Die Wanderung von München nach Venedig (Rückblick)

 Tag 19: Von Tramin nach Nave S. Felice             

Heute marschieren wir zeitig los, wir haben eine größere Etappe vor uns. Durch das verschlafene Tramin geht es talwärts.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Wir wandern durch nebelige Landschaft entlang des Hanges durch Wald, schließlich geht es weiter talwärts in das malerische Kurtatsch, wo wir  kurz auf einen Espresso einkehren. Als wir aus dem Stehcafe heraustreten, scheint die Sonne.

ÜberNeumarkt

(c) Wolfgang Stoephasius

Entlang der wenig befahrenen Straße geht es weiter abwärts nach Neumarkt und treffen an der Etsch wieder auf den Goetheweg, der hier bestens ausgebaut und zugleich Radweg ist. Wir folgen ihm kerzengeradeaus in Richtung Süden. Am Ortsrand von Salurn, dort wo die Sprachgrenze ist, wartet eine sogenannte „Radlerkneipe“ auf Kundschaft. Wir kehren auf eine Portion Pasta ein, wandern auf dem Rad-Fußweg weiter, überqueren die „Grenze“ und kommen in die Provinz Trento.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Wir sind an die 30 Kilometer gewandert, als wir das Straßendorf Nave S. Felice erreichen. Mangels Alternative beziehen wir zähneknirschend das Hotel „Nave“, 80 Euro für die Nacht übersteigt eindeutig unser Budget. Aber das heimelige warme Zimmer entschädigt uns und im Hotelrestaurant gibt es eine ausgezeichnete Pizza zum Abendessen. Wir beschließen den Tag mit einem Glas Sambuco an der Bar des Hotels.

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(c) Wolfgang Stoephasius

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