An den Ufern der heiligen Flüsse 100 Millionen Menschen: 55 Tage. 3 Flüsse. 1 Glaube

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Heute  hat es mich wieder einmal ins Kino geführt. Der Film über das indische  Kumbh-Mela, wohl das größte religiöse Fest der Welt ist ein opulentes Werk und bringt uns Westlern die so fremde Welt des Hinduismus vielleicht ein ganz kleine wenig näher. Vor allem zeigt es, dass wir Menschen bei aller Verschiedenheit doch auch irgendwie gleich sind.

Der Film ist eine Dokumentation über eine Gruppe außergewöhnlicher Menschen, die auf dem hinduistischen Kumbh-Mela-Fest ihren Glauben feiert.

Das Kumbh-Mela-Fest ist das größte hinduistische Glaubensfest und zieht tausende von Menschen aus aller Welt an. Hier kommen spirituelle Größen und außergewöhnliche Menschen zusammen, wie z. B. der Hatha Yogi Baba: Er hat der weltlichen Gesellschaft bereits entsagt, um zurückgezogen als Mönch zu leben, als er eines Tages ein ausgesetztes Baby an seiner Türschwelle findet und sich dessen annimmt. Oder der zehnjährige Kishan Tiwari, der vorgibt ein Waise zu sein und noch nicht weiß, in welche Richtung sein Schicksal ihn führen wird: Etwa zu Mumbais Mafia?

Ein Foto von einer persönlichen Begegnung mit Sadhus am Fuße des Himalaja:

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Hier ist der Trailer zu dem Film (auf den Link klicken):

https://youtu.be/yinO5n0kCsI

Im Jahre 1995 lief mein absoluter Lieblingsfilm über Indien in den Kinos.

„Broken Silence“.

Nachdem der Kartäuser-Pater Fried Adelphi an die zwei Jahrzehnte in der Abgeschiedenheit eines Schweizer Klosters verbracht hat, beauftragt ihn sein Prior, die Besitzerin des Klosters ausfindig zu machen, um den nach beinahe 100 Jahren auslaufenden Erbpachtvertrag zu verlängern. Diese lebt als geheimnisumwitterte Vulkanologin völlig zurückgezogen irgendwo in den Bergen Indonesiens. Von seinem Schweigegelübde entbunden, tritt Fried seine Reise an und erlebt bereits im Flugzeug den zu erwartenden Kulturschock. Er verliert seine Geldbörse, die seine Sitznachbarin, die afroamerikanische Schlagzeugerin Ashaela aus New York, unbemerkt an sich nimmt. Aus Flugangst bricht Fried die Reise am Flughafen von Delhi ab, um sie per Schiff fortzusetzen, bekommt jedoch ohne Geld gleich Schwierigkeiten.

Ashaela lädt ihn nun ein, zahlt das Hotel und verspricht, den Kartäuser zu begleiten. So beginnt eine gemeinsame Reise durch Indien von Delhi nach Bombay nach Kalkutta. Fried lernt gegen innere Widerstände, seine Kleidung dem Klima anzupassen, und Ashaela gesteht ihm am Ende die Herkunft der Reisekasse. Sie leidet an einer unheilbaren Krankheit und wird sterben. Mit ihrer Hilfe kann Fried jedoch seine Aufgabe erfüllen, bevor er das Mädchen am Palmenstrand nach ihrem Willen bestattet, obwohl er dazu gegen seine Auffassung verstoßen muss. Vor seiner Heimkehr reist er nach New York, um Ashaelas Freundin ihre Trommelstöcke zu bringen.

Anschließend sucht Fried eine Kirche auf, um zu beichten. Er gerät an Pfarrer Mulligan, der als künftiger Kirchenfürst mit Handy im Beichtstuhl sitzt, um für den Bischof und seine Beförderung erreichbar zu sein. Hier beginnt auch der Film: Der Kartäuser beichtet Stück um Stück, was ihm widerfahren ist und was er getan hat, der New Yorker Kirchen-Manager hört ihm zu, erst unwillig und ungeduldig, dann immer interessierter. Der Zuschauer erlebt das Roadmovie im gleichen Tempo in den Rückblenden. Am Ende weiß Mulligan, bei wem er demnächst zur Beichte gehen wird.

Vielleicht findet ihr die DVD dazu in einer Bibliothek. Für jeden der ein klein wenig über Indien und die Welt wissen möchte ein absolutes Muss.

Hier ist der Trailer (leider gibt es den ganzen Film nicht auf Youtube) Auf den Link klicken:

https://youtu.be/jdTbkDh5t6s

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