Die Wanderung von München nach Venedig (Rückblick)

 Tag 28: Von Verona nach San Bonifacio.

Am Abend vorher haben wir uns über unsere weiteren Planungen unterhalten. Uns bleiben noch ganze sechs Tage, bis wir in Venedig sein müssen, weil wir dort das Hotel vorausgebucht haben und anschließend den Zug von Venedig zurück nach München nehmen, aus Kostengründen haben wir die Tickets vorausgebucht. Vor uns liegen noch ungefähr 150 Kilometer Wanderstrecke oft an stark befahrenen Straßen und durch kulturträchtige Städte. Wir beschließen einen Teil des Weges mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen, um so Zeit zu sparen und mehr von den Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Wir nehmen den Stadtbus zum Bahnhof und stellen fest, dass der Bahnbus nach San Bonifacio gerade abgefahren ist und müssen anderthalb  Stunden auf den nächsten warten. Zu unserer Freude handelt es sich um einen modernen Reisebus und wir sitzen bequem auf den Vordersitzen. An unserem Zielort irren wir zunächst mal wieder relativ orientierungslos herum, lassen uns schließlich  auf eine gigantische Pizza nieder. Im ordentlichen Hotel „Stadio“ finden wir für einen fairen Preis eine Übernachtungsmöglichkeit. Das nicht allzu weit entfernte Städtchen Soave soll sehr malerisch sein und wir versuchen den Fußweg dorthin zu finden, den gibt es nicht und wir müssen der irre stark befahrenen S11 folgen. Zum Glück erwischen wir einen Bus und sind in wenigen Minuten in dem pittoresken mittelalterlichen Städtchen.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Wir kehren in einer Enoteca auf einen hervorragenden Dessertwein ein.

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(c) Wolfgang Stoephasius

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(c) Wolfgang Stoephasius

Anschließend steigen wir  hinauf zur Burganlage.

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(c) Wolfgang Stoephasius

In einem Laden lösen wir das Busticket für die Rückfahrt, es kostet die Hälfte von dem Betrag, den man beim Busfahrer entrichten muss. Der Bus hält direkt vor unserem Hotel in San Bonifacio. Im Ort gibt es jede Bars und Pizzerias, aber wir finden kein vernünftiges Restaurant. So entschließen wir uns, im Hotelrestaurant zu essen und werden mit einem hervorragenden mehrgängigen Menü belohnt.

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