Inspirationen aus Berlin

Brandenburger Tor

Der Raum der Stille im Brandenburger Tor lädt ein zur Besinnung und man hat die Gelegenheit das Gebet der Vereinten Nationen nachzusprechen:

„Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.
Amen.“

Berlin Mitte:

Alexander von Humboldt:

“Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.”

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“

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Kreuzberg:

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Markthalle Neun in Kreuzberg:

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Charlottenburg und Theater des Westens:

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Bis zum nächsten Mal! 

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Ein Tag in Berlin

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Im Willy-Brandt-Haus ist eine Ausstellung über die besten Fotografen der Welt, nämlich die welche den Worlpress-Preis gewonnen haben.

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Wir spazieren von Kreuzberg ins Regierungsviertel und besuchen den Ullstein-Verlag, der in einem wunderschönen historischen Gebäude residiert. Dort bespreche ich den Fortgang beim Entstehen meines Buches.

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Zurück in Kreuzberg beobachten wir schockiert die Drogendealter um den Görlitzer Park. In der Markthalle Neun ist „Streetfood Festival“ mit internationalen Essenständen. Wir bedienen uns mit koreanischem Essen, spanischen Tapas und Wein aus Brandenburg.

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Der Tag endet in der Kantstraße im „Theater des Westens“ mit „Ich war noch niemals ind New York“, ein fröhliches Musical mit Liedern von Udo Jürgens, es macht Spaß.

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Ein kleines Wunder

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Die Fahrt mit dem Flixbus ging ziemlich flott und nach sieben Stunden Fahrtzeit waren wir am ZOB in Berlin, gleich nebenan ist das IBIS in dem wir wohnen. Es war blauer Himmel und wir haben uns mit U-Bahn und Bus gleich auf den Weg gemacht. Vor zwei Tagen wurde Richtfest am Hohenzollernschloss gefeiert. Das Original war ja nach dem Krieg gesprengt worden und es wurde der hässliche DDR-Bau „Palast der Republik“ gebaut. Nach langem Hin und Her und Suche nach Sponsoren fiel die Entscheidung das Schloss wieder zu errichten. Richtfest sollte 2016 sein. Es scheint also tatsächlich in Berlin auch anders zu gehen, nämlich dass ein Bauwerk eher als geplant fertig wird.

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An dem lauen Abend freuten wir uns über ein deftiges Abendessen im Garten des „Nußbaum“ im Nikoleiviertel.

Sierra Leone und die Pinakothek der Moderne in München

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Was hat wohl die Pinakothek der Moderne in München mit Sierra Leone zu tun? Eigentlich gar nichts – und dennoch gibt es eine Story dazu, hier ist sie:

Auf meiner großen Reise durch Westafrika im Jahr 2007 mache ich mich in der Stadt Bo in Sierra Leone auf den Weg in die Hauptstadt, nach Freetown. Nach kurzer Fahrt mit dem Motorradtaxi  bin ich in stockdunkler Nacht kurz vor 5 Uhr am Busbahnhof. Der Platz in der letzten Reihe des Minibusses ist gerade noch zum Ertragen. Bereits um 5:10 Uhr geht es los – und die Straße ist im Wesentlichen recht ordentlich. Zu meiner Überraschung bin ich schon um 10:30 Uhr am Ziel. Ich habe mir den Stadtplan aus meinem Reiseführer  herauskopiert – und kann mich so leicht orientieren. Als wir in der Nähe des im Führer empfohlenen „Place Guesthouse“ sind, bitte ich den Fahrer zu halten. Ein Junge mit Schubkarren verlädt  mein Gepäck und bringt mich dort hin. Für gut 8 Euro habe ich eine recht ordentliche Unterkunft mit eigenem Bad – allerdings gibt  es kein fließendes Wasser, dafür einen großen gefüllten Eimer. Auf dem Gang  begegnet mir ein Tscheche, der in Tasmanien lebt. Er ist auf einem Turbotrip mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Richtung Südafrika und vor unglaublich kurzer Zeit in Marokko gestartet. Der sympathische Siebzigjährige muss ein verdammt gutes Sitzfleisch haben. Wir sitzen am Abend bei einigen Gläsern kühlen lokalen Bieres lange zusammen  und er erzählt  mir einen Teil seiner Lebensgeschichte. Vor dreißig Jahren ist er nach Australien ausgewandert, aber nicht etwa mit Schiff oder Flugzeug. Nein, er ist auf dem Landweg und später natürlich mit einigen Seepassagen dort hin gereist. Er wollte unbedingt die Reise von zwei seiner Landsleute nachvollziehen. Hanzelka & Zikmund unternahmen 1947  mit dem Tatra T87 eine spektakuläre Weltreise. Der schnittige Tatra  war technisch seiner Zeit  um Jahre  voraus. Sie konnten ihre Träume allerdings nicht alle verwirklichen, weil die Tschechoslowakei während ihrer Reise  kommunistisch geworden war und den Weltreisenden in vielen Ländern das Visum verweigert wurde. In Australien hat Jan in seinem Beruf als Textilingenieur gearbeitet. Nach seiner Pensionierung begann er die Route der beiden Abenteurer mit öffentlichen Verkehrsmitteln nachzufahren, aber auch die Teile zu bereisen, welche von ihnen geplant waren, aber nicht durchgeführt werden konnten.  Jan hatte als Bub die Reiseberichte der beiden Abenteurer fasziniert im Radio verfolgt.

