Fußball und Politik

Der gestrige 7:0 Sieg im Achtelfinale der Championsleague gegen Schachtjor Donezk ist irgendwie so etwas wie eine politische Parabel. Rinat Achmetow, reichster Mann der Ukraine, war mit 30 Jahren schon so vermögend, dass er 1996 Präsident dieses Vereins werden konnte und in der Lage war mit eigenen Mitteln Schachtjor mit Spitzenspielern aus der ganzen Welt zu besetzen. Als prorussische Separatisten in den ostukrainischen Provinzen Donezk und Lugansk Volksrepubliken ausriefen, musste der Oligarch mit tatarischen Wurzeln, der es vom schlecht bezahlten Profiboxer zu einem der reichsten Männer der Welt gebracht hat, Donezk verlassen und Schajtjor ist gezwungen, seine Heimspiele in der Westukraine abzuwickeln.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s