Tsipras sieht „wunderbare Zukunft“ mit Russland

Tsipras gibt der russischen Nachrichtenagentur Tass ein Interview und brüstet sich damit, dass Russen und Griechen den größten Blutzoll im Zweiten Weltkrieg entrichtet hätten. Ist sich der Mann eigentlich bewusst, welches Unheil er mit solchen Aussagen anrichtet? Gewiss hat Griechenland fürchterlich unter der Besatzung durch Hitlerdeutschland mit seinen italienischen und bulgarischen Verbündeten gelitten. Unbestritten ist auch, dass die russische Bevölkerung wohl am meisten zu erdulden  hatte. Was aber ist mit den Ukrainern, den Polen, den Menschen im ehemaligen Jugoslawien?  Mit solchen Aussagen verliert der griechische Premier die letzten Sympathien bei den Menschen der europäischen Nationen, welche von Nazideutschland überfallen wurden  und die  durchaus Empathie für die derzeitigen Nöte der einfachen griechischen Bevölkerung zeigen. Nicht vergessen sollte man in diesem Zusammenhang, dass an den menschenverachtenden Repressalien gegen die Zivilbevölkerung die griechischen Sicherheitsbataillone maßgeblich mit beteiligt waren. Deren Angehörige wurden für ihre Verbrechen nie zur Verantwortung gezogen und viele von ihnen waren später in verantwortlichen Positionen bei Polizei und Militär vertreten. Einem davon bin ich begegnet, als ich in den neunziger Jahren als Gästeführer für die International Police Association (IPA) eine griechische Gruppe durch München führte. Er fragte mich, wo unter den vielen Denkmälern in der Stadt eine Statue für Adolf Hitler stünde. „Stellt ihr in Griechenland Ehrenmäler  für Schwerstverbrecher auf?“ fragte ich ihn. „Hitler war kein Krimineller, Hitler war ein Gentleman“ war seine Antwort.

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