Die Wanderung von München nach Venedig

Tag 6: Von Mittenwald nach Seefeld

Ab und zu zeigt sich hinter dunkeln Wolken die Sonne. Wir haben die üblichen Orientierungsprobleme, bis wir den Einstieg zu unserem Weiterweg zu finden. Wir folgen mehr oder weniger dem Weg der jungen Isar, welche klares grünes Gletscherwasser führt.

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(c) Wolfgang Stoephasius

Immer wieder regnet es und wir müssen die Schirme aufspannen, die Rucksäcke wasserdicht verpacken. Bei Scharnitz gehen wir über die österreichische Grenze und denken an die lästigen Kontrollen vor Schengen. Wir freuen uns nicht nur über die offenen Grenzen in Europa sondern auch über die Sonne, die nun wieder scheint. In einem Laden kaufen wir uns Tiroler Sauermilch, eine Art Kefir, und essen ein Käsbrot, das ist unsere Mittagspause. Der Weiterweg führt entlang des Brambaches, einem Nebenarm der Isar. Irgendwann folgen wir der Bahnlinie hinauf durch den Wald. Vor Seefeld passieren wir eine historische Ritterburg, die sich als Kunstburg, das sogenannte „Playcastle“, entpuppt. In Seefeld müssen wir uns zur vorbestellten Unterkunft durchfragen, das „Batzenhäusl“ liegt im Ortskern. Die heutige Etappe war mit 22 Kilometern nicht allzu lang. Das Hotel „Kaltschmid“ gehört zu unserer Pension und wir dürfen dort auf der Dachterrasse im Wirlpool sitzen und genießen den Blick auf das Karwendel unter blauem Himmel.

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