El Salvador – „Meine” UN-Staaten – zum 41sten

Salvador

1989 besuchte ich von Guatemala aus das Land. Acht Jahre vorher hatte ich mit Frau und Tochter Mittelamerika bereist, aus Rücksicht meiner Familie gegenüber hatte ich wegen des aufkeimenden Bürgerkrieges El Salvador ausgeklammert.

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Grenzübergang zwischen Guatemala und El Salvador © Wolfgang Stoephasius

Offen gestanden war es keine gute Idee 1989 in das Land zu kommen. Der Krieg im Landesinneren war auf seinem Höhepunkt, außerdem hatte drei Jahre vorher ein fürchterliches Erdbeben die Hauptstadt heimgesucht. Mit viel Glück bin ich einem Mordanschlag entgangen. Aber auch heute noch bleibt das Land eines der gefährlichsten auf der Welt.

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Viehmarkt in dem Städtchen Sonsonate © Wolfgang Stoephasius

 

El Salvador (spanisch „Der Heiland“ oder „Der Erretter“) ist ein Staat in Zentralamerika und grenzt an Guatemala,Honduras sowie an den Pazifik. El Salvador, das in einem Erdbebengebiet liegt, ist das kleinste Land Zentralamerikas mit der gleichzeitig höchsten Bevölkerungsdichte.

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Ca. 90 % der Bevölkerung sind Mestizen, 9 % europäischer Abstammung und 1 % Indigene. Bis in die 1930er-Jahre gehörten etwa 20 % der Bevölkerung indigenen Völkern an. Hauptstadt ist San Salvador. Auf  21.041 km²  leben 7.332.000 Menschen. Währung ist der USD. El Salvador weist weltweit die höchste Rate gewaltsamer Tötungen auf und liegt dabei seit 2014 vor Honduras. Im Jahresschnitt kommen 16 Menschen pro Tag, das sind 60 pro 10.000 Einwohner durch Tötungsdelikte ums Leben. Im Sommer 2015 kam es zu einer weiteren Eskalation. Die Mordrate erreichte im Juni die Zahl 677 (mehr als 22 im Tagesdurchschnitt), im ersten Halbjahr waren es 2865 Morde, also über 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein in den drei Tagen vom 16. bis zum 18. August wurden 125 Morde registriert. 1983 wurde eine Verfassung erlassen, welche in Artikel 105 das Landeigentum auf 245 ha beschränkte. Das überzählige Land sollte mit Entschädigung an Genossenschaften transferiert werden. Teile der 14 Grundeigentümerfamilien El Salvadors versuchten mit Terror durch Todesschwadronen die Landreform aufzuhalten. Der Mord an Erzbischof Óscar Romero, einem der prominentesten Kritiker des Militärregimes, am 24. März 1980, wurde weltweit publik. In diesem „schmutzigen Krieg“ wurden viele kirchlich, politisch oder gewerkschaftlich organisierte Menschen Opfer der Todesschwadronen. Die brutalen Repressionen des Militärregimes trieben die Opposition in den bewaffneten Widerstand. Von 1980 bis 1991 kam es zu einem Bürgerkrieg in El Salvador, der am Ende rund 70.000 Tote, vorwiegend unter der Zivilbevölkerung, Tausende von Versehrten und Zerstörungen in Milliardenhöhe verursachte. Die Streitkräfte der Guerilla setzten sich aus einzelnen Verbänden von Kommunisten, Christen und Gewerkschaftern zusammen, die sich zur FMLN zusammenschlossen. Die US-Regierung unterstützte die Militärdiktatur in El Salvador. Quelle: Wikipedia

