweile wieder seine religiösen Wurzeln entdeckt. Hier ein kurzes Video mit Szenen aus einem taoistischen Kloster im Lao-Shan-Gebirge in der Nähe von Qingdao, der ehemaligen deutschen Kolonie Tsintau. Bitte entschuldigt die miese Tonqualität, das liegt nicht an meinem Film, sondern an der Wiedergabe durch youtube (auf den Link klicken):

In Qingdao, einst Tsingtau und deutsche Kolonie,  sieht man immer noch Relikte aus der deutschen Vergangenheit:

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Katholische Kirche in Qingdao © Wolfgang Stoephasius

Dienstleistungen werden in diversen Sprachen angeboten, hier ein Beispiel von einem Nagelstudio mit einer völlig missratenen automatischen Übersetzung:

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Nagelstudio © Wolfgang Stoephasius

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