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Genau ein solcher Tatra steht in der Designer-Abteilung der Pinakothek der Moderne. In einer Sonderausstellung wurde vor einigen Jahren in Zusammenhang mit dieser Limousine die Geschichte der abenteuerlichen Reise erzählt, die hatte ich mir damals angesehen – und so schließt sich der Kreis.

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Chiang Mai im Norden Thailands

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Im Herbst 2009 waren Renate und ich wieder auf Weltreise. Erstes Ziel war Thailand und vom Norden dieses Langes ging es den Mekong hinunter.

Hier sind einige Impressionen aus Chiang Mai.

Wir haben uns gleich zu einem Kochkurs eingeschrieben und wissen nun zumindest, wie aufwändig die Thai-Küche ist und wie viel man schnipseln muss. Das Selbstgekochte hat gar nicht schlecht geschmeckt.

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Ein Ausflug führte uns in die dschungelbewachsenen Berge und wir konnten den badenden Arbeitselefanten zuschauen, ließen uns von einem Ochsenkarren ziehen, erkundeten auf dem Elefantenrücken die üppige Landschaft und trieben mit einem Bambusfloß flussabwärts.
Das Ganze war zwar ziemlich touristisch, aber dennoch ein schönes Naturerlebnis.

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In Chiang Mai und Umgebung gibt es 300 Thai-Tempel (Wats). Mit  Tuk Tuk (Motorradrikscha) und offenem Minivan ging es auf kurvenreicher Straße zum 16 km entfernten Doi Suthep, auf einem Hügel gelegen, der sehenswerteste Tempel in Nordthailand. Eine steile Naga-Schlangen-bewehrte Treppe führt hinauf zu dem goldenen Heiligtum. Dort werden im Chedi (goldene Pagode) Relikte Buddhas aufbewahrt, die einst von einem weißen Elefanten dorthin gebracht wurden.

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Das Rätsel um den Adam -Das ist ist die Lösung-

Die Bronzefigur steht im Atrium der BayernLB, Brienner 18.

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Hier ist die Geschichte dazu: Der Bildhauer Toni Brüchert ist 1946 in Vilshofen geboren und hat 1974 mit dem Diplom der Bildenden Künste in München sein Studium abgeschlossen. Ich habe ihn im Jahre 1990 kennengelernt und zwar durch meinen Freund und ehemaligen Polizeichef von Pietrasanta. Der Name der italienischen Kleinstadt in der Provinz Luca (nördliche Toskana) lautet auf Deutsch „Heiliger Stein“. In den Bergen dahinter wird der weiße Marmor gewonnen und so haben sich eine ganze Reihe von Steinmetzen und Bildhauern in dem Städtchen niedergelassen.

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Der bedeutendste Künstler der dort arbeitet ist der Kolumbianer Fernando Botero, wohl einer der bedeutendsten Bildhauer unserer Zeit.  Berühmt sind seine  üppigen Figuren, wie hier der kleine Legionär, welchen er dem Ort gestiftet hat. Durch Vermittlung von Toni Brüchert hatte ich Gelegenheit diesem Genie bei der Arbeit zuzusehen.

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 Von 1981 bis 1985 arbeitete Toni Brüchert an der drei Meter hohen Bronzefigur, die im August 1988 im Innenhof der BayernLB aufgestellt wurde. Die Skulptur wechselte mehrmals den Aufstellungsort innerhalb der Bank und steht seit einigen Jahren wieder im Innenhof.