Elfenbeinküste – „Meine” UN-Staaten – zum 40sten

Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste ist ein Staat in Westafrika. Er grenzt an Liberia, Guinea, Mali, Burkina Faso und Ghana und im Süden an den Atlantischen Ozean. Das Land, das am 7. August 1960 die Unabhängigkeit von Frankreich erlangte, war jahrzehntelang politisch stabil und wurde durch die Einheitspartei PDCI (Parti Démocratique de Côte d’Ivoire) des damaligen Präsidenten Houphouët-Boignyregiert. Exporterlöse aus Kakao und Kaffee garantierten einen relativen Wohlstand. Innere Spannungen führten 1990 zum Ende der PDCI-Herrschaft und zusammen mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Verfall der Kakaopreise gipfelten die Konflikte in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand, der das Land 2002 in zwei Teile zerriss. Seit dem Friedensvertrag von 2007 wird an der Versöhnung und Wiedervereinigung der Elfenbeinküste gearbeitet. Auf  322.463 km² leben 20,32 Millionen Menschen.  Währung ist der CFA-Franc, Amtssprache Französisch. Im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen steht die Elfenbeinküste im Jahr 2011 auf Platz 171 von 187. Seit 1983 ist Yamoussoukro die offizielle Hauptstadt. Der Regierungssitz befindet sich in der früheren Hauptstadt Abidjan, die auch weiterhin das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes darstellt.

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Die Basilika Notre-Dame-de-la-Paix  (deutsch Unserer Lieben Frau des Friedens) in Yamoussoukro  ist mit etwa 8000 Quadratmeter Grundfläche (inklusive Außenflächen sogar etwa 30.000 m² Grundfläche) eines der größten Kirchengebäude der Welt. Nach jahrelangem Warten wurde die Basilika am 10. September 1990 von Papst Johannes Paul II. im Rahmen einer Afrika-Reise der Heiligen Gottesmutter Maria geweiht. Trotz ihres damaligen im Vergleich zu den Nachbarstaaten relativen Wohlstands war und ist die Elfenbeinküste ein Entwicklungsland mit großen sozialen Problemen, in dem der Katholizismus eine Minderheitsreligion ist. Daher kritisierten weltweit sowohl Menschenrechtsgruppen als auch viele Kirchenverbände die Zuwendungen für dieses Bauwerk, dessen Gesamtbaukosten sich angeblich auf umgerechnet über 200 Millionen Euro belaufen haben. Quelle: Wikipedia.

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Basilika © Wolfgang Stoephasius

Im Jahre 2004 kam ich auf meiner großen Reise durch Westafrika, die mich von Ghana bis in den Senegal führte, auch in die Elfenbeinküste. Der Weg nach Liberia führte mich mitten durch das Rebellengebiet, das Land befand sich im Bürgerkrieg. Zum Glück kam ich unbeschadet in Liberia an. Es war eine der spannendsten Reisen meines Lebens.

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Buschtaxi im Grenzgebiet zu Liberia © Wolfgang Stoephasius

 

Ecuador – „Meine” UN-Staaten – zum 39sten

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Ecuador  ist eine Republik im Nordwesten Südamerikas zwischen Kolumbien und Peru und hat etwa 15 Millionen Einwohner die auf 283.561 km² leben. Die im Andenhochland (Sierra) auf 2850 m gelegene Hauptstadt heißt Quito; die größte Stadt Guayaquil liegt in der Pazifikküsten-Ebene (genannt Costa). Landessprachen sind Spanisch für „interkulturelle Beziehungen“ sowie die indigenen Sprachen Kichwa und Shuar. Währung ist der US-Dollar.  Das Land ist nach der Äquatorlinie benannt, die durch das Staatsgebiet verläuft, wobei sich der Großteil desselben in der südlichen Hemisphäre befindet.

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Die zu Ecuador gehörenden Galápagos-Inseln befinden sich zwischen 928 km (kleinste Entfernung) und 1272 km (größte Entfernung) westlich der Küste im Pazifik. Ecuador ist gemessen am BIP pro Kopf nach Kaufkraftparitäten das viertärmste Land Südamerikas. Wie in den meisten lateinamerikanischen Ländern ist die wirtschaftliche Ungleichheit sehr groß: Während die oberen 20 % etwa 58 % des Nationaleinkommens erzielen, bleiben für die untersten 40 % lediglich 13 %. Quelle: Wikipedia.

