Auf dem Land vor den Toren Londons

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Es ist unglaublich, wie schnell man aus dem Moloch London heraus ist. Wir nehmen den Bus und sind in einer halben Stunde im Örtchen Richmond.  Wir spazieren vorbei an kleinen Häuschen mit bunten Vorgärten zum Richmond-Park, eine weite savannenähnliche Fläche. Gleich am Eingang treffen wir auf eine große Herde Hirschkühe, auf der anderen Seite steht ein Rudel Damwild. Drei junge Leute bitten uns ein Foto von ihnen zu machen. Einer der Drei trägt den Pakor, die typische Kopfbedeckung der Paschtunen. Ich frage ihn, ob er aus Afghanistan oder Pakistan komme. Seine Heimatstadt ist  Multan in Pakistan, dabei ist seine Gattin, eine freundliche junge Frau mit Kopftuch und deren Bruder. Die drei sind davon angetan, dass ich auch schon in Multan gewesen bin und mich gut an das riesige Sufi-Mausoleum erinnern kann. Wir haben einen netten Smaltalk und verabschieden uns, sie sind immer noch erstaunt, dass ein Europäer wie ich in Pakistan gewesen ist und sich dort wohl gefühlt hat. Es ist ganz einfach so, dass nur einige verwirrte Geister Terroristen sind und die weitaus überwiegende Zahl der Muslime aber freundliche hilfsbereite Menschen! Eine riesige knorrige Eiche steht auf der Wiese. In einem Eichenwald liegt eine weiße Villa. Grüne Sittiche sitzen in Büschen neben einem kleinen See. Zurück in Richmond trinken wir bei „Nero“ Kaffee und essen dazu Lemon-Cheese-Cake. So entspannt kann ein Nachmittag am Rande der Metropole sein.

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