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Toni Brüchert arbeitete später an einer „Eva“. Der Plan war, diese dem „Adam“ beizustellen. Dabei stürzte er von der Leiter und fügte sich schwere Verletzungen zu, die ihn daran hinderten weiter zu arbeiten. Wir standen noch einige Jahre in Verbindung und um die Jahrtausendwende verliert sich seine Spur. Seine Ateliers in der Münchner Clemensstraße und in Pietrasanta bestehen schon längst nicht mehr. In etlichen Auktionshäusern in Europa und Übersee werden allerdings nach wie vor Skulpturen von ihm angeboten, er selbst hat sich wie man so sagt in „Luft aufgelöst“.

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Der Künstler hat über das Werden des „Adam“ ein Buch geschrieben. Für Kunstinteressierte hochinteressant, sieht man doch in dem aufwändig gestalteten Werk, wie ein solches Kunstwerk entsteht. Dieses Buch kann man bei der Information der BayernLB zum symbolischen Preis von 10 Euro erwerben, der Erlös geht in vollem Umfang an „Sternstunden“.

Gut gebrüllt Löwe

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Eine Installation von Ottmar Hörl im Kaiserhof der Residenz weist den Weg.

Zurzeit ist in der Münchner Residenz die Wanderausstellung zum Thema Bayerischer Löwe zu sehen. Sie wird auch in anderen bayerischen Städten zu sehen sein. Hier ist der Link (einfach drauf klicken):

http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/aktuell/aktuell/loewen-ausstellung.htm

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In einer Kabine kann man das Gebrüll des Königs der Tiere hören oder sich selbst als brüllender Löwe betätigen.

Und so brüllt der Löwe (auf den Link klicken):

https://youtu.be/uWIWnL414Lo

Permanent sind im Ausstellungssaal der Residenz die Originale der Wächterlöwen zu sehen. Es wird wohl allemal wirksamer sein, hier die Nasen zu streicheln.

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Die Ausstellung zeigt unter anderem eine Zeichnung des münchnerisch-bayerischen Löwen von Olaf Gulbransson, die ich aus urheberrechlichen Gründen hier nicht wiedergeben kann. Sie ist erschienen am 2. August 1922 im Simplicissimus. Der Text könnte, vielleicht mit der einen oder anderen Abwandlung, genauso gut gestern geschrieben worden sein:

„Ich pfeif`auf die Internationale, Hauptsach ist, dass wir an guad`n Fremdenzuzug hamm, und als Deutscher sag`I: Los von Preußn.“

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Vor 129 Jahren starb König Ludwig II.

Das Foto habe ich dem Blog „Münchner Geschichten“ entnommen

Das Foto habe ich dem Blog „Münchner Geschichten“ entnommen

„Ein ewig Rätsel will ich bleiben…“ hat der König einst selbst formuliert. Als in den Abendstunden des 13. Juni 1886 König Ludwig II. und der Irrenarzt Dr. Gudden im Starnberger See den Tod fanden, wurde dieser Mythos wohl für alle Zeiten zementiert.

Es gibt keinerlei stichhaltigen Indizien, dennoch nehmen die Spekulationenen  über den Tod des Königs kein Ende.

Vielleicht kommt der ehemalige Leitende Kriminaldirektor Wilhelm Wöbking mit seinem Buch „DER TOD KÖNIG LUDWIGS II. – Eine Dokumentation“  der Wahrheit noch am nächsten. Immerhin hatte er Zugang zum Geheimarchiv der Wittelsbacher und hat den Tod nach kriminalistischen Erkenntnissen durchleuchtet. Der Band mit über 400 reinen Textseiten wurde aus Anlass des  100sten Todesjahres 1986 bei „Rosenheimer“ veröffentlicht und ist heute nur noch antiquarisch erhältlich.

In Anerkennung der Leistungen des Monarchen und aller Deutungen zum Trotz, haben sich am Samstag „Königsfreunde“ in der Gruft der Michelskirche eingefunden, um des „Kini“ zu gedenken.

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Auf dem Weg zum Marienplatz, wo  Stadtgründungsfest gefeiert wurde, haben sie mit ihrer bayerischen Tracht ganz nebenbei unter den Touristen für Staunen gesorgt und waren ein begehrtes Fotoobjekt!

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