„Meine” UN-Staaten – zum 29ten

Burkina Faso

Burkina Faso.

Burkina Faso (deutsche Aussprache: [bʊɐ̯ˌkʰiːnaˈfaːzo]), übersetzt Land des aufrichtigen Menschen, ist ein westafrikanischer Staat, der südlich des Nigerbogens liegt und an Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana sowie an die Elfenbeinküste grenzt. Seine Unabhängigkeit erlangte das Land am 5. August 1960. Bis zum 4. August 1984 wurde der Name Obervolta, den es in seiner Zeit als französische Kolonie erhielt, verwendet. Die Umbenennung erfolgte durch den panafrikanistisch-sozialistisch orientierten Präsidenten Thomas Sankara, der nach einer Phase politischer Instabilität 1983 in einer Revolution die Macht erlangte. Administrative und kulturelle Hauptstadt des 18.366.000 Einwohner zählenden Landes die auf 267.950 km² leben, ist die zentral gelegene Millionenstadt Ouagadougou. Der vorwiegend flache Binnenstaat mit Anteilen an der Großlandschaft Sudan und der Sahelzone ist durch tropisches Klima und verschiedenartige Savannenlandschaften geprägt. Etwa die Hälfte der Burkiner (Burkinabe) zählt zur politisch dominierenden Ethnie der Mossi, die bis zur Kolonisierung durch Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts in mehreren streng hierarchisch organisierten Reichen lebten. In Burkina Faso werden etwa 60 einheimische Sprachen gesprochen. Der Islam ist neben den traditionellen Glaubensvorstellungen die meistpraktizierte Religion. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt, zeichnet sich heute aber durch eine gewisse Stabilität und die kulturelle Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien aus. Regelmäßig wiederkehrende Dürreperiodensorgen oft für große Not der hauptsächlich als Bauern lebenden Bevölkerung. Amtssprache ist Französisch, Währung der CFA-Franc BCEAO (XOF). Am 16. September 2015 kam es zu einem Militärputsch der Präsidentengarde gegen die amtierende Übergangsregierung und den Übergangspräsidenten. Die Präsidentengarde, die als persönliches Machtinstrument des langjährigen Präsidenten Compaorés aufgebaut worden war, sieht nach dessen Abgang ihre Existenz durch die anstehenden freien demokratischen Wahlen gefährdet. In der Nacht vom 22. auf den 23. September unterzeichneten die Putschisten und die Armee einen Fünf-Punkte-Plan. Er sieht vor, dass sich die RSP aus Ouagadougou in ihren Stützpunkt Naaba Koom II zurückzieht. Ihren Posten in der Hauptstadt muss die Elitetruppe aufgeben. Quelle: Wikipedia.

Karte BF

Im Jahre 1983 begann und endete meine Reise durch mehrere westafrikanische Staaten im damaligen Obervolta. Als ich in Togo war, hörte ich von dem Militärputsch und die Grenze war gesperrt. Ich hatte meinen Rückflug mit einer Maschine des legendären französischen Globetrotterclubs „Le Point“ von Ouagadougou aus gebucht und musste bangen, ob ich überhaupt wieder in das Land einreisen werde können. Ich wartete an der Grenze und wenige Tage vor meinem Flug wurde diese wieder geöffnet. Bald darauf hatte das Land einen neuen Namen: Burkina Faso .

Ein Link zu den Buschtaxis (bitte ankicken):

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