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Die Landeshauptstadt Quito © Wolfgang Stoephasius

1985 war ich das erste Mal nach Ecuador und kam von Venezuela aus über Kolumbien, welches damals noch ein nicht gerade ungefährlicher Staat war, ins Land. 1991 organisierte ich eine Gruppenreise nach Ecuador mit Schwerpunkt Galápagos-Inseln.

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Naturwunder Galápagos © Wolfgang Stoephasius

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Naturwunder Galápagos © Wolfgang Stoephasius

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Naturwunder Galápagos © Wolfgang Stoephasius

Dschibuti – „Meine” UN-Staaten – zum 38sten

Dschibuti ist eine Republik in Ostafrika an der Meerenge Bab al-Mandab. Ihre Fläche ist geringfügig größer als Mecklenburg-Vorpommern. Sie grenzt im Norden an Eritrea, im Westen und im Süden an Äthiopien und im Südosten an Somalia bzw. das international nicht anerkannte Somaliland sowie im Osten an den Golf von Aden und das Rote Meer. Der Jemen liegt wenige Kilometer entfernt auf der anderen Seite des Roten Meeres.

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Dschibuti wurde 1977 von Frankreich unabhängig. Die Bevölkerung besteht zu etwa 60 % aus Somali und zu 35 % aus Afar, 792.198  Menschen leben auf 23.200 km². Hauptstadt ist Dschibuti, Amtssprache  Arabisch und Französisch und die Währung der Dschibuti-Franc (DJF). Dschibuti ist ein hochgradig unterentwickeltes Land; die Arbeitslosenquote lag 2005 bei offiziell 60 %. Die ausgeprägte Landflucht nach Dschibuti-Stadt lässt die städtische Arbeitslosigkeit weiter ansteigen, und etwa die Hälfte der Stadtbevölkerung lebt in Slums. Zwar sterben in Dschibuti kaum Menschen an Hunger, aber in Slums wie Arhiba haben die meisten Einwohner nicht ausreichend zu essen. Ein Hafenarbeiter verdient 500 dschibutische Franc (DJF) am Tag, was etwa 2,05 Euro entspricht (Stand: November 2010). Ein Laib Brot kostet 20 DJF, im Gegensatz dazu müssen andere Lebensmittel (z. B. Früchte) und Güter teuer importiert werden. Beim Human Development Index 2010 steht Dschibuti auf dem 174. Platz. Quelle: Wikipedia.

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Die Moschee in Dschibuti-Stadt © Wolfgang Stoephasius

2005 bin ich mit meinem Kumpel Walter am „Horn von Afrika“ unterwegs. Auf dem Weg von Äthiopien nach Eritrea (zwischen den beiden Ländern sind schon seit Jahren die Grenzen geschlossen) kommen wir auch nach Dschibuti. Durch Zufall lernen wir auf der vorgelagerten Insel Musha sogar den Präsidenten des Landes kennen.

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Tänze für den Präsidenten © Wolfgang Stoephasius

