Tröglitz – keine guten Nachrichten zu Ostern

In der Nacht vom Karfreitag zum Karsamstag wurde das geplante Asylbewerberheim in Tröglitz in Brand gesetzt. Ein Verbrechen bei welchem auch der Tod von Menschen in Kauf genommen wurde, denn das Haus war noch bewohnt. Bald darauf erhielt der Landrat, der sich für die Unterbringung von 40 Flüchtlingen in dem Ort stark macht,  eine Botschaft per Mail in welcher ihm mit Enthauptung gedroht wurde.

Da mutet es schon seltsam an, dass in der Bundespressekonferenz vom 6. März der Sprecher des Bundesinnenministeriums Dr. Tobias Plate von lediglich zwölf rechtsradikalen Gefährdern aber von 270 islamistischen Gefährdern spricht.

Nach Recherchen von „Zeit online“ sind  nach der Wiedervereinigung im Jahre 1990 mindestens 152 Menschen durch Rechtsradikale umgebracht worden, bei achtzehn weiteren Tötungsdelikten ist strittig, ob sie dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen sind. Von offizieller Seite wird  allerdings nur von  63 gesprochen.

Es ist zum Verzweifeln. Selbst die Schreckenstaten der NSU haben bei unseren Verfassungsschützern, die sind es, welche die Zahlen an die zuständigen Ministerien liefern, nicht zum Umdenken geführt. Die Gefahr von rechts wird nach wie vor bagatellisiert. Armes Deutschland!

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