Abschied von Salvador

Am 20.2. heißt es von unserer liebenswerten Gastgeberin Abschied nehmen. Sie kann es gar nicht fassen, dass wir schon weiter wollen, am liebsten wäre es ihr, wenn wir während des gesamten Brasilienaufenthaltes in ihrem Haus bleiben würden. Hier bestätigt sich einmal wieder die Erfahrung, die wir bereits bei unseren früheren Brasilienreisen gemacht haben, dass die Menschen in diesem Land ungemein freundlich und hilfsbereit sind. Hier im „schwarzen“ Norden des riesigen Landes wird die afrikanische Tradition noch heute gepflegt. Fröhliche Menschen, Trommler in den Straßen der alten Kolonialstadt Salvador, einst Hauptstadt der portugiesischen Kolonie, schweißgebadete junge Männer, die Capoeira, den akrobatischen traditionellen Kampfsport aufführen vor ehrwürdigen Kolonialkirchen neben Kopfsteinpflaster begeistern uns Reisende immer wieder aufs Neue. Joalice begleitet uns zum Stadtbus. Wir steigen entgegen der Regel mit unserem Gepäck vorne ein und ich gehen nach hinten zum Schaffner, um zu bezahlen. Normalerweise sind die Busse von hinten zu besteigen, man muss dort aber durch ein unwahrscheinlich enges Drehkreuz, ein Rätsel, wie das so manch massiger Mensch schafft, von denen gibt es einige, Brasilien ist auf diesem Gebiet wohl ein gleichwertiger Konkurent mit den USA. Mit der Fähre geht es schließlich auf die Halbinsel Itaparica und dort nehmen wir den Linienbus. Nach zweistündiger Fahrt kommen wir in dem Städtchen Valenca am Rio Una an. Von dort wird es nach einer Nacht in einer einfachen Herberge weiter gehen auf die Insel Morro de Sao Paulo.

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Mutter und Schwester unserer Schwiegertochter

Ein Gedanke zu „Abschied von Salvador

  1. Lieber Wolfgang und Renate,
    das glaube ich, dass es euch gut gefallen hat bei der Familie eurer Schwiegertochter. Man merkt, dass sie sehr gastfreundlich sind und es bedauern, dass ihr weiterzieht. Aber Brasilien ist ja groß, ihr Weltenbummler. Nun von uns gibt es zu berichten – der Fasching ist vorbei und der Winter hat heute wieder vorbeigeschaut. Aber am Donnerstag war ich zwei Stunden auf meinem Balkon in der warmen Sonne gesessen. Karl ist übers Wochenende bei mir, und was uns heute noch einfällt wissen wir noch nicht. Vielleicht muss wieder ein Schoppen herhalten- na ratet mal wo!!!!!!
    Liebe Grüße,
    eure Helga und der Karli.

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