Dominikanische Republik – „Meine” UN-Staaten – zum 37sten

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Die Dominikanische Republik ist ein auf der Insel Hispaniola der Großen Antillen zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegener Inselstaat. Er umfasst den Osten und die Mitte der Insel, während das westliche Drittel der Staat Haiti einnimmt, die Landesgrenze hat eine Gesamtlänge von 388 Kilometern. Hauptstadt ist  Santo Domingo, die Währung der Dominikanischer Peso Landessprache Spanisch. Auf 48.730 km² leben 10.464.474 Menschen. Die Staatsangehörigen heißen auf Deutsch Dominikaner. Die Dominikanische Republik ist nicht zu verwechseln mit der kleinen Karibikinsel Dominica  über die ich im letzten Blog berichtet habe, deren Staatsangehörige heißen Dominicaner. Die Bevölkerung stammt im Wesentlichen von frühen europäischen Einwanderern überwiegend spanischer Herkunft und von afrikanischen Sklaven ab. Die Nachkommen der Sklaven stellen einen kleineren Anteil der Bevölkerung als in Haiti dar. Im Demokratie-Index 2012 liegt das Land auf Platz 60 und wird als eine „unvollständige Demokratie“ angesehen. Unter dem Präsidenten Hipólito Mejía Domínguez (2000–2004) war die Festnahme unliebsamer Journalisten gängige Praxis. Laut Reporter ohne Grenzen hat sich die Pressefreiheit in der Dominikanischen Republik unter Leonel Fernández Reyna (ab 2012 Präsident) zuerst verbessert (im internationalen Ranking lag das Land im Jahr 2006 auf Rang 52), dann jedoch drastisch (auf Platz 98 im Jahr 2009) verschlechtert. Nach einer Studie von “Transparency International” aus dem Jahre 2012 grassiert in keinem anderen Land der Karibik die Korruption so sehr wie in der Dominikanischen Republik und Haiti. Weltweit betrachtet liegt die DomRep auf Platz 118 von 174. Quelle: Wikipedia.

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Nach einer längeren Reise durch Kanada und die USA besuche ich im Jahre 1980 einige Karibikinseln. Zu dieser Zeit ist die Dominikanische Republik noch weit davon entfernt, eine All-Inklusiv-Touristenhochburg zu sein. Nach einigen Tagen in Santa Domingo auf den Spuren der spanischen Eroberer und Stranderlebnissen mit viel Rum in Boca Chica mache ich mich  auf den beschwerlichen Weg in Richtung Haiti.

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Dominica – „Meine” UN-Staaten – zum 36sten

Dominica

Dominica ist ein Inselstaat in den Kleinen Antillen in der östlichen Karibik. Der Staat erstreckt sich über die gleichnamige Insel und ist Mitglied des Commonwealth of Nations. Dominica liegt zwischen den französischen Karibikinseln der Übersee-Départements Guadeloupe im Norden und Martinique 25 km im Süden. Ungefähr 250 km im Westen liegt die unbewohnte venezolanische Insel Aves. Dominica ist 46,4 km lang und 25,6 km breit, die Fläche beträgt 746 km², hier leben 72.514 Menschen, die sich in 86,8 % Schwarze, 8,9 % Mulatten, 2,9 % Kariben und 0,8 % Europäer aufteilen. Die Insel gehört nach britischem Sprachgebrauch zu den „Leeward Islands“, welches der nördliche Teil der Inselgruppe ist, die im Deutschen und anderen Sprachen als Inseln über dem Winde bezeichnet wird. Hauptstadt ist Roseau, Währung der Ostkaribische Dollar und Landessprache Englisch. Neben der Amtssprache Englisch ist Antillen-Kreolisch, von den Einwohnern Patwa (Patois) genannt, als Umgangssprache verbreitet. Quelle: Wikipedia.

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Fokker der Fluglinie Liat © Wolfgang Stoephasius

Die Insel darf nicht mit der Dominikanischen Republik verwechselt werden, diese gehört zu den Großen Antillen. Während meiner Rundreise durch die Inselwelt der Kleinen Antillen kam ich im Jahre 1987 mit einem Kleinflugzeug von St. Vincent, einer Grenadineninsel in das kleine Land mit seiner fröhlichen Bevölkerung und tropischen Regenwäldern hinter blauen Stränden.

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Markt in Roseau © Wolfgang Stoephasius

Welterbestadt Regensburg

Regensburg ist zurzeit eine der angesagtesten Städte Deutschlands. Seit Regensburg  mit seinem mittelalterlichen Stadtbild im Jahre 2006 zum „UNESCO-Weltkulturerbe“ gekürt wurde, ist es in das Blickfeld des internationalen Tourismus gerückt. Die Besucher drängeln sich in den engen Gassen der Altstadt, die Lokale sind bestens besucht und die Preise haben in den letzten Jahren teilweise erheblich angezogen.

