Die Wanderung von München nach Venedig (Rückblick)

Tag 8: Von Kematen nach Patsch

Am Morgen muss ich meiner „besseren Hälfte“ eine Zecke aus der Schulter heraus operieren. Frau Lang, unsere Wirtin, ist nett und gesprächig und wir lassen uns bei dem ausgiebigen Frühstück viel Zeit. Es ist wieder spät, als wir losziehen und vorbei am Kirchlein von Aufling nach Völs marschieren. Mit der Reiseführerbeschreibung kommen wir mal wieder überhaupt nicht zurecht und laufen entlang der zum Glück wenig befahrenen Autostraße in Richtung Innsbruck. Vor Mautberg steigen wir vorbei am Natterer See hinauf nach Natters. Dort ist Schützenfest, der richtige Ort Mittagsrast zu halten. Das gewöhnungsbedürftige Schnitzel ist nicht gerade billig, dafür kommt der Kartoffelsalat aus dem Eimer direkt vom Discounter und serviert wird das Ganze mit Plastik.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Nach anfänglichen Orientierungsproblemen finden wir den Weiterweg, kommen in einen Wald und folgen der Markierung hinunter nach Gurberbach, überqueren die alte Brennerstraße und unterqueren durch einen Tunnel die Bahngleise. Nach einem kleinen Umweg steigen wir steil hinauf in den Weiler Vill und wandern über die Hochebene von Igls. Nach dem steilen Ab- und Aufstieg genießen wir den Weiterweg auf der Hochebene nach Patsch. Heute sind wir 20 Kilometer gewandert. Im Wiesenhof beziehen wir unser Zimmer direkt über dem Kuhstall. Zum Ausgleich leisten wir uns im nahegelegenen Hotel Bär ein fürstliches Abendessen.

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