Die Wanderung von München nach Venedig (Rückblick)

 Tag 17: Von Bozen nach St. Michael     

Wir wohnen in Bozen in einem guten Hotel im Süden der Stadt. Die letzte und größte Etappe unserer Wanderung wollen wir ruhig angehen und frühstücken erst einmal in aller Seelenruhe. Es ist schon 10 Uhr als wir uns auf den Weg machen. Wir marschieren neben der Hauptstraße flott voran, überqueren die  Etsch und sind nun auf dem gut ausgeschilderten Wanderweg. Steil steigen wir hinauf zum Schloss Sigmundskron. Unter uns liegt Bozen mit dem Schlern im Hintergrund.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Unterhalb des  Eingangs zur Ruine, der Extrembergsteiger hat hier ein wunderbares Freilichtmuseum geschaffen, steht ein Bus. Und wir sehen eine Menge bekannter Gesichter. Die „International Police Association“ aus München, deren Vorsitzender ich vor vielen Jahren war, ist auf Reisen. Wir schütteln Hände und bedauern, nicht mit unseren Bekannten  ins Museum gehen zu können, wir werden es uns für das nächste Jahr aufheben.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Wir passieren das ehemalige Spitzenrestaurant“ Marklhof“ und sind völlig überrascht, dass die Traditionswirtschaft geschlossen ist.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Zunächst durch Wald und weiter zwischen Weinbergen wandern wir hinüber nach Girlan.

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(c) Wolfgang Stoephasius

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(c) Wolfgang Stoephasius

Im Ort kaufen wir uns Vintschgerl und Speck und lassen uns später beim Kirchlein Maria Rast nieder, genau der richtige Ort, um Brotzeit zu machen. Weiter geht es nach St. Michael in der Großgemeinde Eppan. Wir schauen bei der Touristeninformation vorbei und die hilfsbereite junge Dame empfiehlt uns eine günstige Übernachtungsmöglichkeit bei Frau Christine.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Wir haben ein freundliches Zimmer mit Blick auf Weinberge und Dolomiten und sind 15 Kilometer gegangen, aber noch voller Unternehmungslust. So spazieren wir hinauf zur Wallfahrtskapelle „Gleif“.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Anschließend geht es hinüber zum Wirtshaus „Steinegger“ und lassen uns dort den guten Weißen schmecken. Es wird kühl unter klarem Himmel, der Tag verabschiedet sich und wir kehren in St. Michael in der urigen Wirtschaft „Heuschupfen“ zum Abendessen ein. Im Gästezimmer unserer Unterkunft unterhalten wir uns noch eine Weile mit Frau Christine bei einem Glas Roten und sie erzählt uns von ihren Anfeindungen, die sie immer wieder erlebt, weil sie mit einem „Welschen“, einem Italiener, verheiratet ist.

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(c) Wolfgang Stoephasius

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