Hier einige Impressionen von unserem gestrigen Besuch in der 140 000-Einwohnerstadt, allerdings ohne Bilder der Steinernen Brücke, diese wird zur Zeit renoviert:

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Das Schild weist nicht in den Orient sondern in die Altstadt von Regensburg © Wolfgang Stoephasius

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Im Fürst-Anselm-Park © Wolfgang Stoephasius

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Der Bischofshof © Wolfgang Stoephasius

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Hier gibt es die besten Bratwürste der Stadt © Wolfgang Stoephasius

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Blick auf Altstadt mit Rathaus © Wolfgang Stoephasius

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Der ehrwürdige Dom © Wolfgang Stoephasius

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Köstlich: Pralinen im Cafe Prinzess © Wolfgang Stoephasius

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Die Brauereiwirtschaft Kneitinger © Wolfgang Stoephasius

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Empfehlenswert: der Bock vom Kneitinger (16 % Stammwürze) © Wolfgang Stoephasius

Deutschland – „Meine” UN-Staaten – zum 35sten

Deutschland

Deutschland (Vollform: Bundesrepublik Deutschland) ist ein föderal verfasster Staat in Mitteleuropa, der aus den 16 deutschen Ländern gebildet wird. Die Bundesrepublik ist ein freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat und stellt die jüngste Ausprägungdes deutschen Nationalstaates dar.

Bundeshauptstadt sowie bevölkerungsreichste deutsche Stadt ist Berlin. Nach dem Stand vom 31. Dezember 2014 hat unser Land  81.197.537 Einwohner die auf 357.340,08 km² leben.

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An Deutschland grenzen neun Staaten und naturräumlich im Norden die Gewässer der Nord- und Ostsee, im Süden das Bergland der Alpen. Es liegt in der gemäßigten Klimazone. Mit mehr als 81 Millionen Einwohnern zählt es zu den dicht besiedelten Flächenstaaten und gilt international als das Land mit der dritthöchsten Zahl von Einwanderern.

Deutschland ist Gründungsmitglied der Europäischen Union sowie deren bevölkerungsreichstes Land und bildet mit 18 anderen EU-Mitgliedstaaten eine Währungsunion, die Eurozone. Es ist Mitglied der UN, der OECD, der NATO, der G7 und der G20. Die Bundesrepublik gilt als politisch einflussreicher Staat in Europa und ist ein gesuchtes Partnerland auf globaler Ebene. Gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland die größte Volkswirtschaft Europas und viertgrößte der Welt. Im Jahr 2014 war es die drittgrößte Export- und Import­nation. Der Index für menschliche Entwicklung zählt Deutschland zu den sehr hoch entwickelten Ländern. Quelle: Wikipedia.

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Ja und da gab es noch den anderen deutschen Staat. Die Deutsche Demokratische Republik existiert  von 1949 bis 1990. Aus der Teilung Deutschlands nach 1945 entstanden, war sie bis zur friedlichen Revolution im Herbst 1989  eine kommunistische bzw. realsozialistische Diktatur unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands(SED), die sich zum Marxismus-Leninismus bekannte. Die DDR verstand sich als „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“ und deutscher Friedensstaat. Quelle: Wikipedia.

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Ich als fünfjähriger Knirps in Schlesien © Wolfgang Stoephasius

Am 19. August 1941 kam ich das erste Mal nach Deutschland, da wurde ich geboren. Und jetzt wird es kompliziert. Meine Geburtsstadt hieß Landeshut und lag in Niederschlesien. Heute gehört sie zu Polen und heißt nun Kamienna Góra

Die Oder-Neiße-Grenze, heute die deutsch-polnische Grenze, verläuft die Oder entlang bis zur Einmündung der Lausitzer Neiße, dann dieser folgend bis zur tschechischen Grenze. In ihrem nördlichsten Abschnitt verläuft sie durch Landgebiete; ganz im Norden teilt sie die Insel Usedom. Die Grenze ist 460,4 km lang. Davon beträgt die Länge des Landabschnittes der Grenze 51,1 km, die Länge des Wasserabschnittes auf den Flüssen und Kanälen 389,8 km, der inneren Meeresgewässer 19,5 km sowie die Länge im Hoheitsgewässer der Ostsee sechs Seemeilen (= 11,1 km). Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde von den drei Alliierten im Potsdamer Abkommens vom 2. August 1945 der Grenzverlauf zwischen Deutschland und der Republik Polen festgelegt. Eine verbindliche Festlegung sollte erst in einer noch bevorstehenden Friedensregelung getroffen werden. Hierdurch sollte etwa ein Viertel des deutschen Staatsgebietes in den Grenzen von 1937 unter vorläufige polnische beziehungsweise sowjetische Verwaltung gestellt werden. De facto wurden diese Gebiete dauerhaft vom bisherigen deutschen Hoheitsgebiet abgetrennt. Flucht und Vertreibung hatten zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen. Bis 1950 waren etwa 90 Prozent der deutschen Bevölkerung dieser Gebiete davon betroffen. Westlich dieser neuen Grenze befanden sich von 1945 bis 1949 die Sowjetische Besatzungszone Deutschlands sowie von 1949 bis 1990 die DDR. Seit dem 3. Oktober 1990 ist die Oder-Neiße-Grenze die Ostgrenze des wiedervereinigten Deutschlands. Der Verlauf der Grenze wurde nach 1951 nicht mehr verändert. Bereits kurze Zeit nach ihrer Gründung erkannte die DDR im Görlitzer Abkommen vom 6. Juli 1950 die damals real existierende Grenze an. Diese wurde im offiziellen Sprachgebrauch „Oder-Neiße-Friedensgrenze“ genannt, obwohl Stettin und Swinemünde westlich der Oder bzw. des Oder-Hauptarms Swine liegen. Die ebenfalls 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland erkannte am 7. Dezember 1970 im Warschauer Vertrag die Oder-Neiße-Linie unter dem Vorbehalt einer Änderung im Rahmen einer Friedensregelung als faktisch „unverletzliche“ Westgrenze der damaligen VR Polen an. Quelle: Wikipedia.

1947 kam ich nach Bayern und zwar zunächst nach Passau.

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Passau © Wolfgang Stoephasius

Die DDR habe ich im Jahr 1963 das erste Mal besucht.

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Das Brandenburger Tor 1963 © Wolfgang Stoephasius

Heute lebe ich in der schönsten Stadt der Welt!

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Die Frauenkirche in München © Wolfgang Stoephasius

„Meine” UN-Staaten – zum 34sten

 

Dänemark.

Dänemark

Das Königreich (dänisch Kongeriget Danmark ist ein souveräner Staat im nördlichen Europa und eine parlamentarische Monarchie. Zum Staatsgebiet gehören Dänemark und die Färöer, die beide geographisch zu Nordeuropa gehören, sowie Grönland, das zu Nordamerika zählt. Das Königreich Dänemark ist daher ein interkontinentaler Staat. Das Mutterland, der Teil zwischen der Skandinavischen Halbinsel und Mitteleuropa, umfasst eine Fläche von 43.094 km², wovon 23.872 km² auf die Halbinsel Jütland entfallen und der Rest auf Inseln.

Dänemark ist eines der zwölf Gründungsmitglieder der (am 4. April 1949 gegründeten) NATO und seit dem 1. Januar 1973 der Europäischen Union (bzw. ihrer Vorgängerin EWG). Die autonomen Gebiete Grönland und die Färöer führen eigene Flaggen, haben eigene Amtssprachen und gehören zur NATO, jedoch nicht zur EU. Das Land ist seit 24. Oktober 1945 Mitglied der UNO. Die einzige Landgrenze hat Dänemark zu Deutschland. Im dortigen, ehemals dänischen Südschleswig lebt eine dänische Minderheit. In Dänemark gibt es im zwischen 1866 und 1920 preußischen respektive deutschen Nordschleswig eine deutsche Minderheit. Dort ist Deutsch anerkannte regionale Minderheitensprache gemäß der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Landessprache ist Dänisch, auf den Färöern Färöisch und auf Grönland Kalaallisut. Das Kernland hat 43.094 km²,  Grönland 2,2 Mio. km² und Färöer 1.396 km². Die Einwohnerzahl beträgt im Kernland 5.659.715, auf Färöer 48.354 und auf Grönland 56.584 Menschen. Die Hauptstadt ist Kopenhagen und die Landeswährung die Dänische Krone (DKK). Quelle: Wikipedia

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Straßenszene in Kopenhagen © Wolfgang Stoephasius

Im Jahre 1974 unternahm ich mit meiner kleinen Familie mit R4 und Zelt auf dem Dachständer eine große Skandinavienreise, die uns bis ans Nordkap führte. Auf der sogenannten Vogelfluglinie kam ich damals das erste Mal ins Land. Es sollten noch viele andere folgen, insbesondere deshalb, weil ich in meiner Funktion im Vorstand der „International Police Association“ von München den Mitgliedern bei sogenannten  „Nordlandreisen“ die Schönheiten Skandinaviens erschloss. 2009 fuhr mit Zug und Bus bis in das nördliche Hanstholm bestieg dort das Fährschiff auf die faszinierenden Färöer-Inseln. Von dort ging es mit dem Schiff weiter nach Island und schließlich mit dem Flugzeug nach Grönland wo ich unglaubliche Naturerlebnisse hatte.

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Auf den Färöer-Inseln © Wolfgang Stoephasius

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Grönland: Abenstimmung in der Disko-Bucht © Wolfgang Stoephasius

„Meine” UN-Staaten – zum 33sten

Costa Rica. 

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Das Land (spanisch für „reiche Küste“) ist ein Staat in Zentralamerika, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Im Osten ist er durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik begrenzt. Das Land gilt als eines der fortschrittlichsten Lateinamerikas. So wurde die Armee bereits in den 1950er-Jahren zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft, das Land gewinnt mehr als 90 % seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen und der Ökotourismus wird stark gefördert. Rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Die Bevölkerung setzt sich aus 94 % Mestizen („Mischlingen“) und Weißen, 3 % Schwarzen, 1 % Indios, 1 % Chinesen und 1 % Sonstigen zusammen. Umgangssprachlich werden die Einwohner Ticos und Ticas genannt. Landeshauptstadt ist San José, im Land leben 4.301.712 Menschen auf 51.100 km², Währung ist der Colón (CRC).Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Region ist es seit den 1950er Jahren eine stabile Demokratie und blieb durch frühzeitige sozialpolitische Maßnahmen von der in Lateinamerika des 20. Jahrhunderts weit verbreiteten Problematik der sozialen Unruhen, Bürgerkriege und Diktaturen verschont. Angesichts damaliger bewaffneter Konflikte in benachbarten Ländern erklärte es 1983 seine „dauerhafte und aktive unbewaffnete Neutralität“ und wird auch als „die Schweiz Zentralamerikas“ bezeichnet. Quelle: Wikipedia.

Zusatz: In den 90ern des vergangenen Jahrhunderts kam es zu vereinzelten Übergriffen, bedingt durch den Bürgerkrieg in den Nachbarländern. So wurden 1996  auch eine deutsche und eine schweizerische Touristin entführt. Das waren aber absolute Einzelfälle.

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1980/81 kam ich auf meiner Reise durch Zentralamerika mit Frau und Tochter von Panama her ins Land und reiste weiter nach Nicaragua.

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Zwischen Panama und Guatemala waren wir mit den legendären Tica-Linienbussen unterwegs  (auf den Link clicken):